„Gut gemacht“: Bundestrainer lobt GWD-Spielmacher Juri Knorr Minden (rich). Ein Tor geworfen, einige schöne Akzente gesetzt, kaum Fehler gemacht und ein Trainerlob erhalten: Juri Knorr hat gestern beim mühevollen 26:24-Sieg der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina seine Chancen auf ein Olympia-Ticket jedenfalls nicht verschlechtert. Der Spielmacher von GWD Minden erhielt in der vorletzten Partie der EM-Qualifikation viele Spielanteile im bereits qualifizierten DHB-Team. Der 20-Jährige durfte in Bugojno die gesamte erste Hälfte das Angriffsspiel aufziehen, in der Abwehr tauschte er meist mit Kreisläufer und Innenblocker Johannes Golla. Mit Sebastian Heymann (23 Jahre) und Fabian Wiede (27) bildete Knorr den jungen deutschen Rückraum, der jedeoch nie richtig in den Rhythmus fand. Knorr selbst kam gut in die Partie, setzte sogleich Linksaußen Marcel Schiller mit einem Anspiel in Szene, das der Linksaußen zum 1:0 nutzte. Mit schicken Zweikämpfen erzielte er zunächst zum 6:5 sein einziges Tor und holte direkt danach einen Siebenmeter und einen Zeitstrafe heraus. Nach dem 12:12 kam Philipp Weber für Heymann im linken Rückraum als Knorr-Partner zum Einsatz. Weber übernahm in der zweiten Halbzeit die Rolle Knorrs auf der Mitte. Rund lief das deutsche Spiel aber auch unter der Regie des Nummer-Eins-Spielmachers nicht. „Juri hat das schon ziemlich gut gemacht“, lobte Bundestrainer Alfred Gislason den Mindener. Zu den Olympia-Chancen einzelner Spieler schwieg der Isländer: „Ich muss aus einem 25er-Kader 17 Spieler auswählen, das wird sehr hart und die Entscheidung ist noch nicht gefallen.“ Nächster Bewerbungsdurchlauf ist Sonntag das Länderspiel gegen Estland.

„Gut gemacht“: Bundestrainer lobt GWD-Spielmacher Juri Knorr

GWD-Handballer Juri Knorr überzeugte auch im Trikot der Nationalmannschaft. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden (rich). Ein Tor geworfen, einige schöne Akzente gesetzt, kaum Fehler gemacht und ein Trainerlob erhalten: Juri Knorr hat gestern beim mühevollen 26:24-Sieg der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina seine Chancen auf ein Olympia-Ticket jedenfalls nicht verschlechtert.

Der Spielmacher von GWD Minden erhielt in der vorletzten Partie der EM-Qualifikation viele Spielanteile im bereits qualifizierten DHB-Team. Der 20-Jährige durfte in Bugojno die gesamte erste Hälfte das Angriffsspiel aufziehen, in der Abwehr tauschte er meist mit Kreisläufer und Innenblocker Johannes Golla.

Mit Sebastian Heymann (23 Jahre) und Fabian Wiede (27) bildete Knorr den jungen deutschen Rückraum, der jedeoch nie richtig in den Rhythmus fand. Knorr selbst kam gut in die Partie, setzte sogleich Linksaußen Marcel Schiller mit einem Anspiel in Szene, das der Linksaußen zum 1:0 nutzte. Mit schicken Zweikämpfen erzielte er zunächst zum 6:5 sein einziges Tor und holte direkt danach einen Siebenmeter und einen Zeitstrafe heraus. Nach dem 12:12 kam Philipp Weber für Heymann im linken Rückraum als Knorr-Partner zum Einsatz. Weber übernahm in der zweiten Halbzeit die Rolle Knorrs auf der Mitte. Rund lief das deutsche Spiel aber auch unter der Regie des Nummer-Eins-Spielmachers nicht.

„Juri hat das schon ziemlich gut gemacht“, lobte Bundestrainer Alfred Gislason den Mindener. Zu den Olympia-Chancen einzelner Spieler schwieg der Isländer: „Ich muss aus einem 25er-Kader 17 Spieler auswählen, das wird sehr hart und die Entscheidung ist noch nicht gefallen.“ Nächster Bewerbungsdurchlauf ist Sonntag das Länderspiel gegen Estland.

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