Spielo-Cup: Kein Kreisderby im Finale - GWD Minden trifft auf SC Leipzig Marcus Riechmann Lübbecke. Die Handballer von GWD Minden haben zum ersten Mal nach 2015 wieder das Endspiel des Spielo-Cups erreicht. Sie besiegten am frühen Freitagabend im ersten Halbfinale des traditionellen Vorbereitungsturniers den Bundesliga-Konkurrenten Bergischer HC 29:28 (14:11). Im zweiten Halbfinale forderte der Zweitligist TuS N-Lübbecke dem Bundesligateam des SC DHfK Leipzig alles ab. Doch letztlich unterlagen die Gastgeber den Sachsen - die sie im Vorjahr an gleicher Stelle noch bezwungen hatten - mit 24:25 hauchdünn. Damit kommt im Endspiel des 31. Spielo-Cups es nicht zum Mühlenkreisderby, das es beim Turnier zuletzt vor neun Jahren gegeben hatte. Stattdessen bestreiten am Samstag um 19 Uhr GWD Minden und der SC Leipzig das Finale - beide Teams hatten sich im letzten Jahr noch im Spiel um Platz drei gegenüber gestanden. Den dritten Platz spielen diesmal der Vorjahressieger TuS N-Lübbecke und der Turnierneuling Bergischer HC aus. Anpfiff in der Merkur Arena ist um 17 Uhr. Beide Spiele werden im Internet live auf Sportdeutschland.tv übertragen. In der Halle sind keine Zuschauer zugelassen. Nach einer bisher sehr durchwachsenen Saisonvorbereitung zeigte GWD gegen den BHC eine spielerisch und kämpferisch starke Leistung. Wie von Coach Frank Carstens gefordert arbeiteten seine Spieler gemeinsam für den Sieg und holten sich einen wichtigen Schub Selbstvertrauen vor dem Saisonstart am 1. Oktober bei der TSV Hannover-Burgdorf. GWD überzeugte mit engagierter und aktiv auf Ballgewinne ausgerichteter Abwehrarbeit. Auch im Angriff zeigten Juri Knorr und Co. gute Ansätze: Immer, wenn es gelang den Ball und den Gegner laufen zu lassen, wurde es gefährlich. Regelmäßig war Kreisläufer Lucas Meister Endpunkt der Spielzüge und deren sicherer Vollstrecker. Nur in den Anfangsminuten lag Minden vor den orange glänzenden leeren Stuhlreihen der Lübbecker Kreissporthalle zurück. Rückraumspieler Christoffer Rambo, sichtlich bemüht nach schwächeren Auftritten wieder in Tritt zu kommen, warf Minden nach einer Viertelstunde zum 7:6 nach vorn. Die Führung gaben die Männer in Grün danach nicht mehr ab. Nur ein einziges Mal gelang den Gästen noch der Ausgleich: Der junge Yannick Fraatz schloss in den Schussminuten einen Tempogegenstoß gegen den starken GWD-Torwart Carsten Lichtlein zum 27:27 ab. Doch die Mindener blieben stabil. Rambo krönte seine gute Leistung mit dem Tor zum 28:27, Lichtlein wehrte danach gegen BHC-Nationalspieler David Schmidt ab und Doruk Pehlivan machte mit dem Treffer zum 29:27 den Sack zu. Mehr als der Anschlusstreffer gelang dem BHC nicht mehr. "Das Team hat sich belohnt", sagte GWD-Coach Frank Carstens zufrieden und stellte heraus: "Als Bestätigung unserer Arbeit war das Ergebnis heute nicht ganz unwichtig. Der Sieg tut der Mannschaft gut." Mehr zum Spielo-Cup mogen im Mindener Tageblatt und hier auf MT.de

Spielo-Cup: Kein Kreisderby im Finale - GWD Minden trifft auf SC Leipzig

Bärenstarker Vollstrecker am Kreis: Lucas Meister war in Angriff und Abwehr ein wichtiger Faktor im GWD-Spiel gegen den Bergischen HC. Foto: Oliver Krato © Oliver Krato

Lübbecke. Die Handballer von GWD Minden haben zum ersten Mal nach 2015 wieder das Endspiel des Spielo-Cups erreicht. Sie besiegten am frühen Freitagabend im ersten Halbfinale des traditionellen Vorbereitungsturniers den Bundesliga-Konkurrenten Bergischer HC 29:28 (14:11). Im zweiten Halbfinale forderte der Zweitligist TuS N-Lübbecke dem Bundesligateam des SC DHfK Leipzig alles ab. Doch letztlich unterlagen die Gastgeber den Sachsen - die sie im Vorjahr an gleicher Stelle noch bezwungen hatten - mit 24:25 hauchdünn.

Damit kommt im Endspiel des 31. Spielo-Cups es nicht zum Mühlenkreisderby, das es beim Turnier zuletzt vor neun Jahren gegeben hatte. Stattdessen bestreiten am Samstag um 19 Uhr GWD Minden und der SC Leipzig das Finale - beide Teams hatten sich im letzten Jahr noch im Spiel um Platz drei gegenüber gestanden. Den dritten Platz spielen diesmal der Vorjahressieger TuS N-Lübbecke und der Turnierneuling Bergischer HC aus. Anpfiff in der Merkur Arena ist um 17 Uhr. Beide Spiele werden im Internet live auf Sportdeutschland.tv übertragen. In der Halle sind keine Zuschauer zugelassen.

Nach einer bisher sehr durchwachsenen Saisonvorbereitung zeigte GWD gegen den BHC eine spielerisch und kämpferisch starke Leistung. Wie von Coach Frank Carstens gefordert arbeiteten seine Spieler gemeinsam für den Sieg und holten sich einen wichtigen Schub Selbstvertrauen vor dem Saisonstart am 1. Oktober bei der TSV Hannover-Burgdorf. GWD überzeugte mit engagierter und aktiv auf Ballgewinne ausgerichteter Abwehrarbeit. Auch im Angriff zeigten Juri Knorr und Co. gute Ansätze: Immer, wenn es gelang den Ball und den Gegner laufen zu lassen, wurde es gefährlich. Regelmäßig war Kreisläufer Lucas Meister Endpunkt der Spielzüge und deren sicherer Vollstrecker.

Nur in den Anfangsminuten lag Minden vor den orange glänzenden leeren Stuhlreihen der Lübbecker Kreissporthalle zurück. Rückraumspieler Christoffer Rambo, sichtlich bemüht nach schwächeren Auftritten wieder in Tritt zu kommen, warf Minden nach einer Viertelstunde zum 7:6 nach vorn. Die Führung gaben die Männer in Grün danach nicht mehr ab. Nur ein einziges Mal gelang den Gästen noch der Ausgleich: Der junge Yannick Fraatz schloss in den Schussminuten einen Tempogegenstoß gegen den starken GWD-Torwart Carsten Lichtlein zum 27:27 ab. Doch die Mindener blieben stabil. Rambo krönte seine gute Leistung mit dem Tor zum 28:27, Lichtlein wehrte danach gegen BHC-Nationalspieler David Schmidt ab und Doruk Pehlivan machte mit dem Treffer zum 29:27 den Sack zu. Mehr als der Anschlusstreffer gelang dem BHC nicht mehr.

"Das Team hat sich belohnt", sagte GWD-Coach Frank Carstens zufrieden und stellte heraus: "Als Bestätigung unserer Arbeit war das Ergebnis heute nicht ganz unwichtig. Der Sieg tut der Mannschaft gut."

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