„Schlimmer Spielplan“ - Balingen verbringt Weihnachten im Bus Stefan Rüter Minden. Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, in der man sich mit Familien und Freunden trifft. Tim Nothdurft und seine Mitspieler von HBW Balingen-Weilstetten verbringen die Feiertage diesmal jedoch im Bus. „Für uns ist das ein schlimmer Spielplan. Aber das ist wohl Teil unseres Jobs, da müssen wir durch“, sagt der Linksaußen. Am 22. Dezember machten sich die Schwaben auf den 700-Kilometer-Weg nach Berlin zum Spiel bei den Füchsen. Heute Morgen sind sie irgendwann wieder in Balingen angekommen. Am ersten Weihnachtstag geht es nach dem 9-Uhr-Training wieder in den Bus, um tags darauf in Minden zu spielen. Ein Hammerprogramm. „Beide Mannschaften wissen, worum es geht. Keiner will als Letzter überwintern. Das wird ein intensives Spiel“, sagt Nothdurft. Für den 24-Jährigen ist GWD ein ständiger Konkurrent. Schon mit der Balinger Jugend spielte er gegen Minden und verlor damals gegen Mats Korte, Marian Michalczik und Co. Auch in der Bundesliga waren die Grün-Weißen immer ein Konkurrent um den Klassenerhalt. „Wir ähneln uns. Beide Mannschaften kommen über Kampf, Leidenschaft und Einsatz“, sagt Nothdurft. Er selbst spielt seit der C-Jugend in Balingen. Doch sein Kapitel bei der HBW endet im Sommer. Er wollte „eine neue Herausforderung“ und „den nächsten Schritt machen“. Deshalb wechselt der abschlussstarke Flügelspieler zum Bergischen HC. Dort ist er dann auch seiner Fußball-Liebe ein ganzes Stück näher. „Ich bin großer Fan des 1. FC Köln. Aber der Wechsel hatte damit nichts zu tun“, beteuert der 24-Jährige. Die Zeit neben dem Handball verbringt er mit seinem Sportmanagement-Studium oder auf dem Golfplatz. „Das Niveau ist überschaubar, aber es macht viel Spaß.“ Gerne kommen seine Mitspieler Simon Sejr und Lukas Saueressig mit auf eine Golfrunde.Jetzt geht es für Tim Nothdurft erst einmal darum, die vielen Stunden im Bus zu verkraften, um am Sonntag frisch in der Halle zu gehen. „Es ist ein Big-Point-Spiel und geben alles, um zu gewinnen.“

„Schlimmer Spielplan“ - Balingen verbringt Weihnachten im Bus

Tim Nothdurft hat mit Balingen ein hartes Programm. Foto: pmk/imago

Minden. Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, in der man sich mit Familien und Freunden trifft. Tim Nothdurft und seine Mitspieler von HBW Balingen-Weilstetten verbringen die Feiertage diesmal jedoch im Bus.

„Für uns ist das ein schlimmer Spielplan. Aber das ist wohl Teil unseres Jobs, da müssen wir durch“, sagt der Linksaußen. Am 22. Dezember machten sich die Schwaben auf den 700-Kilometer-Weg nach Berlin zum Spiel bei den Füchsen. Heute Morgen sind sie irgendwann wieder in Balingen angekommen. Am ersten Weihnachtstag geht es nach dem 9-Uhr-Training wieder in den Bus, um tags darauf in Minden zu spielen. Ein Hammerprogramm.

„Beide Mannschaften wissen, worum es geht. Keiner will als Letzter überwintern. Das wird ein intensives Spiel“, sagt Nothdurft. Für den 24-Jährigen ist GWD ein ständiger Konkurrent. Schon mit der Balinger Jugend spielte er gegen Minden und verlor damals gegen Mats Korte, Marian Michalczik und Co. Auch in der Bundesliga waren die Grün-Weißen immer ein Konkurrent um den Klassenerhalt. „Wir ähneln uns. Beide Mannschaften kommen über Kampf, Leidenschaft und Einsatz“, sagt Nothdurft.

Er selbst spielt seit der C-Jugend in Balingen. Doch sein Kapitel bei der HBW endet im Sommer. Er wollte „eine neue Herausforderung“ und „den nächsten Schritt machen“. Deshalb wechselt der abschlussstarke Flügelspieler zum Bergischen HC.

Dort ist er dann auch seiner Fußball-Liebe ein ganzes Stück näher. „Ich bin großer Fan des 1. FC Köln. Aber der Wechsel hatte damit nichts zu tun“, beteuert der 24-Jährige. Die Zeit neben dem Handball verbringt er mit seinem Sportmanagement-Studium oder auf dem Golfplatz. „Das Niveau ist überschaubar, aber es macht viel Spaß.“ Gerne kommen seine Mitspieler Simon Sejr und Lukas Saueressig mit auf eine Golfrunde.

Jetzt geht es für Tim Nothdurft erst einmal darum, die vielen Stunden im Bus zu verkraften, um am Sonntag frisch in der Halle zu gehen. „Es ist ein Big-Point-Spiel und geben alles, um zu gewinnen.“

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