Mit Herz und Verstand: GWD muss gegen Ludwigshafen mental und emotional die richtige Balance finden Astrid Plaßhenrich Minden. Rechnerisch fehlt nur noch ein Punkt. Ein Punkt, der Handball-Bundesligist GWD Minden vom großen Ziel „Klassenerhalt“ trennt. Den wollen sich die Grün-Weißen am Donnerstag ab 19 Uhr schnappen. Denn dann steigt das ultimative Endspiel gegen die Eulen Ludwigshafen in der Lübbecker Kreissporthalle. Die Gäste liegen aktuell drei Zähler hinter den Mindenern auf dem ersten Abstiegsplatz. Das bedeutet: Entweder rettet sich GWD mit mindestens einem Unentschieden oder aber es wird noch einmal verdammt eng. Für Sportler sind genau diese Spiele das Salz in der Suppe. Es sind die Spiele, in denen es um alles – um Abstieg oder Klassenerhalt – geht. Gleichzeitig lastet aber auch enorm viel Druck auf den teilweise noch jungen GWD-Schultern. Dass die Mindener diesem standhalten können, bewiesen sie in den vergangenen Wochen immer wieder. Zuletzt erst am Sonntag mit dem 24:23-Sieg gegen FA Göppingen. „Das war ein emotional sehr intensives Spiel. Das hat man den Jungs am Dienstag auch auch noch angemerkt“, sagt Frank Carstens, „aber wir sind jetzt in einem Modus, den wir gegen Ludwigshafen fortführen müssen.“ Der GWD-Trainer betont immer wieder, dass seine Mannschaft ausdauernd in der Abwehr und geduldig im Angriff arbeiten müsse. „Wir dürfen nicht hektisch werden, auch wenn Stress aufkommt, wenn wir zurückliegen sollten“, erklärt der Mindener Coach, „wir müssen unseren roten Faden wie schon gegen Göppingen durchziehen– und uns trotzdem noch einmal in allen Belangen steigern.“ Denn auf der einen Seite seien Kampf und Leidenschaft wichtige Punkte. „Auf der anderen Seite nützt das alles nichts, wenn wir mit dem Kopf durch die Wand wollen“, meint Carstens. Es geht darum, dass richtige Maß an Intensität und Abgeklärtheit zu finden. „Wenn wir genau das schaffen, bin ich für Donnerstag sehr optimistisch“, sagt der 49-Jährige. Die Mindener werden gegen die Eulen mit dem gleichen Kader antreten wie zuletzt gegen Göppingen. Doruk Pehlivan fällt demnach mit seiner Knieverletzung auch gegen die Eulen aus. Aliaksandr Padshyvalau wird aufgrund seiner Fußverletzung für GWD nicht mehr auflaufen. Carstens und Mindens Geschäftsführer Frank von Behren hoffen am Donnerstag auch auf eine ähnlich elektrisierende Atmosphäre wie im Heimspiel gegen Göppingen. „Heute wird noch einmal ein Kartenkontingent auf der Vereinshomepage freigeschaltet. Ich bin davon überzeugt, dass die Halle ausverkauft sein wird“, sagt von Behren. Vielleicht werden dann die Fans GWD zu dem entscheidenden Punkt pushen.

Mit Herz und Verstand: GWD muss gegen Ludwigshafen mental und emotional die richtige Balance finden

Max Staar ist einsatzbereit. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden. Rechnerisch fehlt nur noch ein Punkt. Ein Punkt, der Handball-Bundesligist GWD Minden vom großen Ziel „Klassenerhalt“ trennt. Den wollen sich die Grün-Weißen am Donnerstag ab 19 Uhr schnappen. Denn dann steigt das ultimative Endspiel gegen die Eulen Ludwigshafen in der Lübbecker Kreissporthalle. Die Gäste liegen aktuell drei Zähler hinter den Mindenern auf dem ersten Abstiegsplatz. Das bedeutet: Entweder rettet sich GWD mit mindestens einem Unentschieden oder aber es wird noch einmal verdammt eng.

Für Sportler sind genau diese Spiele das Salz in der Suppe. Es sind die Spiele, in denen es um alles – um Abstieg oder Klassenerhalt – geht. Gleichzeitig lastet aber auch enorm viel Druck auf den teilweise noch jungen GWD-Schultern. Dass die Mindener diesem standhalten können, bewiesen sie in den vergangenen Wochen immer wieder. Zuletzt erst am Sonntag mit dem 24:23-Sieg gegen FA Göppingen. „Das war ein emotional sehr intensives Spiel. Das hat man den Jungs am Dienstag auch auch noch angemerkt“, sagt Frank Carstens, „aber wir sind jetzt in einem Modus, den wir gegen Ludwigshafen fortführen müssen.“

Der GWD-Trainer betont immer wieder, dass seine Mannschaft ausdauernd in der Abwehr und geduldig im Angriff arbeiten müsse. „Wir dürfen nicht hektisch werden, auch wenn Stress aufkommt, wenn wir zurückliegen sollten“, erklärt der Mindener Coach, „wir müssen unseren roten Faden wie schon gegen Göppingen durchziehen– und uns trotzdem noch einmal in allen Belangen steigern.“ Denn auf der einen Seite seien Kampf und Leidenschaft wichtige Punkte. „Auf der anderen Seite nützt das alles nichts, wenn wir mit dem Kopf durch die Wand wollen“, meint Carstens. Es geht darum, dass richtige Maß an Intensität und Abgeklärtheit zu finden. „Wenn wir genau das schaffen, bin ich für Donnerstag sehr optimistisch“, sagt der 49-Jährige.

Die Mindener werden gegen die Eulen mit dem gleichen Kader antreten wie zuletzt gegen Göppingen. Doruk Pehlivan fällt demnach mit seiner Knieverletzung auch gegen die Eulen aus. Aliaksandr Padshyvalau wird aufgrund seiner Fußverletzung für GWD nicht mehr auflaufen.

Carstens und Mindens Geschäftsführer Frank von Behren hoffen am Donnerstag auch auf eine ähnlich elektrisierende Atmosphäre wie im Heimspiel gegen Göppingen. „Heute wird noch einmal ein Kartenkontingent auf der Vereinshomepage freigeschaltet. Ich bin davon überzeugt, dass die Halle ausverkauft sein wird“, sagt von Behren. Vielleicht werden dann die Fans GWD zu dem entscheidenden Punkt pushen.

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