Westfalenliga: Die naheliegende Lösung - Jan Werner Schmitz wird Trainer in Maaslingen Sebastian Külbel Petershagen (mt). Die Trainersuche bei RW Maaslingen hat nur fünf Tage gedauert. Am vorigen Mittwoch gab es das erste Gespräch, am Sonntag sagte der neue Mann für die nächste Saison zu. Und auch der Nachfolger von Stefan Heitmann ist einer, der den Verein bestens kennt: Jan-Werner Schmitz spielte von 2002 bis 2008 im Maaslinger Mittelfeld und kehrt nun an den Ort seines größten sportlichen Erfolgs zurück. 2007 stieg Schmitz mit RWM als Landesliga-Meister in die damalige Verbandsliga auf – die Spielklasse, die heute Westfalenliga heißt und die der Verein unbedingt halten will. Das betont der aktuelle Trainer Stefan Heitmann, der sein Amt im Sommer nach drei Jahren aus beruflichen Gründen abgibt. Und das unterstreicht auch sein Nachfolger: „Wir wollen hier weiter Leistungsfußball spielen. Der Anspruch heißt Westfalenliga.“ Nicht nur damit dürfte Schmitz die Maaslinger Verantwortlichen überzeugt haben. „Er war die naheliegende Lösung“, sagt Teammanager Burkhard Wiese: „Er kennt den Verein, passt zur Mannschaft und hat ein gutes Konzept. Er ist die richtige Wahl.“ Auch deshalb war der 40-Jährige der einzige Bewerber, mit dem RWM verhandelt hat. „Wir hatten noch eine Handvoll andere Kandidaten im Blick, einige haben sich auch angeboten. Aber wir hatten keinen Gesprächsbedarf mehr“, sagt Wiese. Der hatte schon vor einer Woche betont, dass der Nachfolger von Heitmann Stallgeruch haben solle. Und da fiel der Blick schnell auf Schmitz, der im Sommer 2008 von Maaslingen als Spielertrainer zum damaligen Bezirksligisten TuS Petershagen-Ovenstädt gewechselt ist und dort auch seine nächsten sportlichen Jahre verbrachte. 2009 übernahm er die zweite Mannschaft, die nach dem Bezirksliga-Abstieg und einem personellen Umbruch zur ersten wurde. Drei Jahre lang spielte der TuSPO mit Schmitz um die Meisterschaft in der Kreisliga A, scheiterte aber jeweils knapp. Im Verlauf der Hinrunde 2015/2016 trat Schmitz beim TuSPO zurück, weil er mit den Leistungen seines Teams nicht mehr einverstanden war. Am Ende der Saison schaffte sein Nachfolger Holger Sarres den Aufstieg mit einer Mannschaft, die Schmitz aus dem Mittelfeld der Kreisliga B an die Spitze der Kreisliga A geführt hatte. Auch seine zweite Trainerstation bei VfL Bückeburg II endete im Sommer 2018 nach nur einer Saison, weil Schmitz die schwierigen Rahmenbedingungen nicht mit seinen sportlichen Ansprüchen verbinden konnte. Das zeigt die hohen Ambitionen des neuen RWM-Trainers, mit denen er in Maaslingen genau richtig sein dürfte. „Es war für mich die einzige Aufgabe bei der ich sage: Das mache ich“, nennt Schmitz den Grund für seine schnelle Zusage und betont: „Es ist für mich die bisher größte Herausforderung.“ Mit dem neuen Job geht auch eine Prophezeiung seines früheren Maaslinger Trainers Andreas Schwemling in Erfüllung: „Er hat schon damals gesagt: Irgendwann wirst du hier einmal Trainer werden.“ Für den beginnt nun in den nächsten Wochen schon die neue Saison. „Wir brauchten Planungssicherheit, jetzt können wir loslegen“, sagt Teammanager Wiese. Große Umbrüche planen weder der Verein noch der neue Coach. Fest steht laut Wiese bereits, dass die beiden Co-Trainer Karsten Römbke und Matthias Stiller weitermachen. „Die Ausrichtung bleibt, es gibt keinen Grund, etwas zu ändern. Wir wollen weiterhin mit jungen, talentierten Leuten aus dem näheren Umfeld arbeiten“, sagt Schmitz. Und das bitte möglichst erfolgreich, wie Wiese fordert: „Wir sind die am höchsten spielende Mannschaft im Fußballkreis Minden und wollen das auch bleiben.“ Persönliches Jan-Werner Schmitz ist 40 Jahre als und wohnt mit seiner Familie in Ovenstädt. Seine drei Kinder sind sechs, neun und zwölf. Gemeinsam mit seinem früheren Mitspieler Hendrik Büsing betreibt Schmitz eine Praxis für Physiotherapie in Ovenstädt. (kül)

Westfalenliga: Die naheliegende Lösung - Jan Werner Schmitz wird Trainer in Maaslingen

„Die bisher größte Herausforderung“: Jan-Werner Schmitz übernimmt in der kommenden Saison als Nachfolger von Stefan Heitmann das Traineramt bei RW Maaslingen. MT-Archivfoto: Patrick Schwemling

Petershagen (mt). Die Trainersuche bei RW Maaslingen hat nur fünf Tage gedauert. Am vorigen Mittwoch gab es das erste Gespräch, am Sonntag sagte der neue Mann für die nächste Saison zu. Und auch der Nachfolger von Stefan Heitmann ist einer, der den Verein bestens kennt: Jan-Werner Schmitz spielte von 2002 bis 2008 im Maaslinger Mittelfeld und kehrt nun an den Ort seines größten sportlichen Erfolgs zurück.

2007 stieg Schmitz mit RWM als Landesliga-Meister in die damalige Verbandsliga auf – die Spielklasse, die heute Westfalenliga heißt und die der Verein unbedingt halten will. Das betont der aktuelle Trainer Stefan Heitmann, der sein Amt im Sommer nach drei Jahren aus beruflichen Gründen abgibt. Und das unterstreicht auch sein Nachfolger: „Wir wollen hier weiter Leistungsfußball spielen. Der Anspruch heißt Westfalenliga.“

Nicht nur damit dürfte Schmitz die Maaslinger Verantwortlichen überzeugt haben. „Er war die naheliegende Lösung“, sagt Teammanager Burkhard Wiese: „Er kennt den Verein, passt zur Mannschaft und hat ein gutes Konzept. Er ist die richtige Wahl.“ Auch deshalb war der 40-Jährige der einzige Bewerber, mit dem RWM verhandelt hat. „Wir hatten noch eine Handvoll andere Kandidaten im Blick, einige haben sich auch angeboten. Aber wir hatten keinen Gesprächsbedarf mehr“, sagt Wiese.

Der hatte schon vor einer Woche betont, dass der Nachfolger von Heitmann Stallgeruch haben solle. Und da fiel der Blick schnell auf Schmitz, der im Sommer 2008 von Maaslingen als Spielertrainer zum damaligen Bezirksligisten TuS Petershagen-Ovenstädt gewechselt ist und dort auch seine nächsten sportlichen Jahre verbrachte. 2009 übernahm er die zweite Mannschaft, die nach dem Bezirksliga-Abstieg und einem personellen Umbruch zur ersten wurde. Drei Jahre lang spielte der TuSPO mit Schmitz um die Meisterschaft in der Kreisliga A, scheiterte aber jeweils knapp.

Im Verlauf der Hinrunde 2015/2016 trat Schmitz beim TuSPO zurück, weil er mit den Leistungen seines Teams nicht mehr einverstanden war. Am Ende der Saison schaffte sein Nachfolger Holger Sarres den Aufstieg mit einer Mannschaft, die Schmitz aus dem Mittelfeld der Kreisliga B an die Spitze der Kreisliga A geführt hatte. Auch seine zweite Trainerstation bei VfL Bückeburg II endete im Sommer 2018 nach nur einer Saison, weil Schmitz die schwierigen Rahmenbedingungen nicht mit seinen sportlichen Ansprüchen verbinden konnte.

Das zeigt die hohen Ambitionen des neuen RWM-Trainers, mit denen er in Maaslingen genau richtig sein dürfte. „Es war für mich die einzige Aufgabe bei der ich sage: Das mache ich“, nennt Schmitz den Grund für seine schnelle Zusage und betont: „Es ist für mich die bisher größte Herausforderung.“ Mit dem neuen Job geht auch eine Prophezeiung seines früheren Maaslinger Trainers Andreas Schwemling in Erfüllung: „Er hat schon damals gesagt: Irgendwann wirst du hier einmal Trainer werden.“

Für den beginnt nun in den nächsten Wochen schon die neue Saison. „Wir brauchten Planungssicherheit, jetzt können wir loslegen“, sagt Teammanager Wiese. Große Umbrüche planen weder der Verein noch der neue Coach. Fest steht laut Wiese bereits, dass die beiden Co-Trainer Karsten Römbke und Matthias Stiller weitermachen.

„Die Ausrichtung bleibt, es gibt keinen Grund, etwas zu ändern. Wir wollen weiterhin mit jungen, talentierten Leuten aus dem näheren Umfeld arbeiten“, sagt Schmitz. Und das bitte möglichst erfolgreich, wie Wiese fordert: „Wir sind die am höchsten spielende Mannschaft im Fußballkreis Minden und wollen das auch bleiben.“

Persönliches

Jan-Werner Schmitz ist 40 Jahre als und wohnt mit seiner Familie in Ovenstädt. Seine drei Kinder sind sechs, neun und zwölf.

Gemeinsam mit seinem früheren Mitspieler Hendrik Büsing betreibt Schmitz eine Praxis für Physiotherapie in Ovenstädt. (kül)

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