In enger Absprache: Torwart Malte Semisch hat seine bislang stabilste Phase im GWD-Trikot Astrid Plaßhenrich Minden. Über seine eigenen Leistungen spricht Malte Semisch nur ungern. „Das ist immer schwierig“, meint der Torwart des Handball-Bundesligisten GWD Minden. Der 2,08 Meter lange Schlussmann stellt lieber die Leistungen des gesamten Teams in den Mittelpunkt. „Wir haben uns alle in den vergangenen Wochen gesteigert“, sagt Semisch, „die Abläufe in der Abwehr? sind jetzt besser. Wir haben uns gefestigt.“ Das gebe Sicherheit. Diese Sicherheit nehmen die Mindener auch heute mit ins Auswärtsspiel gegen Frisch Auf Göppingen (19 Uhr). Semisch genoss am Montag wie seine Mannschaftskollegen den freien Tag. „Die Spiele in Berlin und gegen Coburg waren kurz hintereinander, da tat das gut“, sagt der GWD-Torwart. Er ist seit Wochen in konstant guter Form, ein sicherer Rückhalt. „Es funktioniert ganz gut“, sagt Semisch dann doch. Er habe Schwächen ausgemerzt. „Aber das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.“ Die Arbeit mit Gespannpartner Carsten Lichtlein, der gleichzeitig als Torwarttrainer fungiert, zahlt sich aus. „Ich profitiere von Lüttis unglaublicher Erfahrung. Er spielt seit Jahrzehnten auf höchstem Niveau und hat all die Situationen bereits x-mal erlebt“, sagt der 28-Jährige. Lichtlein gibt auf zwei Ebenen Hilfestellungen. Zum einen versucht der 40-Jährige direkt im Spiel Einfluss zu nehmen. Zum anderen analysieren die beiden die Partien im Nachgang per Videostudium. „Das machen wir erst seit ein paar Wochen. Das zahlt sich aus“, sagt Semisch. Er schätzt an Lichtlein, dass dieser zwar permanent sein Torwartspiel verbessern, nicht aber seinen Stil verändern will. Dass der aus Loccum stammende Keeper eine stabile Saison spielt, beweisen auch die nackten Zahlen. Mit dem am einfachsten messbaren Wert liegt Semisch auf Platz sieben der Liga-Statistik. In 21 Partien hat die HBL 163 Paraden gezählt. Es führt der Berliner Dejan Milosavljev (213 Paraden/21 Spielen). In der speziellen Rubrik „Rückraum fern“ weist der Mindener mit 56,25 Prozent gehaltene Bälle den besten Wert der Stammtorhüter auf. Zugegeben: Das sind alles Zahlenspiele, die keine direkten Punkte für den Klassenerhalt bringen. Aber sie geben einen plakativen Aufschluss über die Torwartleistung. Und sicherlich kann Semisch gegen den starken Göppinger Angriff seine Werte nach oben jagen. Bis der GWD-Torwart die 200er-Marke an Paraden durchbricht, wird er allerdings noch einige Spiele ackern müssen. Christoffer Rambo wird hingegen mit Sicherheit eine andere Hürde in Göppingen nehmen und sein 100. Saisontor erzielen. Darauf hatte der Norweger kurz vor Ende des Coburg-Spiels verzichtet. Statt den letzten Konter selbst zu vollenden, spielte Rambo den Ball zu dem etwas besser postierten Mittelmann Simon Strakeljahn. Der setzte mit seinem Treffer zum 30:21 den Schlusspunkt gegen das Tabellenschlusslicht. Die Langzeitverletzten Miljan Pušica, Lucas Meister und Christoph Reißky sind die Süddeutschlandtour mit den Stationen Göppingen und Mannheim nicht angetreten. Joshua Thiele dagegen schon – obwohl der Kreisläufer gegen Coburg eine Platzwunde an der Stirn davongetragen hat. Am Dienstag hat der 22-Jährige aber noch nicht trainiert. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens, „ich denke aber, spätestens am Samstag gegen die Rhein-Neckar Löwen wird Joshua wieder spielen können.“ Dass Aliaksandr Padshyvalau gegen Coburg im Mindener Kader fehlte, fiel wahrscheinlich nur wenigen auf. Der Weißrusse, hinter Juri Knorr und Simon Strakeljahn nur die Nummer drei auf der Spielmacherposition, musste wegen einer leichten Erkältung passen. Nun ist er wieder dabei.

In enger Absprache: Torwart Malte Semisch hat seine bislang stabilste Phase im GWD-Trikot

GWD-Torwart Malte Semisch (rechts) berät sich mit seinem Gespannpartner und Torwarttrainer, Carsten Lichtlein. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden. Über seine eigenen Leistungen spricht Malte Semisch nur ungern. „Das ist immer schwierig“, meint der Torwart des Handball-Bundesligisten GWD Minden. Der 2,08 Meter lange Schlussmann stellt lieber die Leistungen des gesamten Teams in den Mittelpunkt. „Wir haben uns alle in den vergangenen Wochen gesteigert“, sagt Semisch, „die Abläufe in der Abwehr? sind jetzt besser. Wir haben uns gefestigt.“ Das gebe Sicherheit. Diese Sicherheit nehmen die Mindener auch heute mit ins Auswärtsspiel gegen Frisch Auf Göppingen (19 Uhr).

Semisch genoss am Montag wie seine Mannschaftskollegen den freien Tag. „Die Spiele in Berlin und gegen Coburg waren kurz hintereinander, da tat das gut“, sagt der GWD-Torwart. Er ist seit Wochen in konstant guter Form, ein sicherer Rückhalt. „Es funktioniert ganz gut“, sagt Semisch dann doch. Er habe Schwächen ausgemerzt. „Aber das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.“ Die Arbeit mit Gespannpartner Carsten Lichtlein, der gleichzeitig als Torwarttrainer fungiert, zahlt sich aus. „Ich profitiere von Lüttis unglaublicher Erfahrung. Er spielt seit Jahrzehnten auf höchstem Niveau und hat all die Situationen bereits x-mal erlebt“, sagt der 28-Jährige.

Lichtlein gibt auf zwei Ebenen Hilfestellungen. Zum einen versucht der 40-Jährige direkt im Spiel Einfluss zu nehmen. Zum anderen analysieren die beiden die Partien im Nachgang per Videostudium. „Das machen wir erst seit ein paar Wochen. Das zahlt sich aus“, sagt Semisch. Er schätzt an Lichtlein, dass dieser zwar permanent sein Torwartspiel verbessern, nicht aber seinen Stil verändern will.

Dass der aus Loccum stammende Keeper eine stabile Saison spielt, beweisen auch die nackten Zahlen. Mit dem am einfachsten messbaren Wert liegt Semisch auf Platz sieben der Liga-Statistik. In 21 Partien hat die HBL 163 Paraden gezählt. Es führt der Berliner Dejan Milosavljev (213 Paraden/21 Spielen). In der speziellen Rubrik „Rückraum fern“ weist der Mindener mit 56,25 Prozent gehaltene Bälle den besten Wert der Stammtorhüter auf. Zugegeben: Das sind alles Zahlenspiele, die keine direkten Punkte für den Klassenerhalt bringen. Aber sie geben einen plakativen Aufschluss über die Torwartleistung. Und sicherlich kann Semisch gegen den starken Göppinger Angriff seine Werte nach oben jagen.

Bis der GWD-Torwart die 200er-Marke an Paraden durchbricht, wird er allerdings noch einige Spiele ackern müssen. Christoffer Rambo wird hingegen mit Sicherheit eine andere Hürde in Göppingen nehmen und sein 100. Saisontor erzielen. Darauf hatte der Norweger kurz vor Ende des Coburg-Spiels verzichtet. Statt den letzten Konter selbst zu vollenden, spielte Rambo den Ball zu dem etwas besser postierten Mittelmann Simon Strakeljahn. Der setzte mit seinem Treffer zum 30:21 den Schlusspunkt gegen das Tabellenschlusslicht.

Die Langzeitverletzten Miljan Pušica, Lucas Meister und Christoph Reißky sind die Süddeutschlandtour mit den Stationen Göppingen und Mannheim nicht angetreten. Joshua Thiele dagegen schon – obwohl der Kreisläufer gegen Coburg eine Platzwunde an der Stirn davongetragen hat. Am Dienstag hat der 22-Jährige aber noch nicht trainiert. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens, „ich denke aber, spätestens am Samstag gegen die Rhein-Neckar Löwen wird Joshua wieder spielen können.“ Dass Aliaksandr Padshyvalau gegen Coburg im Mindener Kader fehlte, fiel wahrscheinlich nur wenigen auf. Der Weißrusse, hinter Juri Knorr und Simon Strakeljahn nur die Nummer drei auf der Spielmacherposition, musste wegen einer leichten Erkältung passen. Nun ist er wieder dabei.

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