Meister und Pusica kehren nach dem EM-Aus bald zurück ins Training Minden (fat/kül). Für zwei Spieler von GWD Minden war die Handball-Europameisterschaft nach der Vorrunde beendet. Miljan Pusica schied mit Serbien aus, Lucas Meister mit der Schweiz. Beide haben nun ein paar Tage Urlaub, ehe sie in die Vorbereitung für die Bundesliga-Restrunde einsteigen. GWD Mindens Trainer Frank Carstens erwartet Meister und Pusica am nächsten Dienstag im Training zurück: „Sie sollen sich erholen und den Kopf frei bekommen. Die anderen Spieler hatten ja auch seit dem letzten Spiel am 29. Dezember frei. Der Vorteil bei einem frühen Aus ist, dass sie diese Pause bekommen.“ Lucas Meister ist seit Mittwoch zurück in seinem Wohnort Basel. „Ich werde mich jetzt erst einmal erholen, viel schlafen, regenerativ arbeiten, Physiotherapie und Krafttraining machen“, sagt der Kreisläufer. Über das Ausscheiden mit der Schweiz ist der 23-Jährige enttäuscht. Für Meister war die Chancenverwertung der Hauptgrund für das vorzeitige Turnierende in Gruppe F: „Wenn ich mir unsere Gesamtstatistik der drei Spiele so ansehe, wird deutlich, dass die Ausbeute auf allen Positionen schlecht war.“ Mit seinem eigenen Auftritt war Meister allein im ersten Spiel gegen Schweden durchweg zufrieden: „Da hat aber außer der Leistung der Kreisläufer, also von Alen Miloševic und mir, sonst nichts gestimmt.“ Die hohe 21:34-Klatsche zum Auftakt war für Meister ernüchternd: „Die Niederlage war unserem Unvermögen geschuldet. Ab der 48. haben wir ja gar kein Tor mehr gemacht.“ Trotz des anschließenden Sieges gegen Polen war das Weiterkommen schon vor dem Slowenien-Spiel in weite Ferne gerückt. Nach dem 25:29 war das Aus besiegelt. „Am Ende fehlte die Kraft, das Spiel noch zu drehen“, sagt Meister. Mit seinen GWD-Teamkollegen Magnus Gullerud, Espen Christensen, Kevin Gulliksen und Aliaksandr Padshyvalau, die noch im Rennen sind, fiebert Meister weiter mit: „Norwegen und Weißrussland drücke ich die Daumen. Den Sinn dahinter, Marian Michaczik für den vierten Kreisläufer im deutschen Kader auszutauschen, sehe ich nicht.“ Miljan Pusica blieb mit Serbien ohne Punkt und schloss die Gruppe A mit Kroatien, Weißrussland und Montenegro als Tabellenletzter ab. Das erste Punktspiel des Kalenderjahres mit GWD ist für den 28-Jährigen und für Meister am Sonntag, 9. Februar. Dann spielt GWD zu Hause gegen FA Göppingen. Meister erklärt: „Ich freue mich schon wieder richtig auf die Bundesliga.“ Das Einsatzprotokoll Lucas Meister: Mit insgesamt 148 Minuten in drei Partien war der Kreisläufer der Schweizer Spieler mit der drittlängsten Einsatzzeit. Der 23-Jährige warf zehn Mal aufs Tor und erzielte dabei sechs Treffer. Gegen Schweden verwandelte er drei von drei Versuchen. Miljan Pusica: In drei Vorrundenspielen kam der 28-Jährige insgesamt 98 Minuten zum Einsatz. Nur vier Spieler seines Teams standen länger auf dem Feld. In sechs Versuchen gelangen Pusica vier Tore. Seine vier Zeitstrafen sind der höchste Wert bei den Serben. (kül)

Meister und Pusica kehren nach dem EM-Aus bald zurück ins Training

Lucas Meister im Schweizer Trikot. © Foto: dpa

Minden (fat/kül). Für zwei Spieler von GWD Minden war die Handball-Europameisterschaft nach der Vorrunde beendet. Miljan Pusica schied mit Serbien aus, Lucas Meister mit der Schweiz. Beide haben nun ein paar Tage Urlaub, ehe sie in die Vorbereitung für die Bundesliga-Restrunde einsteigen.

GWD Mindens Trainer Frank Carstens erwartet Meister und Pusica am nächsten Dienstag im Training zurück: „Sie sollen sich erholen und den Kopf frei bekommen. Die anderen Spieler hatten ja auch seit dem letzten Spiel am 29. Dezember frei. Der Vorteil bei einem frühen Aus ist, dass sie diese Pause bekommen.“

Lucas Meister ist seit Mittwoch zurück in seinem Wohnort Basel. „Ich werde mich jetzt erst einmal erholen, viel schlafen, regenerativ arbeiten, Physiotherapie und Krafttraining machen“, sagt der Kreisläufer. Über das Ausscheiden mit der Schweiz ist der 23-Jährige enttäuscht. Für Meister war die Chancenverwertung der Hauptgrund für das vorzeitige Turnierende in Gruppe F: „Wenn ich mir unsere Gesamtstatistik der drei Spiele so ansehe, wird deutlich, dass die Ausbeute auf allen Positionen schlecht war.“

Mit seinem eigenen Auftritt war Meister allein im ersten Spiel gegen Schweden durchweg zufrieden: „Da hat aber außer der Leistung der Kreisläufer, also von Alen Miloševic und mir, sonst nichts gestimmt.“ Die hohe 21:34-Klatsche zum Auftakt war für Meister ernüchternd: „Die Niederlage war unserem Unvermögen geschuldet. Ab der 48. haben wir ja gar kein Tor mehr gemacht.“ Trotz des anschließenden Sieges gegen Polen war das Weiterkommen schon vor dem Slowenien-Spiel in weite Ferne gerückt. Nach dem 25:29 war das Aus besiegelt. „Am Ende fehlte die Kraft, das Spiel noch zu drehen“, sagt Meister.

Mit seinen GWD-Teamkollegen Magnus Gullerud, Espen Christensen, Kevin Gulliksen und Aliaksandr Padshyvalau, die noch im Rennen sind, fiebert Meister weiter mit: „Norwegen und Weißrussland drücke ich die Daumen. Den Sinn dahinter, Marian Michaczik für den vierten Kreisläufer im deutschen Kader auszutauschen, sehe ich nicht.“

Miljan Pusica blieb mit Serbien ohne Punkt und schloss die Gruppe A mit Kroatien, Weißrussland und Montenegro als Tabellenletzter ab. Das erste Punktspiel des Kalenderjahres mit GWD ist für den 28-Jährigen und für Meister am Sonntag, 9. Februar. Dann spielt GWD zu Hause gegen FA Göppingen. Meister erklärt: „Ich freue mich schon wieder richtig auf die Bundesliga.“

Das Einsatzprotokoll

Lucas Meister: Mit insgesamt 148 Minuten in drei Partien war der Kreisläufer der Schweizer Spieler mit der drittlängsten Einsatzzeit. Der 23-Jährige warf zehn Mal aufs Tor und erzielte dabei sechs Treffer. Gegen Schweden verwandelte er drei von drei Versuchen.

Miljan Pusica: In drei Vorrundenspielen kam der 28-Jährige insgesamt 98 Minuten zum Einsatz. Nur vier Spieler seines Teams standen länger auf dem Feld. In sechs Versuchen gelangen Pusica vier Tore. Seine vier Zeitstrafen sind der höchste Wert bei den Serben. (kül)

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