Nach Niederlage in Flensburg: GWD muss weiter auf den ersten Sieg warten Astrid Plaßhenrich Flensburg. Drittes Spiel, dritte Niederlage: Handball-Bundesligist GWD Minden musste sich auch der SG Flensburg-Handewitt beugen. Die Grün-Weißen verloren nach einer hoffnungsvollen Anfangsphase in Schleswig-Holstein mit 29:24 (15:12). Die Mindener starteten nach der 24:29-Pleite gegen die HSG Wetzlar selbstbewusst in die Partie bei dem dreimaligen deutschen Meister. Doruk Pehlivan brachte GWD in Führung (2.), Christoffer Rambo stellte per herrlichen Kempa-Trick nach Anspiel von Regisseur Juri Knorr auf 2:0 (5.). SG-Torwart Benjamin Buric, der zunächst den Vorzug vor Torbjörn Bergerud erhalten hatte, kam an keinen Ball. Minden erhöhte seine Führung auf 4:2 (8.). Dann aber riss der Faden, es fehlte im Angriff die Bewegung, dazu nutzten die Flensburger effektiv die Lücken in der GWD-Abwehr. Die Folge: Die Gastgeber drehten mit einem 5:0-Lauf das Ergebnis auf 7:4 (14.). "Beißt euch wieder in das Spiel", forderte Frank Carstens in der Auszeit. Und: Die Grün-Weißen ließen den Worten Taten folgen. GWD hielt nun wieder Schritt - zumindest bis fünf Minuten vor der Pause. Rambo glich zum 11:11 (24.) aus, dann führten technische Fehler, überhastete Aktionen im Angriff und eine Leistungssteigerung der Flensburger Abwehr zum 12:15-Pausenrückstand. Interessant: Die Mindener Tore in der ersten Halbzeit verteilten sich auf nur drei Schützen. Christoffer Rambo konnte kaum von der SG-Abwehr gehalten werden und traf siebenmal. Doruk Pehlivan trug sich viermal in die Torschützenliste ein und Linksaußen Mats Korte verwandelte den einzigen Siebenmeter sicher. Direkt nach dem Wechsel verspielte GWD in Überzahl die Chance, sich den Flensburgern wieder anzunähern. SG-Torwart Bergerud, der bereits in der 18. Minute eingewechselt worden war, parierte gegen Pehlivan und Rambo. Dagegen traf Magnus Röd, der die GWD-Abwehr das gesamte Spiel über immer wieder vor Probleme stellte, gleich doppelt zum 17:12 (33.). Justus Richtzenhain und Miljan Pusica ließen mit ihren Toren zum 24:19 und 24:20 (48.) die Mindener noch einmal kurz hoffen. Doch die Flensburger konterten routiniert und brachten den Sieg schließlich nach Hause.

Nach Niederlage in Flensburg: GWD muss weiter auf den ersten Sieg warten

Enttäuscht blickt GWD-Torwart Carsten Lichtlein zur Anzeigetafel. Foto: Holsteinoffice/Lühn © Jörg Lühn

Flensburg. Drittes Spiel, dritte Niederlage: Handball-Bundesligist GWD Minden musste sich auch der SG Flensburg-Handewitt beugen. Die Grün-Weißen verloren nach einer hoffnungsvollen Anfangsphase in Schleswig-Holstein mit 29:24 (15:12).

Die Mindener starteten nach der 24:29-Pleite gegen die HSG Wetzlar selbstbewusst in die Partie bei dem dreimaligen deutschen Meister. Doruk Pehlivan brachte GWD in Führung (2.), Christoffer Rambo stellte per herrlichen Kempa-Trick nach Anspiel von Regisseur Juri Knorr auf 2:0 (5.). SG-Torwart Benjamin Buric, der zunächst den Vorzug vor Torbjörn Bergerud erhalten hatte, kam an keinen Ball. Minden erhöhte seine Führung auf 4:2 (8.). Dann aber riss der Faden, es fehlte im Angriff die Bewegung, dazu nutzten die Flensburger effektiv die Lücken in der GWD-Abwehr. Die Folge: Die Gastgeber drehten mit einem 5:0-Lauf das Ergebnis auf 7:4 (14.).

"Beißt euch wieder in das Spiel", forderte Frank Carstens in der Auszeit. Und: Die Grün-Weißen ließen den Worten Taten folgen. GWD hielt nun wieder Schritt - zumindest bis fünf Minuten vor der Pause. Rambo glich zum 11:11 (24.) aus, dann führten technische Fehler, überhastete Aktionen im Angriff und eine Leistungssteigerung der Flensburger Abwehr zum 12:15-Pausenrückstand. Interessant: Die Mindener Tore in der ersten Halbzeit verteilten sich auf nur drei Schützen. Christoffer Rambo konnte kaum von der SG-Abwehr gehalten werden und traf siebenmal. Doruk Pehlivan trug sich viermal in die Torschützenliste ein und Linksaußen Mats Korte verwandelte den einzigen Siebenmeter sicher.

Direkt nach dem Wechsel verspielte GWD in Überzahl die Chance, sich den Flensburgern wieder anzunähern. SG-Torwart Bergerud, der bereits in der 18. Minute eingewechselt worden war, parierte gegen Pehlivan und Rambo. Dagegen traf Magnus Röd, der die GWD-Abwehr das gesamte Spiel über immer wieder vor Probleme stellte, gleich doppelt zum 17:12 (33.). Justus Richtzenhain und Miljan Pusica ließen mit ihren Toren zum 24:19 und 24:20 (48.) die Mindener noch einmal kurz hoffen. Doch die Flensburger konterten routiniert und brachten den Sieg schließlich nach Hause.

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