DHB-Pokal: Und wieder geht es für GWD Minden gegen Ludwigshafen - TuS N-Lübbecke empfängt SC Magdeburg Marcus Riechmann Minden/Düsseldorf. GWD Minden verbindet mit den Eulen Ludwigshafen eine besondere Beziehung. Immer wieder rasselten die Handballer beider Klubs in oft denkwürdigen Duellen aufeinander. Nun steht der nächste heiße Ritt im Dauerbrenner bevor: In der 2. Runde des DHB-Pokals muss Minden in Ludwigshafen antreten. Während es GWD also mit einem Zweitligisten zu tun bekommt, hat der Bundesliga-Aufsteiger TuS N-Lübbecke ein echtes Hammerlos erwischt: Mit dem SC Magdeburg stellt sich in vier Wochen ein Erstliga-Spitzenteam in Lübbecke vor. Kurz musste GWD-Sportgeschäftsführer Frank von Behren nach der Auslosung, die am Samstag im Rahmen des Supercup-Spiels in Düsseldorf vorgenommen wurde, schlucken. Schon wieder die Eulen! Noch sehr präsent sind die Erinnerungen an das jüngste Kapitel der gemeinsamen Geschichte. Mit einem 24:24-Unentschieden sicherte sich GWD am vorletzten Spieltag der letzten Saison den Klassenerhalt und schickte die kampfstarken Eulen in die 2. Liga. Die Fingerspitzen von Abwehrchef Max Janke machten damals beim letzten Wurf des Ludwigshafeners Hendrik Wagner den Unterschied aus. Nun also wird in der 2. Pokalrunde am 5. oder 6. Oktober das nächsten Kapitel aufgeschlagen. Im Pokal erhalten die Eulen in der Ebert-Halle Ludwigshafen die Chance zur Revanche. „Das hat schon eine besondere Brisanz“, kommentierte Frank von Behren das Zweitrunden-Los. Er erwartet: „Da wird ein bisschen was auf uns zukommen. Das wird eine echte Prüfung Aber wir freuen uns darauf. Es hätte uns schlechter treffen können.“ Von Behren betonte den besonderen Charme des Wettbewerbs. „Mit drei Siegen ist man schon beim Final-Four in Hamburg“, sagte der GWD-Manager mit Blick auf die Endrunde in der Hansestadt am 23. und 24. April. Sieg Nummer eins sollte gegen einen Zweitligisten möglich sein: „Das ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen“, nimmt von Behren die Favoritenrolle gegen den personell deutlich umstrukturierten Absteiger an. Am Wochenende nach dem Pokalauftritt in Ludwigshafen steht das Derby zwischen GWD und dem TuS N-Lübbecke am Samstag, 9. Oktober, an. Um 20.30 Uhr gibt es in der Kampa-Halle die nächste Auflage des Klassikers. „Da ist das Spiel in Ludwigshafen eine perfekte Vorbereitung“, findet von Behren. Mit Blick auf das für Samstag abgesetzte Derby ist zu erwarten, das sowohl GWD als auch der TuS die Pokalspiele bereits am Dienstag, 5. Oktober, austragen werden. Der TuS N-Lübbecke hatte sich in der ersten Runde beim Drittligisten SV Zweibrücken mit einem 30:23-Sieg durchgesetzt. Nun wartet in der 2. Runde, in der erstmals auch die Bundesligisten der Vorsaison eingreifen, mit dem SC Magdeburg ein anderes Kaliber. Titelverteidiger TBV Lemgo Lippe muss in der zweiten Runde des DHB-Pokals zum Zweitligisten TSV Bayer Dormagen. Rekordpokalsieger THW Kiel, der sich beim Supercup am Samstag 30:29 gegen Lemgo durchgesetzt und damit für die Pleite im Pokalfinale revanchiert hatte, spielt in der Runde der letzten 32 beim Zweitligisten EHV Aue. Außerdem kommt es unter anderem zum Bundesligaduell zwischen dem SC DHfK Leipzig und den Rhein-Neckar Löwen und zwischen Aufsteiger HSV Hamburg gegen die Füchse Berlin. Die Paarungen der 2. Runde im Überblick: Eulen Ludwigshafen – GWD Minden TuS N-Lübbecke – SC Magdeburg EHV Aue – THW Kiel HSV Hamburg – Füchse Berlin TV Hüttenberg – Frisch Auf Göppingen VfL Gummersbach – TuS Ferndorf HC Erlangen – SG Flensburg-Handewitt HSG Nordhorn-Lingen – HBW Balingen-Weilstetten TSV Bayer Dormagen – TBV Lemgo Lippe DHB Amateurpokal-Sieger – TSV Hannover-Burgdorf ASV Hamm-Westfalen – TV Großwallstadt DJK Rimpar Wölfe – TVB 1898 Stuttgart SC DHfK Leipzig – Rhein-Neckar Löwen ThSV Eisenach – HSG Wetzlar DHB Amateurpokal-Finalist – Bergischer HC SG BBM Bietigheim – MT Melsungen Weiter geht es mit dem Achtelfinale am 14. und 15. Dezember

DHB-Pokal: Und wieder geht es für GWD Minden gegen Ludwigshafen - TuS N-Lübbecke empfängt SC Magdeburg

So war es am 24. Juni: GWD, hier mit Kreisläufer Joshua Thiele in der Abwehr gegen Dominik Mappes (links) und Maximilian Haider, hatte mit den Eulen aus Ludwigshafen alle Hände voll zu tun. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden/Düsseldorf. GWD Minden verbindet mit den Eulen Ludwigshafen eine besondere Beziehung. Immer wieder rasselten die Handballer beider Klubs in oft denkwürdigen Duellen aufeinander. Nun steht der nächste heiße Ritt im Dauerbrenner bevor: In der 2. Runde des DHB-Pokals muss Minden in Ludwigshafen antreten. Während es GWD also mit einem Zweitligisten zu tun bekommt, hat der Bundesliga-Aufsteiger TuS N-Lübbecke ein echtes Hammerlos erwischt: Mit dem SC Magdeburg stellt sich in vier Wochen ein Erstliga-Spitzenteam in Lübbecke vor.

Kurz musste GWD-Sportgeschäftsführer Frank von Behren nach der Auslosung, die am Samstag im Rahmen des Supercup-Spiels in Düsseldorf vorgenommen wurde, schlucken. Schon wieder die Eulen! Noch sehr präsent sind die Erinnerungen an das jüngste Kapitel der gemeinsamen Geschichte. Mit einem 24:24-Unentschieden sicherte sich GWD am vorletzten Spieltag der letzten Saison den Klassenerhalt und schickte die kampfstarken Eulen in die 2. Liga. Die Fingerspitzen von Abwehrchef Max Janke machten damals beim letzten Wurf des Ludwigshafeners Hendrik Wagner den Unterschied aus. Nun also wird in der 2. Pokalrunde am 5. oder 6. Oktober das nächsten Kapitel aufgeschlagen. Im Pokal erhalten die Eulen in der Ebert-Halle Ludwigshafen die Chance zur Revanche.

„Das hat schon eine besondere Brisanz“, kommentierte Frank von Behren das Zweitrunden-Los. Er erwartet: „Da wird ein bisschen was auf uns zukommen. Das wird eine echte Prüfung Aber wir freuen uns darauf. Es hätte uns schlechter treffen können.“ Von Behren betonte den besonderen Charme des Wettbewerbs. „Mit drei Siegen ist man schon beim Final-Four in Hamburg“, sagte der GWD-Manager mit Blick auf die Endrunde in der Hansestadt am 23. und 24. April. Sieg Nummer eins sollte gegen einen Zweitligisten möglich sein: „Das ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen“, nimmt von Behren die Favoritenrolle gegen den personell deutlich umstrukturierten Absteiger an.

Am Wochenende nach dem Pokalauftritt in Ludwigshafen steht das Derby zwischen GWD und dem TuS N-Lübbecke am Samstag, 9. Oktober, an. Um 20.30 Uhr gibt es in der Kampa-Halle die nächste Auflage des Klassikers. „Da ist das Spiel in Ludwigshafen eine perfekte Vorbereitung“, findet von Behren. Mit Blick auf das für Samstag abgesetzte Derby ist zu erwarten, das sowohl GWD als auch der TuS die Pokalspiele bereits am Dienstag, 5. Oktober, austragen werden.

Der TuS N-Lübbecke hatte sich in der ersten Runde beim Drittligisten SV Zweibrücken mit einem 30:23-Sieg durchgesetzt. Nun wartet in der 2. Runde, in der erstmals auch die Bundesligisten der Vorsaison eingreifen, mit dem SC Magdeburg ein anderes Kaliber.

Titelverteidiger TBV Lemgo Lippe muss in der zweiten Runde des DHB-Pokals zum Zweitligisten TSV Bayer Dormagen. Rekordpokalsieger THW Kiel, der sich beim Supercup am Samstag 30:29 gegen Lemgo durchgesetzt und damit für die Pleite im Pokalfinale revanchiert hatte, spielt in der Runde der letzten 32 beim Zweitligisten EHV Aue. Außerdem kommt es unter anderem zum Bundesligaduell zwischen dem SC DHfK Leipzig und den Rhein-Neckar Löwen und zwischen Aufsteiger HSV Hamburg gegen die Füchse Berlin.

Die Paarungen der 2. Runde im Überblick:

Eulen Ludwigshafen – GWD Minden

TuS N-Lübbecke – SC Magdeburg

EHV Aue – THW Kiel

HSV Hamburg – Füchse Berlin

TV Hüttenberg – Frisch Auf Göppingen

VfL Gummersbach – TuS Ferndorf

HC Erlangen – SG Flensburg-Handewitt

HSG Nordhorn-Lingen – HBW Balingen-Weilstetten

TSV Bayer Dormagen – TBV Lemgo Lippe

DHB Amateurpokal-Sieger – TSV Hannover-Burgdorf

ASV Hamm-Westfalen – TV Großwallstadt

DJK Rimpar Wölfe – TVB 1898 Stuttgart

SC DHfK Leipzig – Rhein-Neckar Löwen

ThSV Eisenach – HSG Wetzlar

DHB Amateurpokal-Finalist – Bergischer HC

SG BBM Bietigheim – MT Melsungen

Weiter geht es mit dem Achtelfinale am 14. und 15. Dezember

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