Nachruf: Jürgen Pook holte mit GWD einst vier Titel in vier Jahren Minden. Seine Zeit beim TSV Grün-Weiß Dankersen war kurz, doch sie war ungemein erfolgreich. 1969 wechselte Jürgen Pook im Alter von 18 Jahren von seinem Heimatverein VT Bückeburg über die Landesgrenze zu GWD, um bei einer der besten Mannschaften jener Zeit Feldhandball zu spielen. Auf der linken Außenbahn kam er als Partner von Hans Sulk zum Einsatz. Unter Trainer Fritz Spannuth gewann Pook 1970 und 1971 die Deutsche Meisterschaft auf dem Feld, wurde 1970 Europapokalsieger auf dem Großfeld und 1971 auch Deutscher Meister im Hallenhandball. Vier Jahre, vier Titel – so lautete die stolze Bilanz Pooks, ehe er 1973 dem Studium und der beruflichen Laufbahn den Vorrang einräumte und GWD verließ. Doch so ganz ging er nicht: Die kurze Zeit genügte, um aus Jürgen Pook einen Dankerser zu machen. Der lebenslustige und humorvolle Pädagoge gehörte zur Traditionsmannschaft und nahm noch im vergangenen Sommer am bislang letzten Treffen der einstigen Titelsammler teil. Der ehemalige Studienrat der berufsbildenden Schulen Stadthagen war Förderer des Vereins und besuchte regelmäßig die Heimspiele des aktuellen Bundesligateams oder schaute sich die Spiele live im Fernsehen an. Seinen 70. Geburtstag am 25. Juli erlebte der Vater zweier Kinder nicht mehr. Am 3. Juni verstarb Jürgen Pook völlig unerwartet. (rich)

Nachruf: Jürgen Pook holte mit GWD einst vier Titel in vier Jahren

Minden. Seine Zeit beim TSV Grün-Weiß Dankersen war kurz, doch sie war ungemein erfolgreich. 1969 wechselte Jürgen Pook im Alter von 18 Jahren von seinem Heimatverein VT Bückeburg über die Landesgrenze zu GWD, um bei einer der besten Mannschaften jener Zeit Feldhandball zu spielen. Auf der linken Außenbahn kam er als Partner von Hans Sulk zum Einsatz.

Jürgen Pook starb kurz vor seinem 70. Geburtstag. Foto: privat - © privat
Jürgen Pook starb kurz vor seinem 70. Geburtstag. Foto: privat - © privat

Unter Trainer Fritz Spannuth gewann Pook 1970 und 1971 die Deutsche Meisterschaft auf dem Feld, wurde 1970 Europapokalsieger auf dem Großfeld und 1971 auch Deutscher Meister im Hallenhandball. Vier Jahre, vier Titel – so lautete die stolze Bilanz Pooks, ehe er 1973 dem Studium und der beruflichen Laufbahn den Vorrang einräumte und GWD verließ.

Doch so ganz ging er nicht: Die kurze Zeit genügte, um aus Jürgen Pook einen Dankerser zu machen. Der lebenslustige und humorvolle Pädagoge gehörte zur Traditionsmannschaft und nahm noch im vergangenen Sommer am bislang letzten Treffen der einstigen Titelsammler teil. Der ehemalige Studienrat der berufsbildenden Schulen Stadthagen war Förderer des Vereins und besuchte regelmäßig die Heimspiele des aktuellen Bundesligateams oder schaute sich die Spiele live im Fernsehen an.

Seinen 70. Geburtstag am 25. Juli erlebte der Vater zweier Kinder nicht mehr. Am 3. Juni verstarb Jürgen Pook völlig unerwartet. (rich)

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