Zu viele Fehler: GWD verliert in Wilhelmshaven klar gegen Lemgo Sebastian Külbel Wilhelmshaven/Minden. Trotz einer Vier-Tore-Führung hat GWD Minden das Finale beim Greenland Seafood Cup verpasst. Im Duell gegen den Bundesliga-Konkurrenten TBV Lemgo Lippe verloren die Grün-Weißen beim Vorbereitungsturnier in Wilhelmshaven am Ende klar 27:33 (14:13) und stehen somit am Sonntag im Spiel um Platz drei gegen Gastgeber Wilhelmshavener HV. Die Niederlage erscheint beim Blick auf den Spielverlauf als unnötig. GWD führte in der zweiten Halbzeit schon 21:17, "dann machen wir aber vier technische Fehler in Folge und kassieren den Ausgleich", schilderte Trainer Frank Carstens. Damit benannte der Coach auch das Kernproblem seines Teams: Den Mindenern unterliefen im Angriff viel zu viele Passfehler, der Gegner nutzte das für insgesamt 15 Konter. "Das ist dann schwer aufzuholen", meinte Carstens. Dessen Mannschaft hatte sich schon in der Anfangsphase schwer getan und lag 1:4 sowie 2:7 zurück. Torwart Malte Semisch kassierte dabei an seinem 28. Geburtstag die ersten vier Gegentore per Konter. Danach gab der Keeper mit starken Paraden aber die Initalzündung für sein Team, das fortan aufholte und sich ins Spiel kämpfte. Zur Pause hatte sich GWD sogar einen knappen 14:13-Vorsprung erarbeitet. Das lag auch an der gut stehenden Abwehr, die Coach Carstens im Vorfeld als Hauptthema für den Test gegen den ostwestfälischen Nachbarn benannt hatte: "Es war wichtig, dass wir das besser hinkriegen und da eine Zuverlässigkeit reinbekommen." Im Angriff stockte es dagegen gewaltig. Allein die Leistungsträger Christoffer Rambo und Juri Knorr sammelten zusammen mehr als 20 Ballverluste und gaben Lemgo die Gelegenheit zu leichten Kontern. Bis zum 24:24 hielt GWD noch mit, nach einem Drei-Tore-Lauf des TBV zum 27:24 war das Spiel entschieden. "Wir machen 17 technische Fehler, davon nur einer für Schritte. Das ist am Ende zu viel", bilanzierte Carstens. GWD Minden: Semisch (1. - 30.), Lichtlein (ab 30.) - Rambo 6/2, Knorr 5, Meister 5, Staar 4, Pusica 2, Ritterbach 2, Thiele 2, Pelivan 1, Padshyvalau. Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-63-126236.html

Zu viele Fehler: GWD verliert in Wilhelmshaven klar gegen Lemgo

Das GWD-Team kassierte in Wilhelmshaven eine unnötige Niederlage. MT-Archivfoto: Riechmann

Wilhelmshaven/Minden. Trotz einer Vier-Tore-Führung hat GWD Minden das Finale beim Greenland Seafood Cup verpasst. Im Duell gegen den Bundesliga-Konkurrenten TBV Lemgo Lippe verloren die Grün-Weißen beim Vorbereitungsturnier in Wilhelmshaven am Ende klar 27:33 (14:13) und stehen somit am Sonntag im Spiel um Platz drei gegen Gastgeber Wilhelmshavener HV.

Die Niederlage erscheint beim Blick auf den Spielverlauf als unnötig. GWD führte in der zweiten Halbzeit schon 21:17, "dann machen wir aber vier technische Fehler in Folge und kassieren den Ausgleich", schilderte Trainer Frank Carstens. Damit benannte der Coach auch das Kernproblem seines Teams: Den Mindenern unterliefen im Angriff viel zu viele Passfehler, der Gegner nutzte das für insgesamt 15 Konter. "Das ist dann schwer aufzuholen", meinte Carstens.

Dessen Mannschaft hatte sich schon in der Anfangsphase schwer getan und lag 1:4 sowie 2:7 zurück. Torwart Malte Semisch kassierte dabei an seinem 28. Geburtstag die ersten vier Gegentore per Konter. Danach gab der Keeper mit starken Paraden aber die Initalzündung für sein Team, das fortan aufholte und sich ins Spiel kämpfte. Zur Pause hatte sich GWD sogar einen knappen 14:13-Vorsprung erarbeitet.

Das lag auch an der gut stehenden Abwehr, die Coach Carstens im Vorfeld als Hauptthema für den Test gegen den ostwestfälischen Nachbarn benannt hatte: "Es war wichtig, dass wir das besser hinkriegen und da eine Zuverlässigkeit reinbekommen." Im Angriff stockte es dagegen gewaltig. Allein die Leistungsträger Christoffer Rambo und Juri Knorr sammelten zusammen mehr als 20 Ballverluste und gaben Lemgo die Gelegenheit zu leichten Kontern.

Bis zum 24:24 hielt GWD noch mit, nach einem Drei-Tore-Lauf des TBV zum 27:24 war das Spiel entschieden. "Wir machen 17 technische Fehler, davon nur einer für Schritte. Das ist am Ende zu viel", bilanzierte Carstens.

GWD Minden: Semisch (1. - 30.), Lichtlein (ab 30.) - Rambo 6/2, Knorr 5, Meister 5, Staar 4, Pusica 2, Ritterbach 2, Thiele 2, Pelivan 1, Padshyvalau.

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-63-126236.html

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