Nur der Dialekt ist noch schwierig: Göppingens Flügelflitzer Kevin Gulliksen kehrt für ein Spiel nach Minden zurück Stefan Rüter Göppingen/Minden. 48 Tore in zehn Spielen: Der Wechsel von Rechtsaußen Kevin Gulliksen hat sich gelohnt. Zumindest für ihn selbst und seinen neuen Verein Frisch Auf Göppingen. Zusammen mit Marcel Schiller auf der linken Seite bildet der Norweger eine der gefährlichsten Flügelzangen der Handball-Bundesliga. „Ja, es läuft wirklich gut. Die Mannschaft spielt viel für uns Außen. Und wenn man in jedem Spiel fünf bis zehn Würfe bekommt, macht es einfach Spaß“, erzählt der 25-Jährige und klingt glücklich und zufrieden. Anpassungsprobleme auf dem Handballplatz gab es nicht. Nur an den Dialekt da unten in Baden-Württemberg musste er sich gewöhnen: „Am Anfang musste ich die Leute schon mal bitten, ein bisschen langsamer zu sprechen.“ Seine sportlichen Highlights waren seine elf Tore gegen die Rhein-Neckar Löwen und seine neun Treffer gegen Magdeburg, auch wenn Göppingen am Ende jeweils ohne Punkte dastand. Das soll sich in Minden ändern: „Hinfahren, unsere Aufgabe machen, zwei Punkte mitnehmen“, so beschreibt der Norweger die kurze To-Do-Liste.Gulliksen denkt gerne an seine Zeit bei GWD zurück. Für ihn sei das ein „richtig besonderes Spiel“. Er hat noch immer Kontakt zu Max Staar und Lucas Meister. Seine norwegischen Kollegen aus Mindener Zeiten wie Christoffer Rambo und Magnus Gullerud gehören zu seinen besten Kumpels. „Das war schon eine super Zeit in Minden. Toll war letzte Saison das Spiel gegen Ludwigshafen, als wir den Klassenerhalt perfekt gemacht haben“, erinnert sich Gulliksen. Für den Norweger war Göppingen ein logischer nächster Karriereschritt. Und es soll nicht das Ende der Entwicklung sein: „Ich will irgendwann zu einem noch größeren Verein. Ich will mal was gewinnen“, sagt der Linkshänder.Und gerade in Norwegen gibt es ja ein spannendes Projekt. Denn der Verein Kolstadt IL verpflichtet aktuell fleißig skandinavische Topspieler, um in Zukunft nach den Handball-Sternen zu greifen. „Ich habe in Göppingen einen Vertrag bis 2023 und bin hier sehr glücklich. Aber natürlich ist das ein tolles Projekt. Ich finde es super, dass ein norwegischer Verein nach ganz oben kommen will.“ Doch erst einmal will er in Göppingen seinen Job machen. Damit das gelingt, verbringt Gulliksen viel Zeit im Bett. „Ich schlafe gerne und lange. Das ist die beste Regeneration für mich als Sportler“, erklärt der Norweger. Heute um 15.30 Uhr wird er gegen seine alten GWD-Kumpels aber sicherlich hellwach sein.

Nur der Dialekt ist noch schwierig: Göppingens Flügelflitzer Kevin Gulliksen kehrt für ein Spiel nach Minden zurück

Gegenstöße sind auch in Göppingen eine Spezialität von Kevin Gulliksen. Foto: M. Schmidt/Eibner © imago images/Eibner

Göppingen/Minden. 48 Tore in zehn Spielen: Der Wechsel von Rechtsaußen Kevin Gulliksen hat sich gelohnt. Zumindest für ihn selbst und seinen neuen Verein Frisch Auf Göppingen. Zusammen mit Marcel Schiller auf der linken Seite bildet der Norweger eine der gefährlichsten Flügelzangen der Handball-Bundesliga.

„Ja, es läuft wirklich gut. Die Mannschaft spielt viel für uns Außen. Und wenn man in jedem Spiel fünf bis zehn Würfe bekommt, macht es einfach Spaß“, erzählt der 25-Jährige und klingt glücklich und zufrieden. Anpassungsprobleme auf dem Handballplatz gab es nicht. Nur an den Dialekt da unten in Baden-Württemberg musste er sich gewöhnen: „Am Anfang musste ich die Leute schon mal bitten, ein bisschen langsamer zu sprechen.“

Seine sportlichen Highlights waren seine elf Tore gegen die Rhein-Neckar Löwen und seine neun Treffer gegen Magdeburg, auch wenn Göppingen am Ende jeweils ohne Punkte dastand. Das soll sich in Minden ändern: „Hinfahren, unsere Aufgabe machen, zwei Punkte mitnehmen“, so beschreibt der Norweger die kurze To-Do-Liste.

Gulliksen denkt gerne an seine Zeit bei GWD zurück. Für ihn sei das ein „richtig besonderes Spiel“. Er hat noch immer Kontakt zu Max Staar und Lucas Meister. Seine norwegischen Kollegen aus Mindener Zeiten wie Christoffer Rambo und Magnus Gullerud gehören zu seinen besten Kumpels. „Das war schon eine super Zeit in Minden. Toll war letzte Saison das Spiel gegen Ludwigshafen, als wir den Klassenerhalt perfekt gemacht haben“, erinnert sich Gulliksen.

Für den Norweger war Göppingen ein logischer nächster Karriereschritt. Und es soll nicht das Ende der Entwicklung sein: „Ich will irgendwann zu einem noch größeren Verein. Ich will mal was gewinnen“, sagt der Linkshänder.

Und gerade in Norwegen gibt es ja ein spannendes Projekt. Denn der Verein Kolstadt IL verpflichtet aktuell fleißig skandinavische Topspieler, um in Zukunft nach den Handball-Sternen zu greifen. „Ich habe in Göppingen einen Vertrag bis 2023 und bin hier sehr glücklich. Aber natürlich ist das ein tolles Projekt. Ich finde es super, dass ein norwegischer Verein nach ganz oben kommen will.“

Doch erst einmal will er in Göppingen seinen Job machen. Damit das gelingt, verbringt Gulliksen viel Zeit im Bett. „Ich schlafe gerne und lange. Das ist die beste Regeneration für mich als Sportler“, erklärt der Norweger. Heute um 15.30 Uhr wird er gegen seine alten GWD-Kumpels aber sicherlich hellwach sein.

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