Gegnerporträt: Gullerud kehrt mit Magdeburg zurück Stefan Rüter Minden. „Besser hätte es nicht laufen können“, sagt Magnus Gullerud beim Blick auf das vergangene Wochenende. Denn da gewann er mit dem SC Magdeburg die European League. Und der Kreisläufer hatte mit drei Treffern beim 28:25-Finalsieg gegen die Füchse Berlin einen großen Anteil daran. Der Karriereplan des Norwegers geht auf. 2016 wechselte der heute 29-Jährige nach Deutschland zu GWD. „Minden war perfekt für mich. Das Umfeld war klasse, ich konnte viel spielen und mich an die Bundesliga gewöhnen.“ Der Kreisläufer und Abwehrexperte avancierte schnell zum Anführer und hatte großen Anteil daran, dass Minden in dieser Zeit nichts mit dem Abstieg zu tun hatte. Im Sommer wagte er den nächsten Schritt: „Ich bin nach Magdeburg gegangen, um mich bei einem Top-Klub zu beweisen und solche Momente wie am vergangenen Wochenende zu erleben“, erzählt Gullerud. Nach einer feucht-fröhlichen Rückfahrt aus Mannheim schwankten einige der Europapokal-Helden im Morgengrauen angeheitert aus dem Mannschaftsbus. Zeit für lange Feiern blieb trotzdem kaum. Schon am Donnerstag musste Magdeburg in der Bundesliga bei Tusem Essen ran und gewann am Ende souverän 31:26. Jetzt will Gullerud auch gegen seine alten Freunde aus Minden gewinnen: „Wir brauchen die Punkte, aber das wird ein hartes Spiel. Fehlen uns ein paar Prozent, können wir gegen jede Mannschaft verlieren.“ An allen anderen Spieltagen fiebert der ehemalige GWD-Spieler natürlich noch mit seinem alten Klub: „Klar, da habe ich richtig Emotionen. Über Mindens Sieg in letzter Sekunde gegen Hannover habe ich mich riesig gefreut.“ Vor allem mit Christoffer Rambo und Kevin Gulliksen hat Gullerud weiterhin engen Kontakt. Die Jahre in Minden haben Spuren hinterlassen. In dieser Zeit hat er sich auch in der Nationalmannschaft als Stammspieler etabliert. Im Sommer hat er mit dem Team große Ziele bei Olympia: „Wir wollen eine Medaille holen und dabei denken wir natürlich an Gold“, sagt Gullerud. Mit dem überragenden Spielmacher Sander Sagosen holten die Norweger 2017 und 2019 jeweils WM-Silber. Bereits in der Vorrunde treffen die Skandinavier auf Deutschland. Geht es nach Gullerud, bleibt es nicht das einzige Duell beider Teams: „Wir können uns dann sehr gerne im Finale noch einmal treffen.“

Gegnerporträt: Gullerud kehrt mit Magdeburg zurück

Magnus Gullerud zeigt auf dem Rathausbalkon in Magdeburg den Europapokal. Foto: Jan Huebner/imago © imago images/Jan Huebner

Minden. „Besser hätte es nicht laufen können“, sagt Magnus Gullerud beim Blick auf das vergangene Wochenende. Denn da gewann er mit dem SC Magdeburg die European League. Und der Kreisläufer hatte mit drei Treffern beim 28:25-Finalsieg gegen die Füchse Berlin einen großen Anteil daran.

Der Karriereplan des Norwegers geht auf. 2016 wechselte der heute 29-Jährige nach Deutschland zu GWD. „Minden war perfekt für mich. Das Umfeld war klasse, ich konnte viel spielen und mich an die Bundesliga gewöhnen.“ Der Kreisläufer und Abwehrexperte avancierte schnell zum Anführer und hatte großen Anteil daran, dass Minden in dieser Zeit nichts mit dem Abstieg zu tun hatte.

Im Sommer wagte er den nächsten Schritt: „Ich bin nach Magdeburg gegangen, um mich bei einem Top-Klub zu beweisen und solche Momente wie am vergangenen Wochenende zu erleben“, erzählt Gullerud. Nach einer feucht-fröhlichen Rückfahrt aus Mannheim schwankten einige der Europapokal-Helden im Morgengrauen angeheitert aus dem Mannschaftsbus.

Zeit für lange Feiern blieb trotzdem kaum. Schon am Donnerstag musste Magdeburg in der Bundesliga bei Tusem Essen ran und gewann am Ende souverän 31:26. Jetzt will Gullerud auch gegen seine alten Freunde aus Minden gewinnen: „Wir brauchen die Punkte, aber das wird ein hartes Spiel. Fehlen uns ein paar Prozent, können wir gegen jede Mannschaft verlieren.“ An allen anderen Spieltagen fiebert der ehemalige GWD-Spieler natürlich noch mit seinem alten Klub: „Klar, da habe ich richtig Emotionen. Über Mindens Sieg in letzter Sekunde gegen Hannover habe ich mich riesig gefreut.“

Vor allem mit Christoffer Rambo und Kevin Gulliksen hat Gullerud weiterhin engen Kontakt. Die Jahre in Minden haben Spuren hinterlassen. In dieser Zeit hat er sich auch in der Nationalmannschaft als Stammspieler etabliert. Im Sommer hat er mit dem Team große Ziele bei Olympia: „Wir wollen eine Medaille holen und dabei denken wir natürlich an Gold“, sagt Gullerud.

Mit dem überragenden Spielmacher Sander Sagosen holten die Norweger 2017 und 2019 jeweils WM-Silber. Bereits in der Vorrunde treffen die Skandinavier auf Deutschland. Geht es nach Gullerud, bleibt es nicht das einzige Duell beider Teams: „Wir können uns dann sehr gerne im Finale noch einmal treffen.“

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