Spiele voll Feuer: Seit zehn Jahren liefern sich GWD und die Eulen harte Duelle. Einige gingen in die Geschichte ein. Marcus Riechmann Minden. Die gemeinsame Geschichte von GWD Minden und den Eulen Ludwigshafen ist kurz, doch sie hat in ihren zehn Jahren einige besondere Momente zu bieten, die in die Handball-Geschichte eingegangen sind. So beispielsweise der „Kopfstoß-Schauspiel"-Skandal im Februar 2016 mit Aleksandar Svitlica und Nico Büdel in den Hauptrollen, oder das denkwürdige Abstiegsfinale im Juni 2019, als sich Ludwigshafen mit einem 31:30-Heimsieg gegen GWD sensationell rettete und stattdessen der VfL Gummersbach erstmals absteigen musste. Die Premiere in der 2. Liga gewann GWD am 7. Dezember 2011 gegen die frisch abgestiegen TSG Friesenheim 27:23. Seitdem ist eins allen Spielen zwischen den beiden Kontrahenten gemein: es ging fast immer zur Sache. „Das war schon manchmal intensiv. Mit manchen Mannschaften ist das so", kommentiert Mindens Trainer Frank Carstens heute die bisweilen hitzigen Duelle. Doch die Brisanz von einst sei einer normalen Rivalität gewichen. „Das war früher eine besondere Beziehung zwischen manchen Spielern. Aber die sind nicht mehr dabei." Premiere hatte die beiden Klubs am 7. Dezember 2011. GWD galt im zweiten Zweitliga-Jahr als Favorit auf den Aufstieg. Die damalige TSG Friesenheim, die nach ihrem ersten Bundesliga-Jahr der Vereinsgeschichte direkt wieder abgestiegen war, erwies sich aber als harter Brocken. Nach einem GWD-Blitzstart entwickelte sich in der Friedrich-Ebert-Halle – noch heute Heimspielstätte der Eulen – ein zähes Kampfspiel. Am Ende gewann GWD 27:23. Ähnlich verlief auch das Rückspiel, das GWD mit 32:29 gewann. Bereits damals wirkte bei Friesenheim Kreisläufer Christian Klimek mit, der auch heute dem Ludwigshafener Kader angehört. Seinerzeit gewann GWD nicht nur die Friesenheim-Spiele, sondern auch die Meisterschaft der erstmals eingleisigen 2. Liga und kehrte in die Bundesliga zurück. Im Sommer 2014 folgte Friesenheim und schaffte gemeinsam mit dem HC Erlangen den Sprung in die Bundesliga. Das erste Bundesliga-Spiel war im September 2014 das unspektakulärste Aufeinandertreffen. GWD gewann das damals als „Pflichtaufgabe" beschriebene Heimspiel in der Kampa-Halle 33:26. Fünf Tore gelangen einst Christoffer Rambo ist als einziger GWD-Spieler dieser Zeit noch heute Teil des Mindener Teams. Bei Friesenheim spielten seinerzeit die Ex-Mindener Stephan Just und Oliver Tesch sowie Phillip Grimm. Der damals beste TSG-Schütze Grimm (6 Tore) gehört noch heute zu den Eulen. Das Rückspiel in Ludwigshafen stand dann im Zeichen des Abschieds: Im letzten Saisonspiel hätte GWD am 5. Juni 2015 einen hohen Sieg einfahren müssen, um noch den 22 Treffer besseren TBV Lemgo in der Tabelle einholen zu können. Das Mindener Risikospiel ging aber nach hinten los, das Unterfangen misslang: Friesenheim gewann 28:24 und beide Teams stiegen in die 2. Liga ab. GWD verließ die 20er-Liga damals mit 25 Pluspunkten im Gepäck und unter Protest. Doch die juristische Auseinandersetzung mit dem Liga-Verband HBL, gründend auf den Vorfällen rund um die Insolvenz des HSV Hamburg, brachte nichts ein. In der 2. Liga führte gleich der erste Weg von GWD wieder nach Friesenheim. 25:25 trennten sich die Teams, das MT titelte: „Punkt verloren, Erkenntnis gewonnen." Nämlich die Erkenntnis, dass der Weg zurück ins Oberhaus für GWD ein steiniger wird. Trainer damals wie noch heute: Frank Carstens bei GWD und Benjamin Matschke bei der TSG. Erstmals sprangen im hitzigen Duell in der sommerheißen Ebert-Halle die Sicherungen heraus. Die nach dem als ungerecht empfundenen Abstieg auf den Aufstieg brennenden Mindener konnten Friesenheim um den neumaligen Torschützen Nico Büdel einfach nicht abschütteln und vergaben auch die 25:23-Führung kurz vor dem Ende. Mehrfach gerieten die Spieler aneinander, es gab Provokationen. Nach Abpfiff eskalierte die Situation beinahe, als sich mitten im Spielerudel Aleksandar Svitlica und Nico Büdel ordentlich die Meinung sagten. Von einem „schmutzigen Spiel", sprach hernach Mindens Kreisläufer Nils Torbrügge. Dem „Vorgeplänkel" folgte im Rückspiel dann der Skandal. „Kopf verloren, Spiel gewonnen" titelte das MT nach dem 30:28-Heimsieg am 7. Februar 2016, den Christoffer Rambo mit dem letzten Tor sicherstellte. Überschattet wurde die Partie vor knapp 3.000 Zuschauern in der Kampa-Halle von der erneuten Auseinandersetzung zwischen Svitlica – mit neun Treffern bester Schütze des Tages - und Büdel. Nach dem Schlusspfiff stieß der Mindener nach einem Wortgefecht mit dem Kopf nach Büdel, der Friesenheimer sank danach auf den Boden. Ein Zuschauer-Video klärte später die Lage: Voll getroffen hatte Svitlicas Kopfnicker den Kontrahenten auf keinen Fall. Doch letztlich musste der Mindener Rechtsauen eine Sperre von zwei Spielen absitzen. Die Saison endete so wie die erste gemeinsame der beiden Klubs in der 2. Liga: Minden stieg gemeinsam mit Erlangen und Coburg auf, die TSG verpasste als Tabellenvierter die Rückkehr. Friesenheim rückte im Sommer 2017 gemeinsam mit dem TuS N-Lübbecke wieder in die Bundesliga auf. Früh führte der Weg Minden in den Süden zu den nunmehr unter dem Namen Eulen Ludwigshafen spielenden Friesenheimern. Und wieder sprang in einem verbissen geführten Duell nicht mehr als ein Unentschieden heraus. Kreisläufer Anton Manson sorgte mit dem letzten Tor des Abends für den 21:21-Endstand. Bester GWD-Schütze war mit sechs Toren Aleks Svitlica. Auf der Gegenseite spielte Nico Büdel nicht mehr mit. „60 Minuten Kampf und Krampf" beschrieb das MT Mitte März 2018 dann den schon typischen Verlauf des Rückspiels, das GWD nach der kritischen Phase beim 25:24 schließlich 29:26 gewann. „Ludwigshafen ist eine Mannschaft, die sich nie abschütteln lässt. Das ist ihre Stärke. Wenn man dann mal mit drei Toren vorne liegt, muss man besser auf seine Führung aufpassen", stellte Carstens schon damals treffend fest. Das traf auch für die auf ein denkwürdiges Finale zusteuernde Saison 2018/2019 zu. Am dritten Spieltag Anfang September führte Minden bereits 16:8. Doch GWD geriet in den Ludwigshafener Treibsand, und beim 27:27 hatten die Gäste um den damals wie heute wurfgewaltigen Azat Valiullin den Gleichstand erzielt. Beim 28:28 ging Coach Carstens „All in" und brachte den siebten Feldspieler. Er verzockte sich mit der riskanten Maßnahme nicht: Der im Sommer frisch verpflichtete Rechtsaußen Kevin Gulliksen erzielte den Siegtreffer zum 29:28. Minden hatte den Klassenerhalt früh gesichert, die Eulen nicht. Im abgesehen vom Mindener „Wunder von Flensburg" des Jahres 2008 wohl spektakulärsten Abstiegsfinale aller Zeiten führte der Weg die beiden Mannschaften am letzten Spieltag erneut aufeinander. GWD ließ sich nicht hängen und forderte Ludwigshafen alles ab. Doch mit dem letzten Tor siegten dann doch die Gastgeber: Ein Abpraller landete bei Jonathan Scholz, und der Kreisläufer traf mit seinem einzigen Tor des Tages zum 31:30-Heimsieg. Die Sensation war perfekt. Denn weil im anderen Abstiegsgipfel mit einem 25:25-Unentschieden zwischen SG Bietigheim und VfL Gummersbach das einzig passende Ergebnis erzielt wurde, retteten sich die Ludwigshafener. Bietigheim und erstmals Gummersbach stiegen ab. In der Folgesaison gelang GWD ein Kunststück: Ein sicherer Sieg gegen die Eulen. Am 12. September gewann Minden angeführt von Marian Michalczik (7 Tore) 29:23. Benjamin Matschke gratulierte: „Ihr seid auf einem guten Weg." Das Rückspiel fand nicht statt: Die Corona-Pandemie beendet die Saison vorzeitig im März 2020. Mehr als ein Jahr dauerte es, ehe die Teams erneut aufeinandertrafen. Es wurde am 28. November 2020 ein denkwürdiges Spiel. Nach einer Corona-Quarantäne für das gesamte Team kam Minden in Ludwigshafen nicht in Schwung und stattdessen mit 24:30 unter die Räder. Die Eulen feierten den ersten leichten Sieg im Duell mit GWD. Mindens Coach Carstens meinte: „Wir waren nicht bereit für dieses Spiel." Für Minden ein herber Rückschlag. Mit einem Sieg damals wäre GWD heute bereits gerettet und der Klassenerhalt gesichert. Mit der Hypothek der damaligen Niederlage geht Minden nun ins Rückspiel am heutigen Donnerstag um 19 Uhr.

Spiele voll Feuer: Seit zehn Jahren liefern sich GWD und die Eulen harte Duelle. Einige gingen in die Geschichte ein.

Aleksandar Svitlica hatte am 7. Februar 2016 gegen Friesenheim nicht nur wegen seiner neun Tore eine Hauptrolle inne. Foto: Strohdiek/imago-images © imago/Eibner

Minden. Die gemeinsame Geschichte von GWD Minden und den Eulen Ludwigshafen ist kurz, doch sie hat in ihren zehn Jahren einige besondere Momente zu bieten, die in die Handball-Geschichte eingegangen sind. So beispielsweise der „Kopfstoß-Schauspiel"-Skandal im Februar 2016 mit Aleksandar Svitlica und Nico Büdel in den Hauptrollen, oder das denkwürdige Abstiegsfinale im Juni 2019, als sich Ludwigshafen mit einem 31:30-Heimsieg gegen GWD sensationell rettete und stattdessen der VfL Gummersbach erstmals absteigen musste.

Die Premiere in der 2. Liga gewann GWD am 7. Dezember 2011 gegen die frisch abgestiegen TSG Friesenheim 27:23. Seitdem ist eins allen Spielen zwischen den beiden Kontrahenten gemein: es ging fast immer zur Sache. „Das war schon manchmal intensiv. Mit manchen Mannschaften ist das so", kommentiert Mindens Trainer Frank Carstens heute die bisweilen hitzigen Duelle. Doch die Brisanz von einst sei einer normalen Rivalität gewichen. „Das war früher eine besondere Beziehung zwischen manchen Spielern. Aber die sind nicht mehr dabei."

Premiere hatte die beiden Klubs am 7. Dezember 2011. GWD galt im zweiten Zweitliga-Jahr als Favorit auf den Aufstieg. Die damalige TSG Friesenheim, die nach ihrem ersten Bundesliga-Jahr der Vereinsgeschichte direkt wieder abgestiegen war, erwies sich aber als harter Brocken. Nach einem GWD-Blitzstart entwickelte sich in der Friedrich-Ebert-Halle – noch heute Heimspielstätte der Eulen – ein zähes Kampfspiel. Am Ende gewann GWD 27:23. Ähnlich verlief auch das Rückspiel, das GWD mit 32:29 gewann. Bereits damals wirkte bei Friesenheim Kreisläufer Christian Klimek mit, der auch heute dem Ludwigshafener Kader angehört. Seinerzeit gewann GWD nicht nur die Friesenheim-Spiele, sondern auch die Meisterschaft der erstmals eingleisigen 2. Liga und kehrte in die Bundesliga zurück.

Im Sommer 2014 folgte Friesenheim und schaffte gemeinsam mit dem HC Erlangen den Sprung in die Bundesliga. Das erste Bundesliga-Spiel war im September 2014 das unspektakulärste Aufeinandertreffen. GWD gewann das damals als „Pflichtaufgabe" beschriebene Heimspiel in der Kampa-Halle 33:26. Fünf Tore gelangen einst Christoffer Rambo ist als einziger GWD-Spieler dieser Zeit noch heute Teil des Mindener Teams. Bei Friesenheim spielten seinerzeit die Ex-Mindener Stephan Just und Oliver Tesch sowie Phillip Grimm. Der damals beste TSG-Schütze Grimm (6 Tore) gehört noch heute zu den Eulen.

Das Rückspiel in Ludwigshafen stand dann im Zeichen des Abschieds: Im letzten Saisonspiel hätte GWD am 5. Juni 2015 einen hohen Sieg einfahren müssen, um noch den 22 Treffer besseren TBV Lemgo in der Tabelle einholen zu können. Das Mindener Risikospiel ging aber nach hinten los, das Unterfangen misslang: Friesenheim gewann 28:24 und beide Teams stiegen in die 2. Liga ab. GWD verließ die 20er-Liga damals mit 25 Pluspunkten im Gepäck und unter Protest. Doch die juristische Auseinandersetzung mit dem Liga-Verband HBL, gründend auf den Vorfällen rund um die Insolvenz des HSV Hamburg, brachte nichts ein.

In der 2. Liga führte gleich der erste Weg von GWD wieder nach Friesenheim. 25:25 trennten sich die Teams, das MT titelte: „Punkt verloren, Erkenntnis gewonnen." Nämlich die Erkenntnis, dass der Weg zurück ins Oberhaus für GWD ein steiniger wird. Trainer damals wie noch heute: Frank Carstens bei GWD und Benjamin Matschke bei der TSG. Erstmals sprangen im hitzigen Duell in der sommerheißen Ebert-Halle die Sicherungen heraus. Die nach dem als ungerecht empfundenen Abstieg auf den Aufstieg brennenden Mindener konnten Friesenheim um den neumaligen Torschützen Nico Büdel einfach nicht abschütteln und vergaben auch die 25:23-Führung kurz vor dem Ende. Mehrfach gerieten die Spieler aneinander, es gab Provokationen. Nach Abpfiff eskalierte die Situation beinahe, als sich mitten im Spielerudel Aleksandar Svitlica und Nico Büdel ordentlich die Meinung sagten. Von einem „schmutzigen Spiel", sprach hernach Mindens Kreisläufer Nils Torbrügge.

Dem „Vorgeplänkel" folgte im Rückspiel dann der Skandal. „Kopf verloren, Spiel gewonnen" titelte das MT nach dem 30:28-Heimsieg am 7. Februar 2016, den Christoffer Rambo mit dem letzten Tor sicherstellte. Überschattet wurde die Partie vor knapp 3.000 Zuschauern in der Kampa-Halle von der erneuten Auseinandersetzung zwischen Svitlica – mit neun Treffern bester Schütze des Tages - und Büdel. Nach dem Schlusspfiff stieß der Mindener nach einem Wortgefecht mit dem Kopf nach Büdel, der Friesenheimer sank danach auf den Boden. Ein Zuschauer-Video klärte später die Lage: Voll getroffen hatte Svitlicas Kopfnicker den Kontrahenten auf keinen Fall. Doch letztlich musste der Mindener Rechtsauen eine Sperre von zwei Spielen absitzen. Die Saison endete so wie die erste gemeinsame der beiden Klubs in der 2. Liga: Minden stieg gemeinsam mit Erlangen und Coburg auf, die TSG verpasste als Tabellenvierter die Rückkehr.

Friesenheim rückte im Sommer 2017 gemeinsam mit dem TuS N-Lübbecke wieder in die Bundesliga auf. Früh führte der Weg Minden in den Süden zu den nunmehr unter dem Namen Eulen Ludwigshafen spielenden Friesenheimern. Und wieder sprang in einem verbissen geführten Duell nicht mehr als ein Unentschieden heraus. Kreisläufer Anton Manson sorgte mit dem letzten Tor des Abends für den 21:21-Endstand. Bester GWD-Schütze war mit sechs Toren Aleks Svitlica. Auf der Gegenseite spielte Nico Büdel nicht mehr mit. „60 Minuten Kampf und Krampf" beschrieb das MT Mitte März 2018 dann den schon typischen Verlauf des Rückspiels, das GWD nach der kritischen Phase beim 25:24 schließlich 29:26 gewann. „Ludwigshafen ist eine Mannschaft, die sich nie abschütteln lässt. Das ist ihre Stärke. Wenn man dann mal mit drei Toren vorne liegt, muss man besser auf seine Führung aufpassen", stellte Carstens schon damals treffend fest.

Das traf auch für die auf ein denkwürdiges Finale zusteuernde Saison 2018/2019 zu. Am dritten Spieltag Anfang September führte Minden bereits 16:8. Doch GWD geriet in den Ludwigshafener Treibsand, und beim 27:27 hatten die Gäste um den damals wie heute wurfgewaltigen Azat Valiullin den Gleichstand erzielt. Beim 28:28 ging Coach Carstens „All in" und brachte den siebten Feldspieler. Er verzockte sich mit der riskanten Maßnahme nicht: Der im Sommer frisch verpflichtete Rechtsaußen Kevin Gulliksen erzielte den Siegtreffer zum 29:28.

Minden hatte den Klassenerhalt früh gesichert, die Eulen nicht. Im abgesehen vom Mindener „Wunder von Flensburg" des Jahres 2008 wohl spektakulärsten Abstiegsfinale aller Zeiten führte der Weg die beiden Mannschaften am letzten Spieltag erneut aufeinander. GWD ließ sich nicht hängen und forderte Ludwigshafen alles ab. Doch mit dem letzten Tor siegten dann doch die Gastgeber: Ein Abpraller landete bei Jonathan Scholz, und der Kreisläufer traf mit seinem einzigen Tor des Tages zum 31:30-Heimsieg. Die Sensation war perfekt. Denn weil im anderen Abstiegsgipfel mit einem 25:25-Unentschieden zwischen SG Bietigheim und VfL Gummersbach das einzig passende Ergebnis erzielt wurde, retteten sich die Ludwigshafener. Bietigheim und erstmals Gummersbach stiegen ab.

In der Folgesaison gelang GWD ein Kunststück: Ein sicherer Sieg gegen die Eulen. Am 12. September gewann Minden angeführt von Marian Michalczik (7 Tore) 29:23. Benjamin Matschke gratulierte: „Ihr seid auf einem guten Weg." Das Rückspiel fand nicht statt: Die Corona-Pandemie beendet die Saison vorzeitig im März 2020.

Mehr als ein Jahr dauerte es, ehe die Teams erneut aufeinandertrafen. Es wurde am 28. November 2020 ein denkwürdiges Spiel. Nach einer Corona-Quarantäne für das gesamte Team kam Minden in Ludwigshafen nicht in Schwung und stattdessen mit 24:30 unter die Räder. Die Eulen feierten den ersten leichten Sieg im Duell mit GWD. Mindens Coach Carstens meinte: „Wir waren nicht bereit für dieses Spiel." Für Minden ein herber Rückschlag. Mit einem Sieg damals wäre GWD heute bereits gerettet und der Klassenerhalt gesichert. Mit der Hypothek der damaligen Niederlage geht Minden nun ins Rückspiel am heutigen Donnerstag um 19 Uhr.

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