Stark verbessert reicht nicht: GWD Minden verliert 27:31 in Hamburg Jörg Wehling Hamburg. Handball-Bundesligist GWD Minden hatte im Auswärtsspiel beim HSV Hamburg die ersten Punkte in Sichtweite. Doch trotz der bisher besten Saisonleistung hieß es am Ende 27:31 (14:13). Die Grün-Weißen hielten bis zur 50. Minute ein 23:23-Unentschieden. Ein 0:5-Lauf brachte die Mindener um die Früchte ihrer Arbeit. Nach der siebten Niederlagen zieren sie weiter das Tabellenende. „Ich bin total enttäuscht, weil wir 50 Minuten besser gespielt haben, als bisher in der Saison. Dann machen wir aber aus unerklärlichen Gründen vieles falsch. In der Schlussphase hatte ich den Eindruck, dass die Hamburger aus sechs Metern durchlaufen können. Am Ende reicht es für uns dann nicht“, sagt Max Janke. Die erste Überraschung gab es schon vor dem Anwurf. So machte sich GWD Mindens angeschlagener Spielmacher Amine Darmoul mit warm. In der Start-Sieben stand der Tunesier aber nicht. Die Mindener begannen sehr konzentriert in der Abwehr. Lediglich HSV-Rückraumschütze Azat Valiulin fand Lücken in der GWD-Defensive. Nach dem 1:0 durch Niclas Pieczkowski entwickelte sich ein offenes Spiel, in der die Mindener bis zum 4:3 (Tor durch Jukic) stets vorne lagen. Anschließend erarbeitete sich die Gastgeber eine Zwei-Tore-Führung. Das beeindruckte die Mindener aber nicht. Akzente setzten neben Jukic auch Max Janke, dem drei Treffer gelangen. Glück bei seinen drei Treffern hatte zudem Jan Grebenc. Doch der Halblinke zeigte auch einige starke Anspiele an den Kreis. Während in der ersten Halbzeit Kreisläufer Lucas Meister überhaupt nicht zum Einsatz kam, wechselten sich dort im Angriff wie in der Abwehr Joshua Thiele und Justus Richtzenhain ab. Ärgerlich für GWD: Thiele handelte sich schnell zwei Zeitstrafen ein. Nach 18 Minuten führten die Hamburger mit 9:7. Max Staar, der aus fünf Versuchen nur einmal traf und Jan Grebenc sorgten für das 10:10. Und es kam noch besser. Weil das Carstens-Team nun auch Hamburgs Shooter Azat Valiullin in den Griff bekamen, hatten sie auch ihre Schwierigkeiten, zum Abschluss zu kommen. Und das nutzten die Mindener. Richtzenhain und Thiele sorgten für 12:11 und 13:12-Führung. Das letzte Tor der ersten Halbzeit markierte Niclas Pieczkowski zur 14:13-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit spielte Tomas Urban für Max Staar. Die Gastgeber zogen aber auf 15:14 vorbei (33.). Doch GWD blieb dran, weil sie weiterhin über Tempogegenstoß und zweite Welle zum Erfolg kamen. Niclas Pieczkowski hatte sogar die Chance sein Team wieder in Führung zu bringen, scheiterte aber mit einem Tempogegenstoß an Bitter. Es war zu diesem Zeitpunkt seine 13. Parade. Angetrieben von Pieczkowski und dem stark spielenden Max Janke glaubten sie an ihre Chance auf etwas Zählbares. Nach 42 Minuten führten die Hanseaten nur mit 19:18. Jan Grebenc sorgte für den 19:19-Zwischenstand.Die Hamburger erzielten die nächsten beiden Treffer. Frank Carstens reagierte sofort und nahm nach 43 Minuten eine Auszeit. Nach 46 Minuten führten die nur noch mit 22:21, weil Joshua Thiele Johannes Bitter mit einem Dreher überwinden konnte (46.). Ein Rückhalt war in dieser Phase auch Torwart Malte Semisch. Ab der 48. Minute kehrte Amine Darmoul auf das Spielfeld zurück, damit sorgte er auch für Entlastung für Niclas Pieczkowski. Der offene Schlagabtausch ging zunächst weiter. Justus Richtzenhain und Jan Grebenc sorgten für den 23:23 Zwischenstand (50.). Dann aber lief wie aus heiterem Himmel nichts mehr zusammen bei GWD. Vorne wurde überhastet abgeschlossen und in der Deckung wurden die Lücken immer größer. Nach dem 0:5-Lauf schwanden die Chance auf Punkte im Minutentakt. In der 51. Minute führten die Gastgeber wieder mit 25:23. Auf der Gegenseite traf Max Staar nur den Pfosten traf. Das Pendel schlug nun zugunsten der Gastgeber aus. Azat Valiullin erhöhte auf 26:23. Anschließend war die Partie für Joshua Thiele beendet nach seiner dritten Zeitstrafe (53.). Mit dem 27:23 durch Caspar Mortensen war das Spiel vorentschieden.

Stark verbessert reicht nicht: GWD Minden verliert 27:31 in Hamburg

GWD Mindens Jan Grebenc duelliert sich hier mit Niklas Weller.Foto: imago/Frank Schoof © imago images/Dreisicht

Hamburg. Handball-Bundesligist GWD Minden hatte im Auswärtsspiel beim HSV Hamburg die ersten Punkte in Sichtweite. Doch trotz der bisher besten Saisonleistung hieß es am Ende 27:31 (14:13). Die Grün-Weißen hielten bis zur 50. Minute ein 23:23-Unentschieden. Ein 0:5-Lauf brachte die Mindener um die Früchte ihrer Arbeit. Nach der siebten Niederlagen zieren sie weiter das Tabellenende.

„Ich bin total enttäuscht, weil wir 50 Minuten besser gespielt haben, als bisher in der Saison. Dann machen wir aber aus unerklärlichen Gründen vieles falsch. In der Schlussphase hatte ich den Eindruck, dass die Hamburger aus sechs Metern durchlaufen können. Am Ende reicht es für uns dann nicht“, sagt Max Janke.

Hamburgsd Niklas Weller kommt hier gegen Niclas Pieczkowski und Maximilian Janke frei zum Wurf. Foto: imago/Schoof - © imago images/Dreisicht
Hamburgsd Niklas Weller kommt hier gegen Niclas Pieczkowski und Maximilian Janke frei zum Wurf. Foto: imago/Schoof - © imago images/Dreisicht

Die erste Überraschung gab es schon vor dem Anwurf. So machte sich GWD Mindens angeschlagener Spielmacher Amine Darmoul mit warm. In der Start-Sieben stand der Tunesier aber nicht. Die Mindener begannen sehr konzentriert in der Abwehr. Lediglich HSV-Rückraumschütze Azat Valiulin fand Lücken in der GWD-Defensive. Nach dem 1:0 durch Niclas Pieczkowski entwickelte sich ein offenes Spiel, in der die Mindener bis zum 4:3 (Tor durch Jukic) stets vorne lagen.

Anschließend erarbeitete sich die Gastgeber eine Zwei-Tore-Führung. Das beeindruckte die Mindener aber nicht. Akzente setzten neben Jukic auch Max Janke, dem drei Treffer gelangen. Glück bei seinen drei Treffern hatte zudem Jan Grebenc. Doch der Halblinke zeigte auch einige starke Anspiele an den Kreis. Während in der ersten Halbzeit Kreisläufer Lucas Meister überhaupt nicht zum Einsatz kam, wechselten sich dort im Angriff wie in der Abwehr Joshua Thiele und Justus Richtzenhain ab. Ärgerlich für GWD: Thiele handelte sich schnell zwei Zeitstrafen ein.

Nach 18 Minuten führten die Hamburger mit 9:7. Max Staar, der aus fünf Versuchen nur einmal traf und Jan Grebenc sorgten für das 10:10. Und es kam noch besser. Weil das Carstens-Team nun auch Hamburgs Shooter Azat Valiullin in den Griff bekamen, hatten sie auch ihre Schwierigkeiten, zum Abschluss zu kommen. Und das nutzten die Mindener. Richtzenhain und Thiele sorgten für 12:11 und 13:12-Führung. Das letzte Tor der ersten Halbzeit markierte Niclas Pieczkowski zur 14:13-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit spielte Tomas Urban für Max Staar. Die Gastgeber zogen aber auf 15:14 vorbei (33.). Doch GWD blieb dran, weil sie weiterhin über Tempogegenstoß und zweite Welle zum Erfolg kamen. Niclas Pieczkowski hatte sogar die Chance sein Team wieder in Führung zu bringen, scheiterte aber mit einem Tempogegenstoß an Bitter. Es war zu diesem Zeitpunkt seine 13. Parade. Angetrieben von Pieczkowski und dem stark spielenden Max Janke glaubten sie an ihre Chance auf etwas Zählbares. Nach 42 Minuten führten die Hanseaten nur mit 19:18. Jan Grebenc sorgte für den 19:19-Zwischenstand.Die Hamburger erzielten die nächsten beiden Treffer. Frank Carstens reagierte sofort und nahm nach 43 Minuten eine Auszeit. Nach 46 Minuten führten die nur noch mit 22:21, weil Joshua Thiele Johannes Bitter mit einem Dreher überwinden konnte (46.). Ein Rückhalt war in dieser Phase auch Torwart Malte Semisch.

Ab der 48. Minute kehrte Amine Darmoul auf das Spielfeld zurück, damit sorgte er auch für Entlastung für Niclas Pieczkowski. Der offene Schlagabtausch ging zunächst weiter. Justus Richtzenhain und Jan Grebenc sorgten für den 23:23 Zwischenstand (50.).

Dann aber lief wie aus heiterem Himmel nichts mehr zusammen bei GWD. Vorne wurde überhastet abgeschlossen und in der Deckung wurden die Lücken immer größer. Nach dem 0:5-Lauf schwanden die Chance auf Punkte im Minutentakt.

In der 51. Minute führten die Gastgeber wieder mit 25:23. Auf der Gegenseite traf Max Staar nur den Pfosten traf. Das Pendel schlug nun zugunsten der Gastgeber aus. Azat Valiullin erhöhte auf 26:23. Anschließend war die Partie für Joshua Thiele beendet nach seiner dritten Zeitstrafe (53.). Mit dem 27:23 durch Caspar Mortensen war das Spiel vorentschieden.

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