2. Liga: Spiele-Marathon beginnt für den TuS am Bodensee Lübbecke. Es geht Schlag auf Schlag: Mit der Partie bei der HSG Konstanz am heutigen Freitag (20 Uhr) beginnt für die Zweitliga-Handballer des TuS N-Lübbecke ein Spiele-Marathon, der es in sich hat. „Nach nur drei Spielen in den ersten sechs Wochen warten bis Silvester jetzt in dem gleichen Zeitraum zwölf Spiele auf uns“, blickt Trainer Emir Kurtagic auf die bevorstehende Terminhatz – Corona-Zwischenfälle bei der Hochrechnung ausgeblendet. Alle drei Tage ein Punktspiel: Den TuS-Profis kann das im Grunde genommen aber nur recht sein. Die ständigen Unterbrechungen in den ersten Wochen der Saison haben an den Nerven gezehrt. Vom angestrebten Rhythmus sind die Lübbecker noch weit entfernt. Wie die Spieler die schwierige Situation bislang angenommen haben, nötigt Kurtagic Respekt ab: „Ich muss den Jungs ein Riesenkompliment machen. Sie haben immer Vollgas gegeben. Wir sind in allen Bereichen einen Schritt weitergekommen.“ Nach neunstündiger Busreise traf der TuS-Tross am Donnerstagabend in Konstanz ein. Der Freitag geht gemütlich los: Nach einem Spaziergang am Bodensee stehen Videostudium, Mannschaftsessen und Mittagsschlaf auf dem Programm, ehe die Einstimmung auf das Abendspiel in der Schänzle-Sporthalle folgt. An der Zielsetzung lässt Emir Kurtagic so oder so keine Zweifel aufkommen: „Wir wollen die zwei Punkte mitnehmen. Das sollte auch unser Anspruch sein.“ Dennoch zieht er vor der HSG Konstanz den Hut. Kurtagic bezeichnet den letztjährigen Aufsteiger als gewachsene Einheit, die ihr Konzept verinnerlicht habe. In diesem Sommer verloren die Konstanzer allerdings zwei Leistungsträger: Neben Kreisläufer Fabian Wiedestein (HBW Balingen) verließ mit dem Halb-Linken Paul Galetsch (Amicitia Zürich) auch der beste Goalgetter die HSG. Lübbeckes Personallage hat sich dagegen entspannt. Besonders die Rückkehr von Dominik Ebner sorgt für Zuversicht. Die Rippenprellung von Torwart Johannes Jepsen ist ebenfalls rechtzeitig abgeklungen. TuS-Zugang Tom Skroblien erwartet dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe: „In Konstanz musst du den Kampf annehmen, sonst wird’s schwer“, sagt der Linksaußen, der sich in den bisherigen drei Partien als zuverlässiger Siebenmeterverwerter und Feldtorschütze präsentierte.

2. Liga: Spiele-Marathon beginnt für den TuS am Bodensee

Für Trainer Emir Kurtagic und dem TuS stehen in sechs Wochen zwölf Partien an. Foto: Heinz J. Zaunbrecher © Heinz J. Zaunbrecher

Lübbecke. Es geht Schlag auf Schlag: Mit der Partie bei der HSG Konstanz am heutigen Freitag (20 Uhr) beginnt für die Zweitliga-Handballer des TuS N-Lübbecke ein Spiele-Marathon, der es in sich hat. „Nach nur drei Spielen in den ersten sechs Wochen warten bis Silvester jetzt in dem gleichen Zeitraum zwölf Spiele auf uns“, blickt Trainer Emir Kurtagic auf die bevorstehende Terminhatz – Corona-Zwischenfälle bei der Hochrechnung ausgeblendet.

Alle drei Tage ein Punktspiel: Den TuS-Profis kann das im Grunde genommen aber nur recht sein. Die ständigen Unterbrechungen in den ersten Wochen der Saison haben an den Nerven gezehrt. Vom angestrebten Rhythmus sind die Lübbecker noch weit entfernt. Wie die Spieler die schwierige Situation bislang angenommen haben, nötigt Kurtagic Respekt ab: „Ich muss den Jungs ein Riesenkompliment machen. Sie haben immer Vollgas gegeben. Wir sind in allen Bereichen einen Schritt weitergekommen.“

Nach neunstündiger Busreise traf der TuS-Tross am Donnerstagabend in Konstanz ein. Der Freitag geht gemütlich los: Nach einem Spaziergang am Bodensee stehen Videostudium, Mannschaftsessen und Mittagsschlaf auf dem Programm, ehe die Einstimmung auf das Abendspiel in der Schänzle-Sporthalle folgt.

An der Zielsetzung lässt Emir Kurtagic so oder so keine Zweifel aufkommen: „Wir wollen die zwei Punkte mitnehmen. Das sollte auch unser Anspruch sein.“ Dennoch zieht er vor der HSG Konstanz den Hut. Kurtagic bezeichnet den letztjährigen Aufsteiger als gewachsene Einheit, die ihr Konzept verinnerlicht habe. In diesem Sommer verloren die Konstanzer allerdings zwei Leistungsträger: Neben Kreisläufer Fabian Wiedestein (HBW Balingen) verließ mit dem Halb-Linken Paul Galetsch (Amicitia Zürich) auch der beste Goalgetter die HSG.

Lübbeckes Personallage hat sich dagegen entspannt. Besonders die Rückkehr von Dominik Ebner sorgt für Zuversicht. Die Rippenprellung von Torwart Johannes Jepsen ist ebenfalls rechtzeitig abgeklungen.

TuS-Zugang Tom Skroblien erwartet dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe: „In Konstanz musst du den Kampf annehmen, sonst wird’s schwer“, sagt der Linksaußen, der sich in den bisherigen drei Partien als zuverlässiger Siebenmeterverwerter und Feldtorschütze präsentierte.

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