GWD-Profis gehen austrainiert in die Vorbereitung Marcus Riechmann Minden (mt). Es geht wieder los: Die Handballer von GWD Minden nehmen die Vorbereitung auf die neue Spielzeit auf. Mit der Begegnung gegen die TSV Hannover-Burgdorf am 25. August starten die Grün-Weißen in die neue Saison der Handball-Bundesliga, am 29. August steht um 19 Uhr die Heimpremiere in der Kampa-Halle gegen den SC DHfK Leipzig an. In den ersten Tagen der Vorbereitung ruht der Ball, und auch Schweiß fließt nur in überschaubarem Rahmen. Erst am Donnerstag geht es mit dem Mannschaftstraining los. Doch bereits vor der ersten Balleinheit in der Kampa-Halle haben die GWD-Profis ein strammes Programm absolviert. Sie alle hatten Hausaufgaben mit in den Urlaub genommen. Zehn Kraft- und zehn aus Intervallläufen bestehende Ausdauereinheiten hatten sie in den vergangenen Wochen zu absolvieren. So viel wie noch nie. Um das Training nachvollziehbar zu machen, nutzt Frank Carstens eine App. Die Spieler sind über einen um die Brust geschnallten Pulsgurt mit dem Handy verbunden. Von dort werden die Daten für Carstens sichtbar überspielt. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“, sagt der Coach. Seit Montag befinden sich die Profis in der Leistungsdiagnostik im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. Unter der Regie von Dr. Klaus-Peter Mellwig werden sie intensiv überprüft. Aus den zwei bis drei Stunden währenden Untersuchungen wird der Leistungsstand ermittelt. Für Carstens eine wichtige Basis. „Die Ergebnisse sind entscheidend für die Trainingssteuerung“, sagt der 48-Jährige. Trainiert werden darf während der Diagnostik nicht, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Und so stand in den vergangenen Tagen anderes auf dem Plan. Mit einem deutlich kleineren Ball sammelten die Handballer am Sonntag im Golfclub Widukindland Erfahrungen. Das Norweger-Quartett Magnus Gullerud, Espen Christensen, Kevin Gulliksen und Christoffer Rambo („Ich wusste nicht, worauf ich mich eingelassen hatte. Ich spiele eigentlich gar nicht richtig“) drehte eine große Runde über 18 Löcher. „Schön hier“, stellte Gullerud fest, der bisweilen mit Gulliksen und Christensen im Club am Harrl spielt. Für viele GWD-Profis war der Sponsorentermin Premiere mit dem Golfschläger. Einer, der besonders viel Spaß hatte, war Miljan Pusica. „Ich hatte das erste Mal einen Schläger in der Hand, Golf kannte ich nur von der Play-Station“, erzählte der bullige Rückraumspieler. Doch an der Driving Range bewies er Talent, donnerte Ball um Ball weit hinaus auf die freie Rasenfläche. Erst mit einem Eisen, später dann mit einem Driver. „Den hat mir Magnus ausgeliehen“, berichtete Pusica von einer Gulleruds Unterstützung. Heute geht es zum Fußball. Der Kreisligist FC Hevesen wird 100 Jahre alt und feiert das Jubiläum: So gastieren die GWD-Handballer auf der Achumer Wiese. Sie wollen ab 19 Uhr zeigen, dass sie auch kicken können. Für die Rolle als Torjäger ist Kevin Gulliksen vorgesehen. „Das kann er“, ist sich Torwart Espen Christensen sicher, dass die Handballer nicht torlos vom Platz gehen werden.

GWD-Profis gehen austrainiert in die Vorbereitung

In dieser Besetzung startet das Team von GWD Minden in die neue Spielzeit der Handball- Bundesliga: Simon Strakeljahn (hinten von links), Aliaksandr Padshyvalau, Lucas Meister, Marian Michalczik, Miljan Pusica, Christoffer Rambo, Jonas Molz, Magnus Gullerud sowie Frank Carstens (Trainer, (Mitte von links), Benedikt Selle (Betreuer), Maximilian Nowatzki, Juri Knorr, Savvas Savvas, Justus Richtzenhain, Christoph Reißky, Joscha Ritterbach, Dr. Jörg Pöhlmann (Mannschaftsarzt), Arndt Middelschulte (Mannschaftsarzt) und Kevin Gulliksen (vorne von links), Philipp Roessler (Physiotherapeut), Leon Grabenstein, Malte Semisch, Espen Christensen, Britta Wagner (Physiotherapeutin) und Mats Korte. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden (mt). Es geht wieder los: Die Handballer von GWD Minden nehmen die Vorbereitung auf die neue Spielzeit auf. Mit der Begegnung gegen die TSV Hannover-Burgdorf am 25. August starten die Grün-Weißen in die neue Saison der Handball-Bundesliga, am 29. August steht um 19 Uhr die Heimpremiere in der Kampa-Halle gegen den SC DHfK Leipzig an.

In den ersten Tagen der Vorbereitung ruht der Ball, und auch Schweiß fließt nur in überschaubarem Rahmen. Erst am Donnerstag geht es mit dem Mannschaftstraining los. Doch bereits vor der ersten Balleinheit in der Kampa-Halle haben die GWD-Profis ein strammes Programm absolviert. Sie alle hatten Hausaufgaben mit in den Urlaub genommen. Zehn Kraft- und zehn aus Intervallläufen bestehende Ausdauereinheiten hatten sie in den vergangenen Wochen zu absolvieren. So viel wie noch nie. Um das Training nachvollziehbar zu machen, nutzt Frank Carstens eine App. Die Spieler sind über einen um die Brust geschnallten Pulsgurt mit dem Handy verbunden. Von dort werden die Daten für Carstens sichtbar überspielt. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“, sagt der Coach.

Neu bei GWD: Benedikt Selle. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Neu bei GWD: Benedikt Selle. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel

Seit Montag befinden sich die Profis in der Leistungsdiagnostik im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. Unter der Regie von Dr. Klaus-Peter Mellwig werden sie intensiv überprüft. Aus den zwei bis drei Stunden währenden Untersuchungen wird der Leistungsstand ermittelt. Für Carstens eine wichtige Basis. „Die Ergebnisse sind entscheidend für die Trainingssteuerung“, sagt der 48-Jährige.

Trainiert werden darf während der Diagnostik nicht, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Und so stand in den vergangenen Tagen anderes auf dem Plan. Mit einem deutlich kleineren Ball sammelten die Handballer am Sonntag im Golfclub Widukindland Erfahrungen. Das Norweger-Quartett Magnus Gullerud, Espen Christensen, Kevin Gulliksen und Christoffer Rambo („Ich wusste nicht, worauf ich mich eingelassen hatte. Ich spiele eigentlich gar nicht richtig“) drehte eine große Runde über 18 Löcher. „Schön hier“, stellte Gullerud fest, der bisweilen mit Gulliksen und Christensen im Club am Harrl spielt. Für viele GWD-Profis war der Sponsorentermin Premiere mit dem Golfschläger. Einer, der besonders viel Spaß hatte, war Miljan Pusica. „Ich hatte das erste Mal einen Schläger in der Hand, Golf kannte ich nur von der Play-Station“, erzählte der bullige Rückraumspieler. Doch an der Driving Range bewies er Talent, donnerte Ball um Ball weit hinaus auf die freie Rasenfläche. Erst mit einem Eisen, später dann mit einem Driver. „Den hat mir Magnus ausgeliehen“, berichtete Pusica von einer Gulleruds Unterstützung.

Heute geht es zum Fußball. Der Kreisligist FC Hevesen wird 100 Jahre alt und feiert das Jubiläum: So gastieren die GWD-Handballer auf der Achumer Wiese. Sie wollen ab 19 Uhr zeigen, dass sie auch kicken können. Für die Rolle als Torjäger ist Kevin Gulliksen vorgesehen. „Das kann er“, ist sich Torwart Espen Christensen sicher, dass die Handballer nicht torlos vom Platz gehen werden.

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