Zum Saisonende: Strakeljahn verlässt GWD Minden in Richtung Ferndorf Minden (jöw). Die Zielsetzung bleibt für Simon Strakeljahn weiter die erste Handball-Bundesliga. Doch um sich sportlich weiter zu entwickeln, geht der 22-Jährige nun zunächst einmal einen Schritt zurück und wechselt vom Bundesligisten GWD Minden zum Zweitligisten TuS Ferndorf ins Siegerland. Der Mittelmann unterschrieb dort einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Die Entscheidung stand schon etwas länger fest. Ferndorf ist früh auf mich zu gekommen und hat mich überzeugt. Ich sehe für mich dort gute Perspektiven, weiter voranzukommen“, sagt Strakeljahn zu seinem Wechsel. Dem Studenten der Psychologie war vor allem eines wichtig, und zwar mehr Einsatzzeit zu bekommen. In Ferndorf ist er als Spielmacher Nummer eins gesetzt, in Minden wurde ihm offenbar nicht das Vertrauen ausgesprochen, sich als Spielmacher Nummer zwei in der kommenden Serie bei den Grün-Weißen zu etablieren. Mit den Einsatzzeiten in dieser Saison ist Strakeljahn ausdrücklich zufrieden, es ging ihm um die grundsätzliche Perspektive. „Ich fühle mich in Minden total wohl und werde natürlich weiter Vollgas geben, damit wir unsere Ziele, die wir uns als Mannschaft gesteckt haben, auch erreichen“, sagt Simon Strakeljahn. Der Spielmacher kam 2016 als A-Jugendlicher zu den Grün-Weißen und unterschrieb zur Saison 2018/2019 seinen ersten Profivertrag. „Simon hat sich in seiner Zeit bei uns stetig weiterentwickelt, daher ist der Wechsel für ihn die nächste logische Konsequenz, um seine Fähigkeiten mit mehr Spielzeit zu festigen“, sagt GWD-Sportgeschäftsführer Frank von Behren.In Ferndorf, für die es in der 2. Liga Jahr für Jahr um den Klassenerhalt geht, freut man sich auf den Zugang aus Minden. „Wir sind von den Fähigkeiten Simons überzeugt. Er passt mit seiner guten Spielübersicht und seiner Torgefährlichkeit perfekt in unser Spielsystem“, sagt TuS-Geschäftsführer Dirk Stenger. Viel Gutes habe Strakeljahn bisher über Ferndorf gehört. Trainer ist dort Robert Andersson, der über Bundesliga-Erfahrung verfügt aus seiner Zeit beim HC Erlangen. Aus dem aktuellen Kader kennt Strakeljahn Mattis und Linus Michel, mit denen er einst zusammen in der Westfalenauswahl gespielt hat. GWD-Stallgeruch hat zudem Lucas Schneider, der von 2013 bis 2015 das grün-weißte Trikot trug. Das Publikum in Ferndorf gilt als temperamentvoll, die Sporthalle dort gleicht einem kleinen Hexenkessel. Unterdessen ist nun auch das Heimspiel GWD Mindens gegen den TSV Hannover-Burgdorf terminiert worden. Das Nachbarschaftsduell wird am Ostersonntag, 4. April, um 16 Uhr in der Kreissporthalle Lübbecke angepfiffen. Eine Woche später treten die Mindener am 11. April zum Derby beim TBV Lemgo Lippe an. Anwurf ist auch dort um 16 Uhr.

Zum Saisonende: Strakeljahn verlässt GWD Minden in Richtung Ferndorf

Simon Strakeljahn (rechts), hier gegen Balingens Jona Schoch, will sich in Ferndorf weiterentwickeln. © Noah Wedel

Minden (jöw). Die Zielsetzung bleibt für Simon Strakeljahn weiter die erste Handball-Bundesliga. Doch um sich sportlich weiter zu entwickeln, geht der 22-Jährige nun zunächst einmal einen Schritt zurück und wechselt vom Bundesligisten GWD Minden zum Zweitligisten TuS Ferndorf ins Siegerland. Der Mittelmann unterschrieb dort einen Zwei-Jahres-Vertrag.

„Die Entscheidung stand schon etwas länger fest. Ferndorf ist früh auf mich zu gekommen und hat mich überzeugt. Ich sehe für mich dort gute Perspektiven, weiter voranzukommen“, sagt Strakeljahn zu seinem Wechsel.

Dem Studenten der Psychologie war vor allem eines wichtig, und zwar mehr Einsatzzeit zu bekommen. In Ferndorf ist er als Spielmacher Nummer eins gesetzt, in Minden wurde ihm offenbar nicht das Vertrauen ausgesprochen, sich als Spielmacher Nummer zwei in der kommenden Serie bei den Grün-Weißen zu etablieren. Mit den Einsatzzeiten in dieser Saison ist Strakeljahn ausdrücklich zufrieden, es ging ihm um die grundsätzliche Perspektive.

„Ich fühle mich in Minden total wohl und werde natürlich weiter Vollgas geben, damit wir unsere Ziele, die wir uns als Mannschaft gesteckt haben, auch erreichen“, sagt Simon Strakeljahn.

Der Spielmacher kam 2016 als A-Jugendlicher zu den Grün-Weißen und unterschrieb zur Saison 2018/2019 seinen ersten Profivertrag. „Simon hat sich in seiner Zeit bei uns stetig weiterentwickelt, daher ist der Wechsel für ihn die nächste logische Konsequenz, um seine Fähigkeiten mit mehr Spielzeit zu festigen“, sagt GWD-Sportgeschäftsführer Frank von Behren.In Ferndorf, für die es in der 2. Liga Jahr für Jahr um den Klassenerhalt geht, freut man sich auf den Zugang aus Minden. „Wir sind von den Fähigkeiten Simons überzeugt. Er passt mit seiner guten Spielübersicht und seiner Torgefährlichkeit perfekt in unser Spielsystem“, sagt TuS-Geschäftsführer Dirk Stenger.

Viel Gutes habe Strakeljahn bisher über Ferndorf gehört. Trainer ist dort Robert Andersson, der über Bundesliga-Erfahrung verfügt aus seiner Zeit beim HC Erlangen. Aus dem aktuellen Kader kennt Strakeljahn Mattis und Linus Michel, mit denen er einst zusammen in der Westfalenauswahl gespielt hat. GWD-Stallgeruch hat zudem Lucas Schneider, der von 2013 bis 2015 das grün-weißte Trikot trug. Das Publikum in Ferndorf gilt als temperamentvoll, die Sporthalle dort gleicht einem kleinen Hexenkessel.

Unterdessen ist nun auch das Heimspiel GWD Mindens gegen den TSV Hannover-Burgdorf terminiert worden. Das Nachbarschaftsduell wird am Ostersonntag, 4. April, um 16 Uhr in der Kreissporthalle Lübbecke angepfiffen. Eine Woche später treten die Mindener am 11. April zum Derby beim TBV Lemgo Lippe an. Anwurf ist auch dort um 16 Uhr.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in GWD Minden