Nachfolger für Rambo: GWD Minden schnappt sich Kroaten Nikola Jukic Sebastian Külbel Minden. Im November 2013 wechselte Christoffer Rambo von Dunkerque HBGL als Unbekannter nach Minden, heute ist er einer der bedeutendsten Spieler der jüngeren GWD-Historie. Auch sein Nachfolger kommt aus der französischen ersten Liga, und die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten hoffen auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte. Nikola Jukic heißt der Mann, der vom 1. Juli an Rambos Position übernehmen soll – und auch dessen Aufgaben. „Nikola ist ein kompletter Spieler, der über einen starken Wurf und ein gutes Spielverständnis verfügt“, sagt GWD Mindens Sport-Geschäftsführer Frank von Behren über den 26-jährigen Kroaten. Der Linkshänder steht zurzeit bei Chartres Metropoles unter Vertrag und erzielte in bislang 21 Saisonspielen 63 Tore. Rambo kommt für GWD bisher in 25 Spielen auf 118 Treffer. „Das kann man aber nicht vergleichen, Nikola hatte bei drei Leuten auf seiner Position nicht die gleichen Spielzeiten wie bei uns Rambo“, erklärt von Behren. Der Manager betont, dass er Jukic bei GWD in einer ähnlichen Rolle wie Rambo sieht, der den Verein nach siebeneinhalb Jahren verlassen wird. „Wir brauchen Schützen aus der zweiten Reihe, er erfüllt dieses Profil. Er ist auch ein guter Anspieler und im Eins-gegen-Eins vielleicht sogar etwas stärker als Rambo.“ Jukic begann seine Profikarriere bei RK Kastela nahe seiner Heimatstadt Split. 2016 wechselte er nach Frankreich zu Pontault-Combault Handball. Seit 2019 ist er in Chartres unter Vertrag, wo er mit dem ehemaligen GWD-Torhüter Kim-Sonne Hansen zusammenspielt. Jetzt wagt der Kroate im besten Handballer-Alter den nächsten Schritt. „Es war schon immer ein Traum von mir, in Deutschland in der Bundesliga zu spielen. Ich habe von Miljan Pusica und Kim viele gute Sachen über Minden gehört und freue mich, in der kommenden Saison ein Teil davon zu sein“, wird er in einer Vereinsmitteilung zitiert. Seine zukünftige Aufgabe scheint den Kroaten auch in Frankreich zu beflügeln: „Seit der Wechsel feststeht, gehen seine Leistungen und seine Trefferquote nach oben“, schildert von Behren. Der glaubt, dass Jukic gut in die deutsche Bundesliga passt: „Vielleicht sogar besser als in die deutlich zweikampfbetontere französische Liga.“ In Minden wird sich der Zugang die Spielanteile im rechten Rückraum zunächst mit Routinier Christian Zeitz teilen, da Christoph Reißky wegen seines Kreuzbandrisses länger ausfällt. Der Kader für die neue Saison ist somit fast komplett. „Wir prüfen noch eine Möglichkeit für den Rückraum“, sagt von Behren. Für welche Position genau, behält der Geschäftsführer noch für sich. Er verrät aber: „Es geht um einen Spieler, der uns qualitativ deutlich nach vorne bringen würde.“ Neben Juki? stoßen in der neuen Saison Niclas Pieczkowski (SC DHfK Leipzig) sowie Fynn Hermeling und Florian Kranzmann (beide eigene Jugend) neu zum Bundesliga-Kader. Bereits im Winter verpflichtete GWD Maximilian Janke (Leipzig) und Miro Schluroff (Füchse Berlin). Dem stehen mindestens acht Abgänge gegenüber.

Nachfolger für Rambo: GWD Minden schnappt sich Kroaten Nikola Jukic

Nikola Juki? soll bei GWD Minden die Rolle von Christoffer Rambo übernehmen. Foto: Kevin Domas/imago © imago images/PanoramiC

Minden. Im November 2013 wechselte Christoffer Rambo von Dunkerque HBGL als Unbekannter nach Minden, heute ist er einer der bedeutendsten Spieler der jüngeren GWD-Historie. Auch sein Nachfolger kommt aus der französischen ersten Liga, und die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten hoffen auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte.

Nikola Jukic heißt der Mann, der vom 1. Juli an Rambos Position übernehmen soll – und auch dessen Aufgaben. „Nikola ist ein kompletter Spieler, der über einen starken Wurf und ein gutes Spielverständnis verfügt“, sagt GWD Mindens Sport-Geschäftsführer Frank von Behren über den 26-jährigen Kroaten.

Der Linkshänder steht zurzeit bei Chartres Metropoles unter Vertrag und erzielte in bislang 21 Saisonspielen 63 Tore. Rambo kommt für GWD bisher in 25 Spielen auf 118 Treffer. „Das kann man aber nicht vergleichen, Nikola hatte bei drei Leuten auf seiner Position nicht die gleichen Spielzeiten wie bei uns Rambo“, erklärt von Behren.

Der Manager betont, dass er Jukic bei GWD in einer ähnlichen Rolle wie Rambo sieht, der den Verein nach siebeneinhalb Jahren verlassen wird. „Wir brauchen Schützen aus der zweiten Reihe, er erfüllt dieses Profil. Er ist auch ein guter Anspieler und im Eins-gegen-Eins vielleicht sogar etwas stärker als Rambo.“

Jukic begann seine Profikarriere bei RK Kastela nahe seiner Heimatstadt Split. 2016 wechselte er nach Frankreich zu Pontault-Combault Handball. Seit 2019 ist er in Chartres unter Vertrag, wo er mit dem ehemaligen GWD-Torhüter Kim-Sonne Hansen zusammenspielt. Jetzt wagt der Kroate im besten Handballer-Alter den nächsten Schritt. „Es war schon immer ein Traum von mir, in Deutschland in der Bundesliga zu spielen. Ich habe von Miljan Pusica und Kim viele gute Sachen über Minden gehört und freue mich, in der kommenden Saison ein Teil davon zu sein“, wird er in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Seine zukünftige Aufgabe scheint den Kroaten auch in Frankreich zu beflügeln: „Seit der Wechsel feststeht, gehen seine Leistungen und seine Trefferquote nach oben“, schildert von Behren. Der glaubt, dass Jukic gut in die deutsche Bundesliga passt: „Vielleicht sogar besser als in die deutlich zweikampfbetontere französische Liga.“

In Minden wird sich der Zugang die Spielanteile im rechten Rückraum zunächst mit Routinier Christian Zeitz teilen, da Christoph Reißky wegen seines Kreuzbandrisses länger ausfällt. Der Kader für die neue Saison ist somit fast komplett. „Wir prüfen noch eine Möglichkeit für den Rückraum“, sagt von Behren. Für welche Position genau, behält der Geschäftsführer noch für sich. Er verrät aber: „Es geht um einen Spieler, der uns qualitativ deutlich nach vorne bringen würde.“

Neben Juki? stoßen in der neuen Saison Niclas Pieczkowski (SC DHfK Leipzig) sowie Fynn Hermeling und Florian Kranzmann (beide eigene Jugend) neu zum Bundesliga-Kader. Bereits im Winter verpflichtete GWD Maximilian Janke (Leipzig) und Miro Schluroff (Füchse Berlin). Dem stehen mindestens acht Abgänge gegenüber.

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