2. Liga: TuS N-Lübbecke ganz und gar neben der Spur - 19:27 gegen Dormagen Jörg Wehling Lübbecke. Chancenlos wie selten in dieser Saison präsentierte sich gestern Abend Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke gegen den Tabellensechsten Bayer Dormagen. Weil bei der Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic von Beginn an überhaupt nichts zusammenlief, verlor sie gegen Dormagen auch in der Höhe verdient mit 19:27 (8:15)-Toren und musste so im Aufstiegsrennen einen herben Dämpfer hinnehmen. Denn zeitgleich gewann der zweitplatzierte VfL Gummersbach mit 32:28 (16:15) gegen den Wilhelmshavener HV, sodass Lübbecke nun drei Punkte Rückstand auf einen der beiden Aufstiegsplätze hat. Schadlos hielt sich auch Spitzenreiter HSV Hamburg. Die Hanseaten erkämpften beim ASV Hamm einen 32:29-Sieg. Der TuS N-Lübbecke spielte von Beginn an unerklärlich schwach. Das erste Tor der Gastgeber markierte Dominik Ebner nach neun Minuten. Es war das Anschlusstor zum 1:4. Dormagen nutzte anschließend fast jeden Fehler der Gastgeber aus. Bemerkenswert war zudem, dass sich das Bayer-Team auch nicht davon beeindrucken ließ, als sie ihren etatmäßigen Haupttorschützen Joshua Reuland in der Anfangsphase verletzungsbedingt verloren. Emir Kurtagic nahm bereits nach 13 Minuten seine erste Auszeit, 6:2 führte Dormagen zu diesem Zeitpunkt. Kurtagic wechselte fleißig durch und brachte unter anderem Geburtstagskind Marvin Mundus auf Rechtsaußen. Doch besser wurde es nicht aus Lübbecker Sicht, weil weiterhin kein Akteur zu Normalform auflief. Nach 17 Minuten hieß es 3:9. Und über 11:6 (21.) und 14:8 (26.) hieß es zur Pause schließlich 15:8 für die Gäste. Zu allem Überfluss kam auch noch Wurfpech hinzu. Bezeichnenderweise blieb Tom Skroblien, Torschützenkönig der zweiten Liga, ohne Treffer. Kurz vor dem Seitenwechsel traf er nur einmal den Pfosten. In der zweiten Halbzeit stellte Kurtagic massiv um. Auf Linksaußen startete nun Jan-Eric Speckmann. Der ehemalige Lit-Spieler zeigte so etwas wie Normalform. Seine fünf Treffer sorgten dafür, dass das Spiel nicht gänzlich in einem Debakel endete. Bezeichnend auch: Kurz nach dem Seitenwechsel spielte Lübbecke in doppelter Überzahl. Es gelang aber nicht ein Treffer. Nach 36 Minuten hieß es 8:17 aus Lübbecker Sicht. Die beste Phase hatten sie zwischen der 40. und 50. Minute, als sie auf 16:21 verkürzen konnten. Zu einer ernsthafte Aufholjagd kam es aber nicht. Dafür waren die Gastgeber, die A-Jugend-Keeper Peter Kowalski als zweiten Torwart aufboten, einfach zu schwach. TuS N-Lübbecke: Rezar, Kowalski – Speckmann 5, Heiny 4, Becvar 2, Strosack 2, Petrovsky 3, Baumgärtner 1, Mundus 1, Ebner 1.

2. Liga: TuS N-Lübbecke ganz und gar neben der Spur - 19:27 gegen Dormagen

Enttäuschung pur auf der Lübbecker Bank (v.l.): Torwarttrainer Nikola Blazicko, Torwart Peter Kowalski und der Sportliche Leiter Rolf Hermann. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke. Chancenlos wie selten in dieser Saison präsentierte sich gestern Abend Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke gegen den Tabellensechsten Bayer Dormagen. Weil bei der Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic von Beginn an überhaupt nichts zusammenlief, verlor sie gegen Dormagen auch in der Höhe verdient mit 19:27 (8:15)-Toren und musste so im Aufstiegsrennen einen herben Dämpfer hinnehmen.

Denn zeitgleich gewann der zweitplatzierte VfL Gummersbach mit 32:28 (16:15) gegen den Wilhelmshavener HV, sodass Lübbecke nun drei Punkte Rückstand auf einen der beiden Aufstiegsplätze hat. Schadlos hielt sich auch Spitzenreiter HSV Hamburg. Die Hanseaten erkämpften beim ASV Hamm einen 32:29-Sieg.

Der TuS N-Lübbecke spielte von Beginn an unerklärlich schwach. Das erste Tor der Gastgeber markierte Dominik Ebner nach neun Minuten. Es war das Anschlusstor zum 1:4. Dormagen nutzte anschließend fast jeden Fehler der Gastgeber aus. Bemerkenswert war zudem, dass sich das Bayer-Team auch nicht davon beeindrucken ließ, als sie ihren etatmäßigen Haupttorschützen Joshua Reuland in der Anfangsphase verletzungsbedingt verloren.

Emir Kurtagic nahm bereits nach 13 Minuten seine erste Auszeit, 6:2 führte Dormagen zu diesem Zeitpunkt. Kurtagic wechselte fleißig durch und brachte unter anderem Geburtstagskind Marvin Mundus auf Rechtsaußen. Doch besser wurde es nicht aus Lübbecker Sicht, weil weiterhin kein Akteur zu Normalform auflief. Nach 17 Minuten hieß es 3:9. Und über 11:6 (21.) und 14:8 (26.) hieß es zur Pause schließlich 15:8 für die Gäste. Zu allem Überfluss kam auch noch Wurfpech hinzu. Bezeichnenderweise blieb Tom Skroblien, Torschützenkönig der zweiten Liga, ohne Treffer. Kurz vor dem Seitenwechsel traf er nur einmal den Pfosten.

In der zweiten Halbzeit stellte Kurtagic massiv um. Auf Linksaußen startete nun Jan-Eric Speckmann. Der ehemalige Lit-Spieler zeigte so etwas wie Normalform. Seine fünf Treffer sorgten dafür, dass das Spiel nicht gänzlich in einem Debakel endete. Bezeichnend auch: Kurz nach dem Seitenwechsel spielte Lübbecke in doppelter Überzahl. Es gelang aber nicht ein Treffer.

Nach 36 Minuten hieß es 8:17 aus Lübbecker Sicht. Die beste Phase hatten sie zwischen der 40. und 50. Minute, als sie auf 16:21 verkürzen konnten. Zu einer ernsthafte Aufholjagd kam es aber nicht. Dafür waren die Gastgeber, die A-Jugend-Keeper Peter Kowalski als zweiten Torwart aufboten, einfach zu schwach.

TuS N-Lübbecke: Rezar, Kowalski – Speckmann 5, Heiny 4, Becvar 2, Strosack 2, Petrovsky 3, Baumgärtner 1, Mundus 1, Ebner 1.

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