Der Dirigent spielt sich ein: GWD-Regisseur Juri Knorr überzeugt im Nationalteam Minden (rich). Zwei Tore, schöne Anspiele, reichlich Einsatzzeit und am Ende ein überzeugender Sieg: Für den Mindener Handballer Juri Knorr war der 36:27-Sieg mit der deutschen Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich ein gelungener Start in den WM-Monat Januar. Der junge Mittelmann des Bundesligisten GWD Minden bestätigte gestern in Graz das Vertrauen von Bundestrainer Alfred Gislason, der bereits vor den zahlreichen Absagen etablierter Nationalspieler auf Knorr gesetzt hatte. Für Gislason wie für Knorr, erster Nationalspieler des 2000er Jahrgangs, war es der dritte Sieg im dritten Länderspiel und zugleich ein wichtiger Schritt zur Europameisterschaft, die in einem Jahr in Ungarn und der Slowakei ausgetragen wird. Vor allem war das erste Länderspiel des Jahres für Knorr ein guter Aufgalopp für die Weltmeisterschaft in Ägypten, die am kommenden Mittwoch beginnt. Als der Mindener nach rund 20 Minuten ins Spiel kam, lag das deutsche Team knapp 14:12 vorn. Unter Knorrs Regie gelang ein energischer Zwischenspurt zur 22:16-Pausenführung. Mit feinen Pässen setzte der 20-jährige Spielgestalter den Debütanten Sebastian Firnhaber am Kreis oder Torjäger Marcel Schiller auf Linksaußen in Szene. In Halbzeit zwei spielte Knorr von Beginn an, aber fast ausschließlich im Angriff. Ihm gelangen weitere gute Pässe und zwei Tore bei drei Versuchen, darunter mit einem trockenen Schlagwurf der wichtige Treffer zum 25:22, als sich die Österreicher bis auf zwei Tore bedrohlich nah herangekämpft hatten. Aus dem Quartett der deutschen Mittelmänner mit Knorr, Philipp Weber und Paul Drux fehlte gestern der Berliner Marian Michalczik. Der Ex-Mindener hatte sich im Training eine Augenverletzung zugezogen. Der Einriss der Hornhaut sollte Freitag verheilt sein, am Sonntag in Köln beim Rückspiel gegen Österreich könnte Michalzcik wieder dabei sein.

Der Dirigent spielt sich ein: GWD-Regisseur Juri Knorr überzeugt im Nationalteam

Machte als Dirigent des DHB-Teams gestern eine gute Figur: GWD-Spieler Juri Knorr. Foto: Sascha Klahn © saschaklahn.com

Minden (rich). Zwei Tore, schöne Anspiele, reichlich Einsatzzeit und am Ende ein überzeugender Sieg: Für den Mindener Handballer Juri Knorr war der 36:27-Sieg mit der deutschen Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich ein gelungener Start in den WM-Monat Januar.

Der junge Mittelmann des Bundesligisten GWD Minden bestätigte gestern in Graz das Vertrauen von Bundestrainer Alfred Gislason, der bereits vor den zahlreichen Absagen etablierter Nationalspieler auf Knorr gesetzt hatte. Für Gislason wie für Knorr, erster Nationalspieler des 2000er Jahrgangs, war es der dritte Sieg im dritten Länderspiel und zugleich ein wichtiger Schritt zur Europameisterschaft, die in einem Jahr in Ungarn und der Slowakei ausgetragen wird.

Vor allem war das erste Länderspiel des Jahres für Knorr ein guter Aufgalopp für die Weltmeisterschaft in Ägypten, die am kommenden Mittwoch beginnt. Als der Mindener nach rund 20 Minuten ins Spiel kam, lag das deutsche Team knapp 14:12 vorn. Unter Knorrs Regie gelang ein energischer Zwischenspurt zur 22:16-Pausenführung. Mit feinen Pässen setzte der 20-jährige Spielgestalter den Debütanten Sebastian Firnhaber am Kreis oder Torjäger Marcel Schiller auf Linksaußen in Szene. In Halbzeit zwei spielte Knorr von Beginn an, aber fast ausschließlich im Angriff. Ihm gelangen weitere gute Pässe und zwei Tore bei drei Versuchen, darunter mit einem trockenen Schlagwurf der wichtige Treffer zum 25:22, als sich die Österreicher bis auf zwei Tore bedrohlich nah herangekämpft hatten.

Aus dem Quartett der deutschen Mittelmänner mit Knorr, Philipp Weber und Paul Drux fehlte gestern der Berliner Marian Michalczik. Der Ex-Mindener hatte sich im Training eine Augenverletzung zugezogen. Der Einriss der Hornhaut sollte Freitag verheilt sein, am Sonntag in Köln beim Rückspiel gegen Österreich könnte Michalzcik wieder dabei sein.

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