GWD-Kreisläufer Lucas Meister geht auch beim Tennis voran Michael Lorenz Minden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Lucas Meister nach Roger Federer der zweitbeste Tennisspieler aus Basel ist. Aber der Handball-Nationalspieler der Schweiz spielt ziemlich gut. Beim Turnier des Bundesligisten GWD Minden, das zur Teambuilding-Maßnahme auf der Anlage des Mindener TK am Weserstadion ausgetragen wurde, zog sich der Kreisläufer jedenfalls mehr als ordentlich aus der Affäre. Nach den Abgängen der Leitwölfe Marian Michalczik und Magnus Gullerud ist ein Hierarchie-Vakuum bei den Grün-Weißen entstanden. Eine neue Hackordnung muss sich erst noch bilden. Lucas Meister scheint prädestiniert dafür, in die Rolle eines Leithammels zu schlüpfen. Am Kreis dürfte er nach dem Gullerud-Abgang ebenso wie im Abwehr-Innenblock neben Miljan Pusica gesetzt sein. Auch wird aufgrund des Transfers von Mannschaftsführer Marian Michalczik ein neues Sprachrohr des Teams gesucht. Beim Tennisturnier zählte er zu den auffälligsten und tonangebenden GWD-Akteuren. Landete der bald 24-Jährige einen guten Schlag, durfte er sich über Komplimente wie von Torwart Malte Semisch freuen, der mit Blick auf Federer lobte: „Stark, Roger.“ MTK-Jugendtrainer Benjamin Stobinski fungiert als Turnier-Ausrichter. Er sagt: „Das war ein sehr schönes Team-Event bei tollem Wetter und ein guter Start in die folgenden, anstrengen Wochen der Saisonvorbereitung für die Spieler. Ich war überrascht, wie normal und nahbar etwa ein Bundesliga-Rekordspieler wie Carsten Lichtlein ist. Lucas Meister, Juri Knorr und Kevin Gulliksen haben bereits angekündigt, häufiger bei uns trainieren zu wollen. Auffällig war zudem, dass die medizinische Abteilung von GWD offenbar ziemlich tennisaffin ist. Mannschaftsarzt Dr. Arndt Middelschulte und Physiotherapeut Philipp Roessler zählten jedenfalls zu den besten Spielern.“ Das Turnier wurde einen halben Tag nach dem Fußball-Freundschaftsspiel bei der FT Dützen vor den Augen von Trainer Frank Carstens und Sportchef Frank von Behren in Doppeln gespielt. Diese wurden nach jeder Runde neu gebildet. Einen Sieger oder eine siegreiche Mannschaft wurde beim abschließenden, gemeinsamen Pizza-Essen nicht gekürt. Unter anderem wurden die Doppel nach Alter (der älteste mit dem jüngsten Spieler etwa) sortiert, aber auch nach Instagram-Followern. Die mit Abstand meisten davon hat übrigens, nicht ganz überraschend, GWD Mindens Shootingstar und Sonnyboy Juri Knorr.

GWD-Kreisläufer Lucas Meister geht auch beim Tennis voran

Kreisläufer Lucas Meister hatte auf der Anlage des Mindener Tennisklubs gute Laune. Foto: Michael Lorenz © n

Minden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Lucas Meister nach Roger Federer der zweitbeste Tennisspieler aus Basel ist. Aber der Handball-Nationalspieler der Schweiz spielt ziemlich gut. Beim Turnier des Bundesligisten GWD Minden, das zur Teambuilding-Maßnahme auf der Anlage des Mindener TK am Weserstadion ausgetragen wurde, zog sich der Kreisläufer jedenfalls mehr als ordentlich aus der Affäre.

Nach den Abgängen der Leitwölfe Marian Michalczik und Magnus Gullerud ist ein Hierarchie-Vakuum bei den Grün-Weißen entstanden. Eine neue Hackordnung muss sich erst noch bilden. Lucas Meister scheint prädestiniert dafür, in die Rolle eines Leithammels zu schlüpfen. Am Kreis dürfte er nach dem Gullerud-Abgang ebenso wie im Abwehr-Innenblock neben Miljan Pusica gesetzt sein. Auch wird aufgrund des Transfers von Mannschaftsführer Marian Michalczik ein neues Sprachrohr des Teams gesucht.

Beim Tennisturnier zählte er zu den auffälligsten und tonangebenden GWD-Akteuren. Landete der bald 24-Jährige einen guten Schlag, durfte er sich über Komplimente wie von Torwart Malte Semisch freuen, der mit Blick auf Federer lobte: „Stark, Roger.“

MTK-Jugendtrainer Benjamin Stobinski fungiert als Turnier-Ausrichter. Er sagt: „Das war ein sehr schönes Team-Event bei tollem Wetter und ein guter Start in die folgenden, anstrengen Wochen der Saisonvorbereitung für die Spieler. Ich war überrascht, wie normal und nahbar etwa ein Bundesliga-Rekordspieler wie Carsten Lichtlein ist. Lucas Meister, Juri Knorr und Kevin Gulliksen haben bereits angekündigt, häufiger bei uns trainieren zu wollen. Auffällig war zudem, dass die medizinische Abteilung von GWD offenbar ziemlich tennisaffin ist. Mannschaftsarzt Dr. Arndt Middelschulte und Physiotherapeut Philipp Roessler zählten jedenfalls zu den besten Spielern.“

Das Turnier wurde einen halben Tag nach dem Fußball-Freundschaftsspiel bei der FT Dützen vor den Augen von Trainer Frank Carstens und Sportchef Frank von Behren in Doppeln gespielt. Diese wurden nach jeder Runde neu gebildet. Einen Sieger oder eine siegreiche Mannschaft wurde beim abschließenden, gemeinsamen Pizza-Essen nicht gekürt.

Unter anderem wurden die Doppel nach Alter (der älteste mit dem jüngsten Spieler etwa) sortiert, aber auch nach Instagram-Followern. Die mit Abstand meisten davon hat übrigens, nicht ganz überraschend, GWD Mindens Shootingstar und Sonnyboy Juri Knorr.

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