GWD Minden stoppt Ticketverkauf wegen des Coronavirus Minden (rich). Angesichts der jüngsten Entwicklungen hat Handball-Bundesligist GWD Minden nun reagiert. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen hat der Bundesligist den Kartenvorverkauf für die kommenden Heimspiele gestoppt. Damit reagiert GWD auf einen Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, wonach Veranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern gar nicht oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen. „Für GWD Minden bedeutet es, dass die Bundesligaspiele auf jeden Fall nicht in dem geplanten Umfang durchgeführt werden können. Für eine genauere Einschätzung der Lage gilt es nun, die Entscheidungen der örtlichen Behörden und des Ligaverbandes abzuwarten“, so der Verein in einer Mitteilung. Es sei offen, ob und wie der Spielbetrieb fortgeführt wird. Die Klubs der Handball-Bundesliga (HBL) werden sich zudem am Montag bei einer Versammlung austauschen und über eine gemeinsame Haltung in der Corona-Problematik verständigen. Ein zentrales Ziel benannte der Verband bereits in einer Mitteilung: „Die laufende Spielzeit muss zu Ende gespielt werden. Nur so können Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer an den internationalen Wettbewerben ermittelt werden. Nur diese Vorgehensweise schafft die unbedingt benötigte Planungssicherheit, die der Profihandball für die kommende Spielzeit und deren Wettbewerbe zwingend benötigt.“ Doch der Weg dorthin ist offen. „Im Moment können wir alle Beteiligten nur um Geduld und Besonnenheit bitten“, sagt GWD-Geschäftsführer Markus Kalusche. GWD teilt mit: Alle gekauften Tickets für die noch ausstehenden Spiele behalten zunächst einmal ihre Gültigkeit. Ob es bei „Geisterspielen“ zu Rückerstattungen kommt, teilt GWD Minden noch nicht mit. Noch vier Heimspiele sind bis zum Saisonfinale am Donnerstag, 14. Mai, angesetzt. Geplant sind Heimspiele gegen TVB Stuttgart ((Sonntag, 22. März), SC Magdeburg (Ostersonntag, 12. April), HSG Wetzlar (23.-26. April) und HSG Nordhorn-Lingen (Sonntag, 10. Mai). Ob die Spiele wie geplant stattfinden, ob es Verlegungen geben wird oder sogar eine Verlängerung der Saison – all das wird Thema sein beim Liga-Gipfel am Montag. Wegen der Länderspielpause werden am Wochenende keine Spiele der 1. Liga stattfinden. Für die angesetzten Zweitligaspiele hat der Ligaverband HBL den Klubs die Möglichkeit von Verlegungen eingeräumt. Erste Teams haben diese Möglichkeit bereits in Anspruch genommen, auch das Spiel des TuS N-Lübbecke beim TV Hüttenberg am Samstag soll auf einen neuen Termin gelegt werden.

GWD Minden stoppt Ticketverkauf wegen des Coronavirus

GWD im Fokus: Wie geht es mit den Heimspielen weiter? Welche Folgen hat die Situation für die Fans? MT- © Foto: Plaßhenrich

Minden (rich). Angesichts der jüngsten Entwicklungen hat Handball-Bundesligist GWD Minden nun reagiert. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen hat der Bundesligist den Kartenvorverkauf für die kommenden Heimspiele gestoppt. Damit reagiert GWD auf einen Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, wonach Veranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern gar nicht oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen.

„Für GWD Minden bedeutet es, dass die Bundesligaspiele auf jeden Fall nicht in dem geplanten Umfang durchgeführt werden können. Für eine genauere Einschätzung der Lage gilt es nun, die Entscheidungen der örtlichen Behörden und des Ligaverbandes abzuwarten“, so der Verein in einer Mitteilung. Es sei offen, ob und wie der Spielbetrieb fortgeführt wird.

Die Klubs der Handball-Bundesliga (HBL) werden sich zudem am Montag bei einer Versammlung austauschen und über eine gemeinsame Haltung in der Corona-Problematik verständigen. Ein zentrales Ziel benannte der Verband bereits in einer Mitteilung: „Die laufende Spielzeit muss zu Ende gespielt werden. Nur so können Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer an den internationalen Wettbewerben ermittelt werden. Nur diese Vorgehensweise schafft die unbedingt benötigte Planungssicherheit, die der Profihandball für die kommende Spielzeit und deren Wettbewerbe zwingend benötigt.“

Doch der Weg dorthin ist offen. „Im Moment können wir alle Beteiligten nur um Geduld und Besonnenheit bitten“, sagt GWD-Geschäftsführer Markus Kalusche. GWD teilt mit: Alle gekauften Tickets für die noch ausstehenden Spiele behalten zunächst einmal ihre Gültigkeit. Ob es bei „Geisterspielen“ zu Rückerstattungen kommt, teilt GWD Minden noch nicht mit.

Noch vier Heimspiele sind bis zum Saisonfinale am Donnerstag, 14. Mai, angesetzt. Geplant sind Heimspiele gegen TVB Stuttgart ((Sonntag, 22. März), SC Magdeburg (Ostersonntag, 12. April), HSG Wetzlar (23.-26. April) und HSG Nordhorn-Lingen (Sonntag, 10. Mai).

Ob die Spiele wie geplant stattfinden, ob es Verlegungen geben wird oder sogar eine Verlängerung der Saison – all das wird Thema sein beim Liga-Gipfel am Montag.

Wegen der Länderspielpause werden am Wochenende keine Spiele der 1. Liga stattfinden. Für die angesetzten Zweitligaspiele hat der Ligaverband HBL den Klubs die Möglichkeit von Verlegungen eingeräumt. Erste Teams haben diese Möglichkeit bereits in Anspruch genommen, auch das Spiel des TuS N-Lübbecke beim TV Hüttenberg am Samstag soll auf einen neuen Termin gelegt werden.

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