Update: Gesamter Kader von GWD Minden in Quarantäne - Knorr mit schweren Symptomen Marcus Riechmann Minden. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft erweist sich immer mehr als Corona-Hotspot, und die Länderspiel-Woche wird zu einem schweren Schlag für die Bundesliga. Entsprechende MT-Informationen, dass Juri Knorr als dritter Nationalspieler nach Johannes Bitter und Marian Michalczik am heutigen Donnerstag auch positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet wurde, bestätigte nun auch sein Klub GWD Minden. Die für den heutigen Donnerstagabend um 19 Uhr in Lübbecke angesetzte Begegnung in der Handball-Bundesliga mit dem Bergischen HC fällt aus. Darüber hinaus gaben die Mindener bekannt, dass der gesamte Profikader inklusive Trainer Frank Carstens eine 14-tagige Quarantäne auferlegt worden ist. Zwei Tage hatte man bei GWD Knorr nach der Rückkehr vom Länderspiel in Estland in häusliche Quarantäne gestellt und ihn laufend Corona-Tests unterzogen. Den negativen Tests und der Hoffnung auf einen Einsatz des Spielmachers im heutigen wichtigen Heimspiel gegen den Bergischen HC folgte die Rückkehr in das Mannschaftstraining am Mittwoch. Dieser Fakt sorgte nun dafür, dass die GWD-Profis nach dem positiven Corona-Test von Knorr, der am Donnerstagvormittag vorlag, allesamt in Quarantäne geschickt wurden. Damit dürfte klar sein, dass auch die nächsten beiden Bundesliga-Spiele der Mindener ausfallen werden. Am kommenden Sonntag müsste GWD in Coburg spielen, am Samstag, 21. November, gegen die Rhein-Neckar Löwen. Das darauffolgende Auswärtsspiel bei den Eulen Ludwigshafen ist für Donnerstag, 26. November, terminiert. Ob diese Partie stattfinden kann, ist mit Anordnung der Quarantäne und der kurzen Vorbereitungszeit mehr als fragwürdig. Am wahrscheinlichsten dürfte eine Rückkehr zum Spielbetrieb am 3. Dezember im Heimspiel gegen Tusem Essen sein. Wie der Verein mitteilt, stehe man im engen Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der Handball-Bundesliga GmbH. Man befinde sich im engen Austausch und unterstütze die behördlichen Maßnahmen. „Das ist natürlich ein großer Schock für uns. Wir sind bis heute davon ausgegangen, dass Juri sich nicht im Rahmen der Nationalmannschaftsreise infiziert hat. Es zeigen sich bereits heute schwere Symptome. Wir wünschen ihm an dieser Stelle natürlich alles Gute und schnelle Besserung. Die Gesundheit der Spieler steht an erster Stelle", wird GWD-Geschäftsführer Frank von Behren in einer Pressemitteilung zitiert.

Update: Gesamter Kader von GWD Minden in Quarantäne - Knorr mit schweren Symptomen

Nach der Länderspielreise ist auch GWD Mindens deutscher Nationalspieler Juri Knorr positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Foto: imago images © imago images/pmk

Minden. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft erweist sich immer mehr als Corona-Hotspot, und die Länderspiel-Woche wird zu einem schweren Schlag für die Bundesliga. Entsprechende MT-Informationen, dass Juri Knorr als dritter Nationalspieler nach Johannes Bitter und Marian Michalczik am heutigen Donnerstag auch positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet wurde, bestätigte nun auch sein Klub GWD Minden.

Die für den heutigen Donnerstagabend um 19 Uhr in Lübbecke angesetzte Begegnung in der Handball-Bundesliga mit dem Bergischen HC fällt aus. Darüber hinaus gaben die Mindener bekannt, dass der gesamte Profikader inklusive Trainer Frank Carstens eine 14-tagige Quarantäne auferlegt worden ist. Zwei Tage hatte man bei GWD Knorr nach der Rückkehr vom Länderspiel in Estland in häusliche Quarantäne gestellt und ihn laufend Corona-Tests unterzogen. Den negativen Tests und der Hoffnung auf einen Einsatz des Spielmachers im heutigen wichtigen Heimspiel gegen den Bergischen HC folgte die Rückkehr in das Mannschaftstraining am Mittwoch. Dieser Fakt sorgte nun dafür, dass die GWD-Profis nach dem positiven Corona-Test von Knorr, der am Donnerstagvormittag vorlag, allesamt in Quarantäne geschickt wurden.

Damit dürfte klar sein, dass auch die nächsten beiden Bundesliga-Spiele der Mindener ausfallen werden. Am kommenden Sonntag müsste GWD in Coburg spielen, am Samstag, 21. November, gegen die Rhein-Neckar Löwen. Das darauffolgende Auswärtsspiel bei den Eulen Ludwigshafen ist für Donnerstag, 26. November, terminiert. Ob diese Partie stattfinden kann, ist mit Anordnung der Quarantäne und der kurzen Vorbereitungszeit mehr als fragwürdig. Am wahrscheinlichsten dürfte eine Rückkehr zum Spielbetrieb am 3. Dezember im Heimspiel gegen Tusem Essen sein.

Wie der Verein mitteilt, stehe man im engen Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der Handball-Bundesliga GmbH. Man befinde sich im engen Austausch und unterstütze die behördlichen Maßnahmen.

„Das ist natürlich ein großer Schock für uns. Wir sind bis heute davon ausgegangen, dass Juri sich nicht im Rahmen der Nationalmannschaftsreise infiziert hat. Es zeigen sich bereits heute schwere Symptome. Wir wünschen ihm an dieser Stelle natürlich alles Gute und schnelle Besserung. Die Gesundheit der Spieler steht an erster Stelle", wird GWD-Geschäftsführer Frank von Behren in einer Pressemitteilung zitiert.

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