GWD-Profis bei der WM: Bislang nur Nebenrollen, aber alle in der Hauptrunde Marcus Riechmann Minden (mt). Neben Juri Knorr und der deutschen Nationalmannschaft haben auch die anderen beiden Handball-Profis von GWD Minden bei der Weltmeisterschaft in Ägypten die Hauptrunde erreicht und dürfen auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen. Aliaksandr Padshyvalau ist mit Weißrussland ebenso noch in den nächsten Tagen im Einsatz wie auch Kevin Gulliksen mit dem Titelanwärter aus Norwegen. Falls Deutschland und Norwegen als Gruppenerste oder -zweite die Hauptrunde beenden, könnten sie im Viertelfinale am 27. Januar aufeinandertreffen. Juri Knorr, der Jüngste im DHB-Team, gehörte im letzten Vorrundenspiel gegen Ungarn anders als Zuschauer Marian Michalczik zwar zum Kader. Doch Bundestrainer Alfred Gislason setzte auf Philipp Weber, GWD-Spielmacher Knorr erhielt beim 28:29 gegen Ungarn keine Spielzeit. Das war im Auftaktspiel gegen Uruguay anders, als er beim 43:14-Sieg vier Tore erzielte. Nächster Gegner des DHB-Teams, das vom Mindener Physiotherapeuten Dennis Finke fit gehalten wird, ist in der Hauptrunde nun am heutigen Donnerstag Spanien (20.30 Uhr ZDF) mit einigen Stars von Knorrs letztem Klub FC Barcelona. Danach warten Brasilien (Samstag, 20.30 Uhr/ZDF) und Polen (Montag 20.30 Uhr/ARD) auf die deutsche Mannschaft. Aliaksandr Padshyvalau spielte in der Vorrunde mit Weißrussland 32:32 gegen Russland, 32:24 gegen Südkorea und zum Abschluss 25:29 gegen Slowenien. Der GWD-Mittelmann kam zu Kurzeinsätzen, gegen Russland erzielte er sein bisher einziges WM-Tor. In Gruppe vier warten nun Schweden, Gastgeber Ägypten und Nordmazedonien. Kevin Gulliksen startete mit Norwegen mit einer 24:28 Auftaktniederlage gegen Frankreich ins Turnier. Dem ließ das Team von Coach Christian Berge Siege gegen die Schweiz (31:25) und Österreich (38:29) folgen. In Sander Sagosen (30 Treffer) stellt Norwegen derzeit den besten Schützen der Titelkämpfe. Gulliksen kam bisher lediglich im Spiel gegen Österreich zum Einsatz und warf hier drei Tore. In der Hauptrunde treffen die Skandinavier in Gruppe drei auf Portugal, Island und Algerien. Die beiden Gruppenersten der vier Hautrundengruppen ziehen ins Viertelfinale ein. Der Mühlenkreis ist übrigens nicht nur mit Handballern und Medizinmann Finke bei der WM vertreten. Auch zwei heimische Unternehmen nutzen die Bühne, die die Liveübertragungen aus Ägypten bieten, für ihre Zwecke. Die Technologie-Gruppe Harting aus Espelkamp, seit vielen Jahren Sponsor bei GWD Minden und beim Deutschen Handballbund, wirbt sehr sichtbar auf den Hosen der deutschen Mannschaft. Das Lübbecker Einrichtungsunternehmen Home Deluxe, Förderer des TuS N-Lübbecke, präsentiert sich in Ägypten als WM-Sponsor mit Bandenwerbung.

GWD-Profis bei der WM: Bislang nur Nebenrollen, aber alle in der Hauptrunde

Diese zwei Mindener genießen bisweilen die WM in Ägypten, beim Fototermin im Hotelgarten in Kairo haben sie jedenfalls ihren Spaß: DHB-Physiotherapeut Dennis Finke sorgt dafür, dass GWD-Spielmacher Juri Knorr fit ist, wenn der Bundestrainer ihn braucht. Foto: Sascha Klahn © saschaklahn.com

Minden (mt). Neben Juri Knorr und der deutschen Nationalmannschaft haben auch die anderen beiden Handball-Profis von GWD Minden bei der Weltmeisterschaft in Ägypten die Hauptrunde erreicht und dürfen auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen. Aliaksandr Padshyvalau ist mit Weißrussland ebenso noch in den nächsten Tagen im Einsatz wie auch Kevin Gulliksen mit dem Titelanwärter aus Norwegen. Falls Deutschland und Norwegen als Gruppenerste oder -zweite die Hauptrunde beenden, könnten sie im Viertelfinale am 27. Januar aufeinandertreffen.

Juri Knorr, der Jüngste im DHB-Team, gehörte im letzten Vorrundenspiel gegen Ungarn anders als Zuschauer Marian Michalczik zwar zum Kader. Doch Bundestrainer Alfred Gislason setzte auf Philipp Weber, GWD-Spielmacher Knorr erhielt beim 28:29 gegen Ungarn keine Spielzeit. Das war im Auftaktspiel gegen Uruguay anders, als er beim 43:14-Sieg vier Tore erzielte. Nächster Gegner des DHB-Teams, das vom Mindener Physiotherapeuten Dennis Finke fit gehalten wird, ist in der Hauptrunde nun am heutigen Donnerstag Spanien (20.30 Uhr ZDF) mit einigen Stars von Knorrs letztem Klub FC Barcelona. Danach warten Brasilien (Samstag, 20.30 Uhr/ZDF) und Polen (Montag 20.30 Uhr/ARD) auf die deutsche Mannschaft.

Aliaksandr Padshyvalau spielte in der Vorrunde mit Weißrussland 32:32 gegen Russland, 32:24 gegen Südkorea und zum Abschluss 25:29 gegen Slowenien. Der GWD-Mittelmann kam zu Kurzeinsätzen, gegen Russland erzielte er sein bisher einziges WM-Tor. In Gruppe vier warten nun Schweden, Gastgeber Ägypten und Nordmazedonien.

Kevin Gulliksen startete mit Norwegen mit einer 24:28 Auftaktniederlage gegen Frankreich ins Turnier. Dem ließ das Team von Coach Christian Berge Siege gegen die Schweiz (31:25) und Österreich (38:29) folgen. In Sander Sagosen (30 Treffer) stellt Norwegen derzeit den besten Schützen der Titelkämpfe. Gulliksen kam bisher lediglich im Spiel gegen Österreich zum Einsatz und warf hier drei Tore. In der Hauptrunde treffen die Skandinavier in Gruppe drei auf Portugal, Island und Algerien. Die beiden Gruppenersten der vier Hautrundengruppen ziehen ins Viertelfinale ein.

Der Mühlenkreis ist übrigens nicht nur mit Handballern und Medizinmann Finke bei der WM vertreten. Auch zwei heimische Unternehmen nutzen die Bühne, die die Liveübertragungen aus Ägypten bieten, für ihre Zwecke. Die Technologie-Gruppe Harting aus Espelkamp, seit vielen Jahren Sponsor bei GWD Minden und beim Deutschen Handballbund, wirbt sehr sichtbar auf den Hosen der deutschen Mannschaft. Das Lübbecker Einrichtungsunternehmen Home Deluxe, Förderer des TuS N-Lübbecke, präsentiert sich in Ägypten als WM-Sponsor mit Bandenwerbung.

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