Großer Name und Mann mit Perspektive: Flensburger wechselt zu GWD Astrid Plaßhenrich Minden. Das nächste Spielmacher-Talent wechselt an die Weser: Nachdem Handball-Bundesligist GWD Minden vor zwei Jahren in Juri Knorr einen 19-Jährigen verpflichtet hatte, kommt nun erneut ein 19-Jähriger zu den Grün-Weißen. Magnus Holpert hat bei GWD einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. „Das Umfeld in Minden hat mich von Anfang an überzeugt“, sagt der 1,92 Meter lange Mittelmann, der seit 16 Jahren für die SG Flensburg-Handewitt spielt. Magnus Holpert stammt aus einer Handballer-Familie. Sein Vater Jan war bis zum 19. Dezember 2019 mit 625 Partien Rekordspieler der Bundesliga. Dann löste ausgerechnet GWD-Schlussmann Carsten Lichtlein den ehemaligen Flensburger Nationaltorwart an der Statistikspitze ab. Sein Onkel Fynn stand in der Bundesliga ebenfalls im Tor und spielte unter anderem für Kiel, Lemgo und Nettelstedt. Im Anschluss seiner aktiven Karriere arbeitete er im Management des TBV und der Flensburger. In seiner noch jungen Karriere traf Magnus Holpert mit den verschiedenen Flensburger Juniorenteams immer wieder auf den GWD-Nachwuchs. Zuletzt Mitte Oktober, als die Mindener A-Jugend gegen die SG mit 34:28 gewann. Die Gegner von damals, sei es Florian Kranzmann oder Paul Holzhacker, werden demnächst seine Mannschaftskollegen sein. „Der Wechsel nach Minden ist ein großer Schritt für mich. Ich werde das erste Mal von zu Hause weg sein, aber der erste Eindruck von GWD war sehr familiär“, sagt der 19-Jährige. Es sei sehr offen kommuniziert worden, das habe ihm ein sehr gutes Gefühl gegeben. „Ich freue mich auf eine handballbegeisterte Region und hoffe, dass ich mich als Spieler und Mensch entwickeln kann“, erklärt der Mittelmann. Holpert wird auch in der 2. Mannschaft von GWD in der 3. Liga zum Zug kommen. Für die Spielmacher-Position bei den Profis werden der im Winter verpflichtete Max Janke und der zur kommenden Saison dazustoßende Niclas Pieczkowski erste Wahl sein. Magnus Holpert begann mit drei Jahren bei den Flensburgern mit dem Handballspielen, durchlief alle Jugendmannschaften und wurde 2019 mit den A-Junioren Deutscher Meister. Der fünfmalige Jugend-Nationalspieler trainiert seit dieser Saison mit den SG-Profis und hat Einsatzzeiten in der Bundesliga und Champions League erhalten. „Für uns ist es enorm wichtig, talentierte Spieler im Kader zu haben, die das Zeug besitzen, kurz- und mittelfristig im Bundesligateam bestehen zu können. Zurzeit beweist beispielsweise Simon Strakeljahn, welch wertvolle Dienste er unserer Mannschaft leisten kann“, wird Frank von Behren in der Vereinsmitteilung zitiert. Der GWD-Sportgeschäftsführer freue sich, dass sich Holpert für einen Wechsel entschieden hat. „Beide Seiten werden davon profitieren“, ist sich von Behren sicher. Auch Maik Machulla lobt den Spielmacher: „Magnus ist ein absolutes Top-Talent. Es macht mir sehr viel Freude, seine Weiterentwicklung zu sehen und mit ihm zu arbeiten“, sagt der Flensburger Trainer: „Für ihn ist Spielpraxis unabdingbar, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. GWD mit Trainer Frank Carstens betreibt eine herausragende Arbeit mit Nachwuchsspielern. Minden bietet das perfekte Umfeld für Magnus, sich in der Bundesliga weiterzuentwickeln und sich zu etablieren. Wir haben ihn auf jeden Fall weiter im Blick.“

Großer Name und Mann mit Perspektive: Flensburger wechselt zu GWD

Der 19-jährige Magnus Holpert sammelte bereits Bundesliga- und Champions-League-Erfahrung im Flensburger Trikot. Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/MarioxM.xKobergx © imago images/Beautiful Sports

Minden. Das nächste Spielmacher-Talent wechselt an die Weser: Nachdem Handball-Bundesligist GWD Minden vor zwei Jahren in Juri Knorr einen 19-Jährigen verpflichtet hatte, kommt nun erneut ein 19-Jähriger zu den Grün-Weißen. Magnus Holpert hat bei GWD einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. „Das Umfeld in Minden hat mich von Anfang an überzeugt“, sagt der 1,92 Meter lange Mittelmann, der seit 16 Jahren für die SG Flensburg-Handewitt spielt.

Magnus Holpert stammt aus einer Handballer-Familie. Sein Vater Jan war bis zum 19. Dezember 2019 mit 625 Partien Rekordspieler der Bundesliga. Dann löste ausgerechnet GWD-Schlussmann Carsten Lichtlein den ehemaligen Flensburger Nationaltorwart an der Statistikspitze ab. Sein Onkel Fynn stand in der Bundesliga ebenfalls im Tor und spielte unter anderem für Kiel, Lemgo und Nettelstedt. Im Anschluss seiner aktiven Karriere arbeitete er im Management des TBV und der Flensburger.

In seiner noch jungen Karriere traf Magnus Holpert mit den verschiedenen Flensburger Juniorenteams immer wieder auf den GWD-Nachwuchs. Zuletzt Mitte Oktober, als die Mindener A-Jugend gegen die SG mit 34:28 gewann. Die Gegner von damals, sei es Florian Kranzmann oder Paul Holzhacker, werden demnächst seine Mannschaftskollegen sein.

„Der Wechsel nach Minden ist ein großer Schritt für mich. Ich werde das erste Mal von zu Hause weg sein, aber der erste Eindruck von GWD war sehr familiär“, sagt der 19-Jährige. Es sei sehr offen kommuniziert worden, das habe ihm ein sehr gutes Gefühl gegeben. „Ich freue mich auf eine handballbegeisterte Region und hoffe, dass ich mich als Spieler und Mensch entwickeln kann“, erklärt der Mittelmann.

Holpert wird auch in der 2. Mannschaft von GWD in der 3. Liga zum Zug kommen. Für die Spielmacher-Position bei den Profis werden der im Winter verpflichtete Max Janke und der zur kommenden Saison dazustoßende Niclas Pieczkowski erste Wahl sein. Magnus Holpert begann mit drei Jahren bei den Flensburgern mit dem Handballspielen, durchlief alle Jugendmannschaften und wurde 2019 mit den A-Junioren Deutscher Meister. Der fünfmalige Jugend-Nationalspieler trainiert seit dieser Saison mit den SG-Profis und hat Einsatzzeiten in der Bundesliga und Champions League erhalten.

„Für uns ist es enorm wichtig, talentierte Spieler im Kader zu haben, die das Zeug besitzen, kurz- und mittelfristig im Bundesligateam bestehen zu können. Zurzeit beweist beispielsweise Simon Strakeljahn, welch wertvolle Dienste er unserer Mannschaft leisten kann“, wird Frank von Behren in der Vereinsmitteilung zitiert. Der GWD-Sportgeschäftsführer freue sich, dass sich Holpert für einen Wechsel entschieden hat. „Beide Seiten werden davon profitieren“, ist sich von Behren sicher.

Auch Maik Machulla lobt den Spielmacher: „Magnus ist ein absolutes Top-Talent. Es macht mir sehr viel Freude, seine Weiterentwicklung zu sehen und mit ihm zu arbeiten“, sagt der Flensburger Trainer: „Für ihn ist Spielpraxis unabdingbar, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. GWD mit Trainer Frank Carstens betreibt eine herausragende Arbeit mit Nachwuchsspielern. Minden bietet das perfekte Umfeld für Magnus, sich in der Bundesliga weiterzuentwickeln und sich zu etablieren. Wir haben ihn auf jeden Fall weiter im Blick.“

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