Tests, Training und ein großes Thema: GWD Minden startet in die Vorbereitung für die Rückrunde Sebastian Külbel Minden. Erst die Tests, dann das Training: Mit dem üblichen Vorlauf hat die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil beim Handball-Bundesligisten GWD Minden begonnen. Seit Montag finden sich die Profis nach und nach im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen zur medizinischen Untersuchung ein. Am Dienstag absolvierte der Kader den sportmotorischen Test auf der Laufbahn der Kampa-Halle. Am Mittwochabend geht es dann mit den Handball-Einheiten los. Die stehen diesmal unter einem klaren Motto: Trainer Frank Carstens will unbedingt das Spiel mit dem Kreisläufer verbessern. „Das ist unser großes Thema, da sind wir in allen Maßstäben hinten dran“, sagt der Coach nach seiner Analyse der bisherigen Saisonleistungen. Im Zentrum der Vorbereitung stehe sowohl das Anspiel zum Kreisläufer als auch die Effizienz im Abschluss. Mit der war Carstens zuletzt auch bei den Außenspielern nicht zufrieden, „da waren wir nicht mehr so gut wie zu Beginn der Saison“. Auch daran will er mit seinem Team arbeiten. Abwehrchef Janke fällt mindestens bis Anfang März aus Kleiner sind die Baustellen in der Abwehr. „Wir müssen an die Art und Weise, wie wir zuletzt verteidigt haben, anknüpfen“, betont der GWD-Trainer. Das ist leichter gesagt als getan, denn in Maximilian Janke fehlt eine zentrale Säule im Innenblock. Der 28-Jährige zog sich im letzten Spiel des Jahres beim 23:23 gegen HBW Balingen-Weilstetten einen Mittelhandbruch zu und fällt bis Anfang/Mitte März aus. „Lucas Meister und Joshua Thiele müssen das abfedern“, sagt Carstens. Zudem gelt es, zwei weitere Verteidiger zu finden: „Das könnten Niclas Pieczkowski und Justus Richtzenhain sein.“ Nicht als Soforthilfe plant der Coach dagegen mit Miljan Pusica. Der Serbe ist nach Komplikationen in Folge seines Kreuzbandrisses und mehr als einem Jahr Pause wieder fit für das Mannschaftstraining. „Wir müssen jetzt aber erst einmal sehen, wie weit er ist“, sagt Carstens vorsichtig – und äußert doch eine ganz leise Hoffnung: „Janke und Pusica gemeinsam im Innenblock, das würde ich gerne noch einmal sehen.“ Zunächst einmal wird er sein Team akribisch auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten, die am 6. Februar gleich mit einem Kracher beginnt: Im DHB-Pokal-Viertelfinale beim Bundesliga-Spitzenreiter SC Magdeburg hat der Tabellenletzte erstmals seit 2015 wieder die große Chance, das Final-Four-Turnier in Hamburg zu erreichen. Drei Tage später steht dann schon das Liga-Rückspiel in Magdeburg auf dem Plan. „Wir werden beide Spiele volle Pulle angehen“, verspricht Frank Carstens. GWD plant mit zwei Testspielen Schließlich haben die Mindener mit fünf Punkten im Dezember bewiesen, dass sie in der Bundesliga mithalten und viele Gegner gefährden können. „Da müssen wir weitermachen, und das geht nur mit ganz viel Arbeit“, betont der Trainer, der wie immer in der Winter-Vorbereitung zwei Testspiele angesetzt hat. Am 21. Januar spielt GWD beim Zweitligisten TV Emsdetten (19 Uhr), und am 2. Februar geht es zur TSV Hannover-Burgdorf (Anwurfzeit noch offen).Zwei weitere Mitglieder des Profikaders sammeln zudem Spielpraxis in der 3. Liga: Florian Kranzmann und Miro Schluroff werden bis Ende Januar auch für die zweite Mannschaft auflaufen, gab ihr Coach bekannt. Die GWD-Reserve bestreitet in dieser Zeit fünf wichtige Spiele im Kampf um den Klassenerhalt.

Tests, Training und ein großes Thema: GWD Minden startet in die Vorbereitung für die Rückrunde

Balance halten: Fynn Hermeling aus dem Bundesliga-Anschlusskader von GWD Minden absolvierte gestern den sportmotorischen Test mit Physiotherapeutin Britta Wagner. MT-Foto: Sebastian Külbel

Minden. Erst die Tests, dann das Training: Mit dem üblichen Vorlauf hat die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil beim Handball-Bundesligisten GWD Minden begonnen. Seit Montag finden sich die Profis nach und nach im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen zur medizinischen Untersuchung ein. Am Dienstag absolvierte der Kader den sportmotorischen Test auf der Laufbahn der Kampa-Halle. Am Mittwochabend geht es dann mit den Handball-Einheiten los.

Die stehen diesmal unter einem klaren Motto: Trainer Frank Carstens will unbedingt das Spiel mit dem Kreisläufer verbessern. „Das ist unser großes Thema, da sind wir in allen Maßstäben hinten dran“, sagt der Coach nach seiner Analyse der bisherigen Saisonleistungen. Im Zentrum der Vorbereitung stehe sowohl das Anspiel zum Kreisläufer als auch die Effizienz im Abschluss. Mit der war Carstens zuletzt auch bei den Außenspielern nicht zufrieden, „da waren wir nicht mehr so gut wie zu Beginn der Saison“. Auch daran will er mit seinem Team arbeiten.

Abwehrchef Janke fällt mindestens bis Anfang März aus

Kleiner sind die Baustellen in der Abwehr. „Wir müssen an die Art und Weise, wie wir zuletzt verteidigt haben, anknüpfen“, betont der GWD-Trainer. Das ist leichter gesagt als getan, denn in Maximilian Janke fehlt eine zentrale Säule im Innenblock. Der 28-Jährige zog sich im letzten Spiel des Jahres beim 23:23 gegen HBW Balingen-Weilstetten einen Mittelhandbruch zu und fällt bis Anfang/Mitte März aus. „Lucas Meister und Joshua Thiele müssen das abfedern“, sagt Carstens. Zudem gelt es, zwei weitere Verteidiger zu finden: „Das könnten Niclas Pieczkowski und Justus Richtzenhain sein.“

Nicht als Soforthilfe plant der Coach dagegen mit Miljan Pusica. Der Serbe ist nach Komplikationen in Folge seines Kreuzbandrisses und mehr als einem Jahr Pause wieder fit für das Mannschaftstraining. „Wir müssen jetzt aber erst einmal sehen, wie weit er ist“, sagt Carstens vorsichtig – und äußert doch eine ganz leise Hoffnung: „Janke und Pusica gemeinsam im Innenblock, das würde ich gerne noch einmal sehen.“

Zunächst einmal wird er sein Team akribisch auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten, die am 6. Februar gleich mit einem Kracher beginnt: Im DHB-Pokal-Viertelfinale beim Bundesliga-Spitzenreiter SC Magdeburg hat der Tabellenletzte erstmals seit 2015 wieder die große Chance, das Final-Four-Turnier in Hamburg zu erreichen. Drei Tage später steht dann schon das Liga-Rückspiel in Magdeburg auf dem Plan. „Wir werden beide Spiele volle Pulle angehen“, verspricht Frank Carstens.

GWD plant mit zwei Testspielen

Schließlich haben die Mindener mit fünf Punkten im Dezember bewiesen, dass sie in der Bundesliga mithalten und viele Gegner gefährden können. „Da müssen wir weitermachen, und das geht nur mit ganz viel Arbeit“, betont der Trainer, der wie immer in der Winter-Vorbereitung zwei Testspiele angesetzt hat. Am 21. Januar spielt GWD beim Zweitligisten TV Emsdetten (19 Uhr), und am 2. Februar geht es zur TSV Hannover-Burgdorf (Anwurfzeit noch offen).

Zwei weitere Mitglieder des Profikaders sammeln zudem Spielpraxis in der 3. Liga: Florian Kranzmann und Miro Schluroff werden bis Ende Januar auch für die zweite Mannschaft auflaufen, gab ihr Coach bekannt. Die GWD-Reserve bestreitet in dieser Zeit fünf wichtige Spiele im Kampf um den Klassenerhalt.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in GWD Minden