Fan-Rückkehr: Bundesländer einigen sich auf Testphase mit einheitlicher Auslastungsgrenze Minden/München (mt/dpa). Die heimischen Handballklubs GWD Minden und TuS N-Lübbecke dürfen aufatmen. Sie werden ihre Heimspiele in der Anfang Oktober beginnenden Saison in der 1. und 2. Liga wieder vor Zuschauern austragen dürfen. Auch in der Fußball-Bundesliga und den anderen großen Profiligen dürfen die Fans am kommenden Wochenende zurückkehren. Darauf einigten sich die Bundesländer gestern in einer Videoschalte. In einer sechswöchigen Testphase wird die zulässige Zuschauerzahl für jeden Austragungsort individuell bestimmt. Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität, teilt die NRW-Landesregierung mit. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. „Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart“, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an: „Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche Regelung bekommen.“ Die von den Chefs der Staatskanzleien beschlossene Teilzulassung von Zuschauern unter Corona-Bedingungen verschafft dem gesamten Profisport bessere wirtschaftliche Perspektiven bei der Bewältigung der Corona-Krise. In Nordrhein-Westfalen gilt bisher eine Beschränkung auf 300 Zuschauer, unabhängig von Spielklasse und Arena. Nun spielen die lokalen Faktoren eine Rolle, die Entscheidungskompetenz liegt bei den lokalen Gesundheits- und Ordnungsbehörden. GWD Minden und der TuS N-Lübbecke hatten bereits zuvor ein Hygienekonzept für die gemeinsam genutzte Lübbecker Kreissporthalle erstellt, das die Zustimmung der Behörden gefunden hatte. Das Konzept sieht maximal 762 Zuschauer vor. Nach dem neuen Beschluss dürfte das Konzept genehmigungsfähig sein.

Fan-Rückkehr: Bundesländer einigen sich auf Testphase mit einheitlicher Auslastungsgrenze

Willkommen in Lübbecke: Bei den GWD-Heimspielen sind wieder Zuschauer erlaubt. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden/München (mt/dpa). Die heimischen Handballklubs GWD Minden und TuS N-Lübbecke dürfen aufatmen. Sie werden ihre Heimspiele in der Anfang Oktober beginnenden Saison in der 1. und 2. Liga wieder vor Zuschauern austragen dürfen. Auch in der Fußball-Bundesliga und den anderen großen Profiligen dürfen die Fans am kommenden Wochenende zurückkehren.

Darauf einigten sich die Bundesländer gestern in einer Videoschalte. In einer sechswöchigen Testphase wird die zulässige Zuschauerzahl für jeden Austragungsort individuell bestimmt. Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität, teilt die NRW-Landesregierung mit. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. „Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart“, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an: „Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche Regelung bekommen.“

Die von den Chefs der Staatskanzleien beschlossene Teilzulassung von Zuschauern unter Corona-Bedingungen verschafft dem gesamten Profisport bessere wirtschaftliche Perspektiven bei der Bewältigung der Corona-Krise. In Nordrhein-Westfalen gilt bisher eine Beschränkung auf 300 Zuschauer, unabhängig von Spielklasse und Arena. Nun spielen die lokalen Faktoren eine Rolle, die Entscheidungskompetenz liegt bei den lokalen Gesundheits- und Ordnungsbehörden.

GWD Minden und der TuS N-Lübbecke hatten bereits zuvor ein Hygienekonzept für die gemeinsam genutzte Lübbecker Kreissporthalle erstellt, das die Zustimmung der Behörden gefunden hatte. Das Konzept sieht maximal 762 Zuschauer vor. Nach dem neuen Beschluss dürfte das Konzept genehmigungsfähig sein.

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