GWD-Geschäftsführer Kalusche sagt nach der Liga-Tagung: „Der Handball gibt ein gutes Bild ab“ Minden (rich). Markus Kalusche geht in sein viertes Jahr als Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten GWD Minden. „Es war immer eine Menge zu tun“, sagt der 45-Jährige. Doch die die Corona-Herausforderungen dieses Jahres haben es besonders in sich. Viele Fragen sind vor dem für das erste Oktober-Wochenende geplanten Liga-Start noch zu klären. Einen großen Schritt voran machte die Handball-Bundesliga HBL bei der Mitgliedertagung in dieser Woche. Zwei Tage lang tauschten sich die Manager der 39 Erst- und Zweitligaklubs untereinander und mit den Verbandsfunktionären aus. Nach monatelangen Videokonferenzen traf man erstmals wieder persönlich aufeinander. Für Kalusche ein erfolgreiches und wichtiges Treffen. „Das war sehr positiv. Ich nehme ein gutes Gefühl mit“, sagt der GWD-Geschäftsführer. „Der Handball hat in den vergangenen Monaten ein gutes Bild abgegeben“, findet Kalusche und lobt: In dieser Zeit des Ausnahmezustandes haben wir große Einigkeit gezeigt und gute Abstimmungsprozesse hinbekommen.“ In Köln selbst sei neben den erzielten Ergebnissen der persönliche Austausch – auch in Vier-Augen-Gesprächen – wichtig gewesen. „Nichts ersetzt diesen direkten Kontakt“, so Kalusche. Er hat den Rahmenspielplan mit nach Minden genommen, der sich auf den 1. Oktober als Saisonstart festlegt. Den genauen Spielplan der mit 20 Teams, internationalen Wettbewerben und gleich zwei Pokal-Endrunden auf ein Mammutprogramm zusteuernden Liga erwartet Kalusche Ende Juli. Bis dahin wird die HBL auch das vorgelegte Hygienekonzept verfeinern. „Da sind wir auf einem guten Weg. Die Richtung stimmt“, bewertet Kalusche. Die feste Absicht der Liga ist der Start mit Zuschauern. „Ich bin zuversichtlich, dass das klappt“, sagt der Mindener Manager, schränkt aber ein: „Darüber, wie viele Fans tatsächlich in die Hallen dürfen, will ich nicht spekulieren.“ In ihrer Ausweichhalle in Lübbecke haben die Mindener rund 2.000 Sitzplätze zur Verfügung. Die hohe Zahl von 1.000 Stehplätzen ist zunächst nutzlos, da das erste Konzept weder Stehplätze noch Auswärtsfans vorsieht. Ob Steh- in Sitzplätze umgewandelt werden können, mag Kalusche noch nicht sagen: „Das ist alles noch offen und von den Kapazitätsvorgaben abhängig. Und es ist eine Kosten-Nutzen-Frage.“ In Abstimmung mit der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke und dem Zweitligisten TuS N-Lübbecke will der Geschäftsführer die Möglichkeiten der Lübbecker Kreissporthalle erörtern. Einem Praxistest kann man das künftige Konzept beim Spielo-Cup unterziehen, den GWD und der TuS im September gemeinsam ausrichten wollen. Positiv bewertet Kalusche das rund 200 Millionen Euro schwere Förderprogramm des Bundes für den Profisport. „Das kann eine wichtige Hilfe sein“, sagt er. Doch noch sei offen, wie das Antragsverfahren ausgestaltet wird und wie die Förderbedingungen aussehen.

GWD-Geschäftsführer Kalusche sagt nach der Liga-Tagung: „Der Handball gibt ein gutes Bild ab“

Minden (rich). Markus Kalusche geht in sein viertes Jahr als Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten GWD Minden. „Es war immer eine Menge zu tun“, sagt der 45-Jährige. Doch die die Corona-Herausforderungen dieses Jahres haben es besonders in sich. Viele Fragen sind vor dem für das erste Oktober-Wochenende geplanten Liga-Start noch zu klären.

So voll wie hier wird es so bald in Lübbecke nicht werden. Foto: Wedel - © Noah Wedel
So voll wie hier wird es so bald in Lübbecke nicht werden. Foto: Wedel - © Noah Wedel

Einen großen Schritt voran machte die Handball-Bundesliga HBL bei der Mitgliedertagung in dieser Woche. Zwei Tage lang tauschten sich die Manager der 39 Erst- und Zweitligaklubs untereinander und mit den Verbandsfunktionären aus. Nach monatelangen Videokonferenzen traf man erstmals wieder persönlich aufeinander. Für Kalusche ein erfolgreiches und wichtiges Treffen.

„Das war sehr positiv. Ich nehme ein gutes Gefühl mit“, sagt der GWD-Geschäftsführer. „Der Handball hat in den vergangenen Monaten ein gutes Bild abgegeben“, findet Kalusche und lobt: In dieser Zeit des Ausnahmezustandes haben wir große Einigkeit gezeigt und gute Abstimmungsprozesse hinbekommen.“ In Köln selbst sei neben den erzielten Ergebnissen der persönliche Austausch – auch in Vier-Augen-Gesprächen – wichtig gewesen. „Nichts ersetzt diesen direkten Kontakt“, so Kalusche.

Er hat den Rahmenspielplan mit nach Minden genommen, der sich auf den 1. Oktober als Saisonstart festlegt. Den genauen Spielplan der mit 20 Teams, internationalen Wettbewerben und gleich zwei Pokal-Endrunden auf ein Mammutprogramm zusteuernden Liga erwartet Kalusche Ende Juli. Bis dahin wird die HBL auch das vorgelegte Hygienekonzept verfeinern. „Da sind wir auf einem guten Weg. Die Richtung stimmt“, bewertet Kalusche.

Die feste Absicht der Liga ist der Start mit Zuschauern. „Ich bin zuversichtlich, dass das klappt“, sagt der Mindener Manager, schränkt aber ein: „Darüber, wie viele Fans tatsächlich in die Hallen dürfen, will ich nicht spekulieren.“ In ihrer Ausweichhalle in Lübbecke haben die Mindener rund 2.000 Sitzplätze zur Verfügung. Die hohe Zahl von 1.000 Stehplätzen ist zunächst nutzlos, da das erste Konzept weder Stehplätze noch Auswärtsfans vorsieht. Ob Steh- in Sitzplätze umgewandelt werden können, mag Kalusche noch nicht sagen: „Das ist alles noch offen und von den Kapazitätsvorgaben abhängig. Und es ist eine Kosten-Nutzen-Frage.“

In Abstimmung mit der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke und dem Zweitligisten TuS N-Lübbecke will der Geschäftsführer die Möglichkeiten der Lübbecker Kreissporthalle erörtern. Einem Praxistest kann man das künftige Konzept beim Spielo-Cup unterziehen, den GWD und der TuS im September gemeinsam ausrichten wollen.

Positiv bewertet Kalusche das rund 200 Millionen Euro schwere Förderprogramm des Bundes für den Profisport. „Das kann eine wichtige Hilfe sein“, sagt er. Doch noch sei offen, wie das Antragsverfahren ausgestaltet wird und wie die Förderbedingungen aussehen.

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