Debüt des Grenzgängers: Aaron Mensing ist zur SG Flensburg/Handewitt zurückgekehrt Stefan Rüter Flensburg. Aaron Mensing ist ein Grenzgänger. Er hat deutsche Eltern, ist aber in Dänemark aufgewachsen. Und so spielte sich auch das bisherige Leben des 23-Jährigen in beiden Ländern ab. Aufgewachsen ist er in Sønderborg, von wo man bei gutem Wetter bis aufs deutsche Festland schauen kann. In der Jugend spielte er schon einmal ein paar Jahre für die SG Flensburg, ging dann aber nach Dänemark. Jetzt die Rückkehr und viele Erwartungen. Aaron Mensing ist heiß auf sein Bundesliga-Debüt in Minden: „Eine gewisse Anspannung ist vor dem ersten Spiel natürlich da. Das ist aber auch gut und wichtig so. Es überwiegt aber die Vorfreude“, sagt er vor seiner Premiere in der stärksten Liga der Welt. Der 23-Jährige spielt im linken Rückraum und ist eine echte Rakete. Im Frühjahr wollte ihn Bundestrainer Alfred Gislason überzeugen, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen. Doch Mensing lehnte ab: „Ich musste eine Entscheidung treffen und die kam aus dem Bauch heraus. Und ich bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war.“ Ein paar Wochen später feierte er seine Premiere für die dänischen Auswahl. So falsch kann die Entscheidung also nicht gewesen sein. Mensing ist schon lange kein Talent mehr, sondern wird der SG sofort weiterhelfen können. Der Rückraumspieler hat einen rasanten Armzug und ist trotz seiner 1,98 Meter sehr beweglich und dynamisch im Zweikampf. In der Vorbereitung ging es ihm vor allem darum, die neuen Spielzüge schnell zu verinnerlichen: „Das Wichtigste ist, dass man sich schnell integriert. Meine Mitspieler müssen einfach wissen, wie ich laufe. Aber das wird schon noch etwas Zeit benötigen.“ Zum Handball ist Aaron Mensing durch seinen Bruder gekommen. Seine Eltern waren über all die Jahre eine große Unterstützung, vor allem als unersetzliche Taxifahrer, die ihn immer zum Training gebracht haben. Handball ist sein Leben. Um davon mal abzuschalten, ist Mensing am liebsten in der Natur, spielt Golf oder geht angeln. Jetzt ist der Fokus voll auf den Saisonstart gerichtet. Mensing und die SG wollen dem Titelverteidiger aus Kiel die Meisterschaft streitig machen. Dafür muss gegen GWD ein Sieg her. Doch Mensing hat Respekt: „Ich habe zwar noch nie gegen Minden gespielt, aber ich kenne die Mannschaft und habe in den vergangenen drei Jahren die Liga verfolgt. Daher weiß ich, dass GWD eine Mannschaft ist, die immer bis zum Ende fightet und viele gute Spieler hat.“

Debüt des Grenzgängers: Aaron Mensing ist zur SG Flensburg/Handewitt zurückgekehrt

Heiß auf das Spiel bei GWD Minden: SG-Rückraumspieler Aaron Mensing. Foto: imago-images © imago images/Beautiful Sports

Flensburg. Aaron Mensing ist ein Grenzgänger. Er hat deutsche Eltern, ist aber in Dänemark aufgewachsen. Und so spielte sich auch das bisherige Leben des 23-Jährigen in beiden Ländern ab. Aufgewachsen ist er in Sønderborg, von wo man bei gutem Wetter bis aufs deutsche Festland schauen kann. In der Jugend spielte er schon einmal ein paar Jahre für die SG Flensburg, ging dann aber nach Dänemark. Jetzt die Rückkehr und viele Erwartungen.

Aaron Mensing ist heiß auf sein Bundesliga-Debüt in Minden: „Eine gewisse Anspannung ist vor dem ersten Spiel natürlich da. Das ist aber auch gut und wichtig so. Es überwiegt aber die Vorfreude“, sagt er vor seiner Premiere in der stärksten Liga der Welt.

Der 23-Jährige spielt im linken Rückraum und ist eine echte Rakete. Im Frühjahr wollte ihn Bundestrainer Alfred Gislason überzeugen, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen. Doch Mensing lehnte ab: „Ich musste eine Entscheidung treffen und die kam aus dem Bauch heraus. Und ich bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war.“ Ein paar Wochen später feierte er seine Premiere für die dänischen Auswahl. So falsch kann die Entscheidung also nicht gewesen sein.

Mensing ist schon lange kein Talent mehr, sondern wird der SG sofort weiterhelfen können. Der Rückraumspieler hat einen rasanten Armzug und ist trotz seiner 1,98 Meter sehr beweglich und dynamisch im Zweikampf. In der Vorbereitung ging es ihm vor allem darum, die neuen Spielzüge schnell zu verinnerlichen: „Das Wichtigste ist, dass man sich schnell integriert. Meine Mitspieler müssen einfach wissen, wie ich laufe. Aber das wird schon noch etwas Zeit benötigen.“

Zum Handball ist Aaron Mensing durch seinen Bruder gekommen. Seine Eltern waren über all die Jahre eine große Unterstützung, vor allem als unersetzliche Taxifahrer, die ihn immer zum Training gebracht haben. Handball ist sein Leben. Um davon mal abzuschalten, ist Mensing am liebsten in der Natur, spielt Golf oder geht angeln.

Jetzt ist der Fokus voll auf den Saisonstart gerichtet. Mensing und die SG wollen dem Titelverteidiger aus Kiel die Meisterschaft streitig machen. Dafür muss gegen GWD ein Sieg her. Doch Mensing hat Respekt: „Ich habe zwar noch nie gegen Minden gespielt, aber ich kenne die Mannschaft und habe in den vergangenen drei Jahren die Liga verfolgt. Daher weiß ich, dass GWD eine Mannschaft ist, die immer bis zum Ende fightet und viele gute Spieler hat.“

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in GWD Minden