Alle haben richtig Bock: GWD Mindens Profis schöpfen Mut für neue Saison Sebastian Külbel,Astrid Plaßhenrich Minden. Erst durften sie Spaß haben beim Fußball und Tennis, dann mussten sie sich auch mal quälen, und am Ende hatten sie alle ein gutes Gefühl. Nach der ersten Phase der Vorbereitung befinden sich die Handball-Profis von GWD Minden in einer Trainingspause. Doch die Sinne für den Wiederbeginn am kommenden Montag sind geschärft. „Die Mannschaft ist sehr ehrgeizig, die Trainingseinheiten sind sehr intensiv“, sagte etwa Zugang Joshua Thiele, und auch Torwart-Routinier Carsten Lichtlein fand nur Lob für sein neues Team: „Es imponiert mir, dass jeder Spieler jede Einheit mit hundertprozentiger Leistungsbereitschaft angeht und alles aus sich herausholt.“ Dafür gab es in den ersten drei Vorbereitungswochen ausreichend Gelegenheit. Zum Beispiel in der Crossfit-Box in Leteln, die GWD in der Corona-Zwangspause auch mit Trainingsmaterial versorgt hatte. Hier schwitzten die Profis bei fast täglichen Krafteinheiten mit Hanteln und Eigengewicht. Auch auf dem Rad wurden Grenzen getestet, als Trainer Frank Carstens zur Ausfahrt mit Anstiegen zum Kaiser Wilhelm und zur Lutternschen Egge bat. Der Coach fuhr dabei übrigens vorneweg und lebte seinem Team die geforderte Einstellung vor. Diesbezüglich gibt es aber ohnehin keine Probleme, wie Torwart Malte Semisch verdeutlichte: „Dieses Jahr ist es nicht wie nach jeder Sommerpause. Alle haben nach der langen Zeit wieder richtig Bock Handball zu spielen.“ Das taten die GWD-Cracks dann schon in der zweiten Woche, als sie sich nach der monatelangen Pause endlich wieder einmal im Trainingsspiel mit voller Mannschaft gegenüberstanden. Knapp eine Woche später gab es sogar eine interne Testpartie mit Schiedsrichter und neuen Trikots, nachdem ein freundschaftlicher Vergleich mit dem Amateuren vom TSV Hahlen aufgrund des neuen Hygienekonzepts für Profi-Teams geplatzt war. So muss das neue Mindener Team noch bis zum 29. August warten, wenn beim Bundesliga-Konkurrenten HSG Nordhorn-Lingen der erste offizielle Test für die neue Saison ansteht. Leichten Optimismus haben die GWD-Akteure derweil schon in den ersten Trainingswochen geschöpft: „Wenn wir mit dieser Mentalität die Spiele angehen, werden wir einiges bewegen können“, sagte etwa Carsten Lichtlein.

Alle haben richtig Bock: GWD Mindens Profis schöpfen Mut für neue Saison

Weiß gegen Grün: Das interne Spiel war am vorigen Mittwoch nicht nur ein Test für die neuen Trikots. Auch die GWD-Profis wie hier Simon Strakeljahn gegen Aliaksandr Padshyvalau gaben alles. MT- © Foto: Marcus Riechmann

Minden. Erst durften sie Spaß haben beim Fußball und Tennis, dann mussten sie sich auch mal quälen, und am Ende hatten sie alle ein gutes Gefühl. Nach der ersten Phase der Vorbereitung befinden sich die Handball-Profis von GWD Minden in einer Trainingspause. Doch die Sinne für den Wiederbeginn am kommenden Montag sind geschärft.

„Die Mannschaft ist sehr ehrgeizig, die Trainingseinheiten sind sehr intensiv“, sagte etwa Zugang Joshua Thiele, und auch Torwart-Routinier Carsten Lichtlein fand nur Lob für sein neues Team: „Es imponiert mir, dass jeder Spieler jede Einheit mit hundertprozentiger Leistungsbereitschaft angeht und alles aus sich herausholt.“

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Dafür gab es in den ersten drei Vorbereitungswochen ausreichend Gelegenheit. Zum Beispiel in der Crossfit-Box in Leteln, die GWD in der Corona-Zwangspause auch mit Trainingsmaterial versorgt hatte. Hier schwitzten die Profis bei fast täglichen Krafteinheiten mit Hanteln und Eigengewicht.

Auch auf dem Rad wurden Grenzen getestet, als Trainer Frank Carstens zur Ausfahrt mit Anstiegen zum Kaiser Wilhelm und zur Lutternschen Egge bat. Der Coach fuhr dabei übrigens vorneweg und lebte seinem Team die geforderte Einstellung vor. Diesbezüglich gibt es aber ohnehin keine Probleme, wie Torwart Malte Semisch verdeutlichte: „Dieses Jahr ist es nicht wie nach jeder Sommerpause. Alle haben nach der langen Zeit wieder richtig Bock Handball zu spielen.“

Das taten die GWD-Cracks dann schon in der zweiten Woche, als sie sich nach der monatelangen Pause endlich wieder einmal im Trainingsspiel mit voller Mannschaft gegenüberstanden. Knapp eine Woche später gab es sogar eine interne Testpartie mit Schiedsrichter und neuen Trikots, nachdem ein freundschaftlicher Vergleich mit dem Amateuren vom TSV Hahlen aufgrund des neuen Hygienekonzepts für Profi-Teams geplatzt war.

So muss das neue Mindener Team noch bis zum 29. August warten, wenn beim Bundesliga-Konkurrenten HSG Nordhorn-Lingen der erste offizielle Test für die neue Saison ansteht. Leichten Optimismus haben die GWD-Akteure derweil schon in den ersten Trainingswochen geschöpft: „Wenn wir mit dieser Mentalität die Spiele angehen, werden wir einiges bewegen können“, sagte etwa Carsten Lichtlein.

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