„Es war eine Summe von Gründen“: Horst Bredemeier spricht über die Beurlaubung von Frank von Behren und die Situation bei GWD Marcus Riechmann Minden. Nach der Trennung von Sportgeschäftsführer Frank von Behren hat Horst Bredemeier zur aktuellen Situation beim Handball-Bundesligisten GWD Minden Stellung genommen. Der langjährige GWD-Manager Bredemeier, nach dessen Abschied Frank von Behren im Jahr 2017 die sportliche Leitung bei den Mindener übernahm, stellte Nachverpflichtungen für den Tabellenletzten der Bundesliga in Aussicht. „Wenn Spieler verfügbar sind, die der Mannschaft wirklich helfen, stehen Gesellschafter und Partner GWD zur Seite“, verdeutlichte der Vorsitzende des Stammvereins TSV GWD Minden die Bereitschaft der Sponsoren zur Nachfinanzierung. Coach Frank Carstens habe den Auftrag erhalten, ein Bedarfsprofil zu erstellen, dann werde man den Markt sondieren. „Ob es die Spieler auf dem Markt gibt, die wir suchen, wird sich dann zeigen.“ Klar sei: „Es geht nur um Spieler, die uns zielgerichtet verstärken.“ Kurz angebunden sprach Bredemeier über die Ursachen der Beurlaubung des Sportgeschäftsführers: „Es war eine Summe von verschiedenen Gründen.“ Mehr wollte er nicht mitteilen. Deutlich hingegen sprach der langjährige GWD-Manager darüber, wie er persönlich den Entscheidungsprozess erlebt hat. „Die Beurlaubung von Frank war sehr schmerzhaft. Das alles hat mich fast zerrissen“, offenbarte Bredemeier. Er pflegte eine gute Beziehung zum 24 Jahre jüngeren von Behren. „Frank von Behren ist damals von mir als mein Nachfolger vorgeschlagen worden. Als Aushängeschild und Repräsentant für GWD ist er für mich ein idealer Kandidat gewesen“, erläuterte Bredemeier und sagte über den Beschluss der Gesellschafter am Montagabend: „Das war für alle eine sehr schwere Entscheidung.“

„Es war eine Summe von Gründen“: Horst Bredemeier spricht über die Beurlaubung von Frank von Behren und die Situation bei GWD

Horst Bredemeier, hier bei der GWD-Jahreshauptversammlung am letzten Freitag, findet persönliche Worte zur Beurlaubung von Sportgeschäftsführer Frank von Behren. MT-Foto: Riechmann © Marcus Riechmann

Minden. Nach der Trennung von Sportgeschäftsführer Frank von Behren hat Horst Bredemeier zur aktuellen Situation beim Handball-Bundesligisten GWD Minden Stellung genommen. Der langjährige GWD-Manager Bredemeier, nach dessen Abschied Frank von Behren im Jahr 2017 die sportliche Leitung bei den Mindener übernahm, stellte Nachverpflichtungen für den Tabellenletzten der Bundesliga in Aussicht. „Wenn Spieler verfügbar sind, die der Mannschaft wirklich helfen, stehen Gesellschafter und Partner GWD zur Seite“, verdeutlichte der Vorsitzende des Stammvereins TSV GWD Minden die Bereitschaft der Sponsoren zur Nachfinanzierung. Coach Frank Carstens habe den Auftrag erhalten, ein Bedarfsprofil zu erstellen, dann werde man den Markt sondieren. „Ob es die Spieler auf dem Markt gibt, die wir suchen, wird sich dann zeigen.“ Klar sei: „Es geht nur um Spieler, die uns zielgerichtet verstärken.“

Kurz angebunden sprach Bredemeier über die Ursachen der Beurlaubung des Sportgeschäftsführers: „Es war eine Summe von verschiedenen Gründen.“ Mehr wollte er nicht mitteilen. Deutlich hingegen sprach der langjährige GWD-Manager darüber, wie er persönlich den Entscheidungsprozess erlebt hat. „Die Beurlaubung von Frank war sehr schmerzhaft. Das alles hat mich fast zerrissen“, offenbarte Bredemeier. Er pflegte eine gute Beziehung zum 24 Jahre jüngeren von Behren. „Frank von Behren ist damals von mir als mein Nachfolger vorgeschlagen worden. Als Aushängeschild und Repräsentant für GWD ist er für mich ein idealer Kandidat gewesen“, erläuterte Bredemeier und sagte über den Beschluss der Gesellschafter am Montagabend: „Das war für alle eine sehr schwere Entscheidung.“

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