Erst Göppingen, jetzt die Löwen: Auf GWD wartet der nächste Kraftakt Marcus Riechmann,Jörg Wehling Göppingen/Mannheim. Keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt dem Handball-Bundesligisten GWD Minden. Gerade einmal 48 Stunden liegen zwischen der kräfteraubenden Partie in Göppingen am Donnerstag Abend und dem weiteren Auswärtsspiel bei den Rhein Neckar Löwen. Anwurf in Mannheim ist heute Abend um 20.30 Uhr. Auch viel Zeit zur taktischen Vorbereitung blieb Trainer Frank Carstens nicht. Einmal bat er seine Spieler zum Training. „Das Hinspiel ist ja noch nicht so lange her. Das bildet eine gute Basis für die Vorbereitung“, sagt Carstens. Im Hinspiel vor vier Wochen in der Kreissporthalle Lübbecke brachten die Mindener die Männer aus Mannheim an den Rand einer Niederlage. In höchster Not rettete das Team von Trainer Martin Schwalb ein 26:26 und damit einen Punkt. Mit aggressiver Power-Abwehr setzte GWD damals die Löwen massiv unter Druck – so sehr, dass Schwalb in der zweiten Halbzeit konsequent auf den siebten Angriffsspieler setzte. „Es wird wieder darum gehen, die Achse Kohlbacher und Schmid soweit wie möglich zu stören. Außerdem muss es das Ziel sein, die Basics der Löwen wegzunehmen. Das wird allerdings schwer“, sagt Carstens. Der Glaube an die eigene Stärke ist jedenfalls in den vergangenen Wochen gewachsen. Das liegt auch an GWD-Spielmacher Juri Knorr, der ein gute Partie gegen seinen künftigen Arbeitgeber ablieferte. Dass die Partie in Mannheim für Knorr etwas besonders ist, sieht auch Carstens so, glaubt aber nicht, dass das seinen Spielmacher hemmen wird. „Juri ist ein sehr aufgeräumter Typ. Bereits im Hinspiel hat er eine homogene Leistung abgeliefert.“ Mit Spannung wird erneut das Duell der beiden Spielmacher beäugt werden. Altmeister Andy Schmid bei den Löwen und auf der anderen Seite Jung-Nationalspieler Juri Knorr befinden sich derzeit in Topform. Der 37-jährigen Schweizer hat in dieser Saison bisher 90 Tore erzielt. Sein 17 Jahre jüngerer designierter Nachfolger Knorr ist mit 85 Saisontreffern ähnlich gut unterwegs. Aktuell spielt Knorr in Topform: In Göppingen gelangen ihm satte neun Tore. Das größte Problem dürfte aber sein, wie die Kräfte nach dem äußerst intensiven Spiel gegen Göppingen bei den Mindenern reichen werden. „Die Enttäuschung nach dem guten Auftritt in Göppingen war schon groß“, war auch eine mentale Aufarbeitung der unglücklichen Niederlage von Frank Carstens notwendig. GWD-Abwehrchef Max Janke zog sich eine leichte Fußverletzung zu und war gegen Göppingen leicht gehandicapt. Sein Einsatz heute in Mannheim ist aber nicht gefährdet. Die Löwen gehen ausgeruht ins Heimspiel. Sie hatten am Donnerstag spielfrei. Am Wochenende feierten sie einen 33:26-Auswärtssieg in Leipzig, mit dem sie den vierten Tabellenplatz stabilisierten. Anfang März mussten sie wie jetzt gerade GWD Bekanntschaft mit der aktuellen Stärke von FA Göppingen machen: 31:32 verloren sie das Heimspiel gegen Frisch Auf, das ihnen in der Tabelle im Nacken sitzt und sie unter Erfolgsdruck setzt. GWD spielt am 1. April in Essen statt Ostersonntag gegen Hannover Das Osterspiel GWD Minden gegen die TSV Hannover-Burgdorf fällt aus. Nach dem positiven Corona-Test bei einem Spieler muss die komplette Hannoveraner Mannschaft bis zum 7. April in Quarantäne. Daher wird das für Ostersonntag angesetzte Spiel verschoben. Weil auch die Partie zwischen Tusem Essen und dem TBV Lemgo wegen der Quarantäne der Lipper ausfällt, verständigten sich Minden und Essen auf eine pfiffige Idee: Sie ziehen ihre für den 35. Spieltag angesetzte Begegnung vor und spielen nun am Donnerstag, 1. April, um 19 Uhr in Essen gegeneinander. Diese Verschiebung entlastet den Spielplan und wendet für beide Teams eine längere Zwangspause ab.

Erst Göppingen, jetzt die Löwen: Auf GWD wartet der nächste Kraftakt

Anführer, Spielmacher und Torschütze in einer Person: GWD Mindens Regisseur Juri Knorr (am Ball), hier beim Tempogegenstoß in Göppingen. Auf seine Qualitäten wird es auch heute Abend in Mannheim ankommen. Foto: Jürgen Weber/PIX-Sportfotos © Juergen Weber/PIX-Sportfotos

Göppingen/Mannheim. Keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt dem Handball-Bundesligisten GWD Minden. Gerade einmal 48 Stunden liegen zwischen der kräfteraubenden Partie in Göppingen am Donnerstag Abend und dem weiteren Auswärtsspiel bei den Rhein Neckar Löwen. Anwurf in Mannheim ist heute Abend um 20.30 Uhr.

Auch viel Zeit zur taktischen Vorbereitung blieb Trainer Frank Carstens nicht. Einmal bat er seine Spieler zum Training. „Das Hinspiel ist ja noch nicht so lange her. Das bildet eine gute Basis für die Vorbereitung“, sagt Carstens.

Im Hinspiel vor vier Wochen in der Kreissporthalle Lübbecke brachten die Mindener die Männer aus Mannheim an den Rand einer Niederlage. In höchster Not rettete das Team von Trainer Martin Schwalb ein 26:26 und damit einen Punkt. Mit aggressiver Power-Abwehr setzte GWD damals die Löwen massiv unter Druck – so sehr, dass Schwalb in der zweiten Halbzeit konsequent auf den siebten Angriffsspieler setzte. „Es wird wieder darum gehen, die Achse Kohlbacher und Schmid soweit wie möglich zu stören. Außerdem muss es das Ziel sein, die Basics der Löwen wegzunehmen. Das wird allerdings schwer“, sagt Carstens.

Der Glaube an die eigene Stärke ist jedenfalls in den vergangenen Wochen gewachsen. Das liegt auch an GWD-Spielmacher Juri Knorr, der ein gute Partie gegen seinen künftigen Arbeitgeber ablieferte. Dass die Partie in Mannheim für Knorr etwas besonders ist, sieht auch Carstens so, glaubt aber nicht, dass das seinen Spielmacher hemmen wird. „Juri ist ein sehr aufgeräumter Typ. Bereits im Hinspiel hat er eine homogene Leistung abgeliefert.“

Mit Spannung wird erneut das Duell der beiden Spielmacher beäugt werden. Altmeister Andy Schmid bei den Löwen und auf der anderen Seite Jung-Nationalspieler Juri Knorr befinden sich derzeit in Topform. Der 37-jährigen Schweizer hat in dieser Saison bisher 90 Tore erzielt. Sein 17 Jahre jüngerer designierter Nachfolger Knorr ist mit 85 Saisontreffern ähnlich gut unterwegs. Aktuell spielt Knorr in Topform: In Göppingen gelangen ihm satte neun Tore.

Das größte Problem dürfte aber sein, wie die Kräfte nach dem äußerst intensiven Spiel gegen Göppingen bei den Mindenern reichen werden. „Die Enttäuschung nach dem guten Auftritt in Göppingen war schon groß“, war auch eine mentale Aufarbeitung der unglücklichen Niederlage von Frank Carstens notwendig.

GWD-Abwehrchef Max Janke zog sich eine leichte Fußverletzung zu und war gegen Göppingen leicht gehandicapt. Sein Einsatz heute in Mannheim ist aber nicht gefährdet.

Die Löwen gehen ausgeruht ins Heimspiel. Sie hatten am Donnerstag spielfrei. Am Wochenende feierten sie einen 33:26-Auswärtssieg in Leipzig, mit dem sie den vierten Tabellenplatz stabilisierten. Anfang März mussten sie wie jetzt gerade GWD Bekanntschaft mit der aktuellen Stärke von FA Göppingen machen: 31:32 verloren sie das Heimspiel gegen Frisch Auf, das ihnen in der Tabelle im Nacken sitzt und sie unter Erfolgsdruck setzt.

GWD spielt am 1. April in Essen statt Ostersonntag gegen Hannover

Das Osterspiel GWD Minden gegen die TSV Hannover-Burgdorf fällt aus. Nach dem positiven Corona-Test bei einem Spieler muss die komplette Hannoveraner Mannschaft bis zum 7. April in Quarantäne. Daher wird das für Ostersonntag angesetzte Spiel verschoben. Weil auch die Partie zwischen Tusem Essen und dem TBV Lemgo wegen der Quarantäne der Lipper ausfällt, verständigten sich Minden und Essen auf eine pfiffige Idee: Sie ziehen ihre für den 35. Spieltag angesetzte Begegnung vor und spielen nun am Donnerstag, 1. April, um 19 Uhr in Essen gegeneinander. Diese Verschiebung entlastet den Spielplan und wendet für beide Teams eine längere Zwangspause ab.

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