2. Liga: TuS N-Lübbecke feiert zum Jahresabschluss 33:27-Sieg gegen den Wilhelmshavener HV Alexander Grohmann Lübbecke. Das Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV gewannen die Zweitliga-Handballer gestern 33:27 (20:13) und dürfen sich als Tabellendritter in der zweiten Saisonhälfte weiter einiges ausrechnen. „Es war die größte Herausforderung, im zehnten Spiel in 33 Tagen noch einmal die nötige Energie aufzubringen. Das hat meine Mannschaft geschafft und dazu kann ich ihr nur gratulieren“, sagte Trainer Emir Kurtagic nach dem souveränen Erfolg und schickte seine Männer guten Gewissens in die knapp zweiwöchige Auszeit. Kurtagic: „Ich bin zufrieden, dass wir uns einen gelungenen Abschluss erarbeitet haben. Jetzt geht es darum, Kräfte zu sammeln, um im neuen Jahr wieder angreifen zu können. 2020 war schwer, aber ich glaube, dass wir als TuS N-Lübbecke das Beste daraus gemacht haben.“ Die Hausherren waren drei Tage nach dem Dämpfer im Spitzenspiel beim VfL Gummersbach wieder voll auf der Höhe und zeigten Wilhelmshaven sofort die Grenzen auf. Über 5:2 warf der TuS eine 8:3-Führung heraus und zwang Gäste-Coach Christian Köhrmann zur ersten Auszeit (9.). Anschließend blieb der Gastgeber am Drücker und erhöhte auf 13:5. Zur Pause stand dank variablem Offensivspiel und starker Abwehrleistung ein Sieben-Tore-Polster zu Buche. „20 Gegentore – das ist natürlich zu viel. Das war eine zu hohe Hypothek“, sagte Köhrmann zum Auftritt seiner Mannschaft in Halbzeit eins. Die Moral beim WHV stimmte dagegen auch im zweiten Durchgang. Mit großem Einsatz hielt der Gast weiter dagegen. Gegen die auch in der Breite voll überzeugenden Lübbecker war letztlich aber kein Kraut gewachsen. „Das war heute eine einwandfreie Leistung unserer Mannschaft. Im achten Spiel im Dezember noch einmal so fokussiert aufzutreten, ist aller Ehren wert. Es ist wichtig, dass wir mit erhobenen Köpfen in die Winterpause gehen können“, sagte der Sportliche Leiter Rolf Hermann zur passenden Antwort auf die Pleite in Gummersbach. Pikant: Der VfL kam in Dormagen zeitgleich nur zu einem 24:24-Remis und musste erstmals seit langem wieder Federn lassen. TuS N-Lübbecke: Rezar, Jepsen – Becvar, Heiny (3), Baumgärtner (n.e.), Ebner (2), Petreikis (3), Bagaric (2), Strosack (4), Mundus (2), Dräger (4), Spohn (5), Nissen, Speckmann (1), Petrovsky (2), Skroblien (5/4).

2. Liga: TuS N-Lübbecke feiert zum Jahresabschluss 33:27-Sieg gegen den Wilhelmshavener HV

TuS N-Lübbeckes Roman Becvar (Zweiter von links) im Vierkampf mit drei Wilhelmshavenern. Foto: Noah Wedel © noah wedel

Lübbecke. Das Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV gewannen die Zweitliga-Handballer gestern 33:27 (20:13) und dürfen sich als Tabellendritter in der zweiten Saisonhälfte weiter einiges ausrechnen.

„Es war die größte Herausforderung, im zehnten Spiel in 33 Tagen noch einmal die nötige Energie aufzubringen. Das hat meine Mannschaft geschafft und dazu kann ich ihr nur gratulieren“, sagte Trainer Emir Kurtagic nach dem souveränen Erfolg und schickte seine Männer guten Gewissens in die knapp zweiwöchige Auszeit. Kurtagic: „Ich bin zufrieden, dass wir uns einen gelungenen Abschluss erarbeitet haben. Jetzt geht es darum, Kräfte zu sammeln, um im neuen Jahr wieder angreifen zu können. 2020 war schwer, aber ich glaube, dass wir als TuS N-Lübbecke das Beste daraus gemacht haben.“

Die Hausherren waren drei Tage nach dem Dämpfer im Spitzenspiel beim VfL Gummersbach wieder voll auf der Höhe und zeigten Wilhelmshaven sofort die Grenzen auf. Über 5:2 warf der TuS eine 8:3-Führung heraus und zwang Gäste-Coach Christian Köhrmann zur ersten Auszeit (9.). Anschließend blieb der Gastgeber am Drücker und erhöhte auf 13:5. Zur Pause stand dank variablem Offensivspiel und starker Abwehrleistung ein Sieben-Tore-Polster zu Buche. „20 Gegentore – das ist natürlich zu viel. Das war eine zu hohe Hypothek“, sagte Köhrmann zum Auftritt seiner Mannschaft in Halbzeit eins.

Die Moral beim WHV stimmte dagegen auch im zweiten Durchgang. Mit großem Einsatz hielt der Gast weiter dagegen. Gegen die auch in der Breite voll überzeugenden Lübbecker war letztlich aber kein Kraut gewachsen.

„Das war heute eine einwandfreie Leistung unserer Mannschaft. Im achten Spiel im Dezember noch einmal so fokussiert aufzutreten, ist aller Ehren wert. Es ist wichtig, dass wir mit erhobenen Köpfen in die Winterpause gehen können“, sagte der Sportliche Leiter Rolf Hermann zur passenden Antwort auf die Pleite in Gummersbach. Pikant: Der VfL kam in Dormagen zeitgleich nur zu einem 24:24-Remis und musste erstmals seit langem wieder Federn lassen.

TuS N-Lübbecke: Rezar, Jepsen – Becvar, Heiny (3), Baumgärtner (n.e.), Ebner (2), Petreikis (3), Bagaric (2), Strosack (4), Mundus (2), Dräger (4), Spohn (5), Nissen, Speckmann (1), Petrovsky (2), Skroblien (5/4).

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