Marians EM: Ein neues Kapitel Hinter uns liegt ein knackiges Programm. 8 Uhr Frühstück, mit dem Bus zum Flughafen, drei Stunden Flug von Trondheim nach Wien, dann ins Hotel, Essen, Videobesprechung, aktivierendes Krafttraining – Reisetage sind immer sehr eng getaktet. Das liegt auch daran, dass wir so viel Gepäck dabei haben, das dauert gerade beim Einchecken am Flughafen ewig. Und beim Be- und Entladen des Busses sind natürlich die jungen Spieler wie ich vorne dabei. Das Spiel gegen Lettland war nicht nur für die Mannschaft schwierig, sondern auch für mich persönlich. Ich kam spät rein, hatte eine gute Aktion, die zum Siebenmeter führt, und kassiere dann eine unberechtigte Zeitstrafe, die uns das Leben noch einmal schwer macht. Insgesamt habe ich nicht richtig Zugriff bekommen. Mein Anspruch ist höher, ich möchte mehr leisten. In der Hauptrunde geht jetzt ein neues Kapitel los, vielleicht tut uns der Tapetenwechsel gut. Die erste Aufgabe gegen Weißrussland wird für uns sehr wichtig, aber auch machbar. Es müsste mal der Knoten mit einem guten Spiel platzen, damit wir konstant auf unser Niveau kommen. Marian Michalczik gehört erstmals bei einem großen Turnier zum Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Für das MT schildert er seine Eindrücke von der EM.

Marians EM: Ein neues Kapitel

Marian Michalczik war mit seiner Leistung gegen Lettland nicht zufrieden. Foto: Klahn © saschaklahn.com

Hinter uns liegt ein knackiges Programm. 8 Uhr Frühstück, mit dem Bus zum Flughafen, drei Stunden Flug von Trondheim nach Wien, dann ins Hotel, Essen, Videobesprechung, aktivierendes Krafttraining – Reisetage sind immer sehr eng getaktet. Das liegt auch daran, dass wir so viel Gepäck dabei haben, das dauert gerade beim Einchecken am Flughafen ewig. Und beim Be- und Entladen des Busses sind natürlich die jungen Spieler wie ich vorne dabei.

Das Spiel gegen Lettland war nicht nur für die Mannschaft schwierig, sondern auch für mich persönlich. Ich kam spät rein, hatte eine gute Aktion, die zum Siebenmeter führt, und kassiere dann eine unberechtigte Zeitstrafe, die uns das Leben noch einmal schwer macht. Insgesamt habe ich nicht richtig Zugriff bekommen. Mein Anspruch ist höher, ich möchte mehr leisten.

In der Hauptrunde geht jetzt ein neues Kapitel los, vielleicht tut uns der Tapetenwechsel gut. Die erste Aufgabe gegen Weißrussland wird für uns sehr wichtig, aber auch machbar. Es müsste mal der Knoten mit einem guten Spiel platzen, damit wir konstant auf unser Niveau kommen.

Marian Michalczik gehört erstmals bei einem großen Turnier zum Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Für das MT schildert er seine Eindrücke von der EM.

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