Westfalenliga-Bilanz: Die offensivstarken Frauen der SVKT sind nur schwer auszurechnen Thomas Kühlmann Minden. Die Fußballerinnen der SV Kutenhausen-Todtenhausden überwintern in der Westfalenliga auf einem guten sechsten Platz und haben in den Augen ihres Trainers Ronny Vogt auch in der laufenden Spielzeit noch Perspektiven nach oben. Ziele und Zahlen Die SVKT-Frauen waren mit der klaren Vorgabe in die Spielzeit gegangen, gut zu starten, um schnell das Tabellenende aus den Augen zu verlieren. „Das ist uns am Anfang hervorragend gelungen. End Oktober standen wir sogar auf Platz zwei der Tabelle. Das hatten sich die Mädchen mit Trainingsfleiß und bedingungslosem Einsatz auf dem Spielfeld aber auch verdient“, freute sich Vogt über die bestechende Frühform seiner Spielerinnen. Allerdings mussten die Kutenhauserinnen diesem Raketenstart anschließend ein wenig Tribut zollen. „Im November haben wir gemerkt, dass die Kräfte nachließen und der Kader nicht groß genug war, um konsequent rotieren zu können. Daher gab es vier Niederlagen in Folge. Doch wir haben uns wieder gefangen und uns im oberen Tabellendrittel etabliert“, sagt Vogt, der aber auch zugibt: „Mit einigen Mädchen haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Einige haben gleich mehrere Spielklassen übersprungen und befinden sich noch in der Lernphase. Doch diese Zeit bekommen sie bei uns. Sie zeigen auf jeden Fall durch die Bank eine tolle Trainingsmoral. Darauf bauen wir. Der Rest kommt mit der Zeit.“Stärken/Schwächen Zu den Stärken des Teams zählt auf jeden Fall die hervorragende Offensive. In Michele Haybat, die bereits zehn Treffer erzielt hat, besitzt das Team eine herausragende Torjägerin, die für jeden Gegner eine Gefahr darstellt und nur sehr schwer auszuschalten ist. Doch ist es die Breite im Angriff, die Trainer Ronny Vogt noch zuversichtlicher stimmt. „Acht Spielerinnen haben sich bislang in die Torschützinnenliste eingetragen. Das ist schon gut“, freut sich der Coach, der daher seine komplette Offensive als nur schwer auszurechnen sieht – für jede Mannschaft. Personal und Planung Der Kräfteeinbruch im November ist nicht zuletzt auch dem bislang nicht ausreichend bestückten Kader geschuldet. „Wir sind mit 19 Spielerinnen durch die bisherige Saison gegangen. Und die Spielzeit umfasste inklusive Pokalmatches bislang 18 Partien. Das ist ein Monsterprogramm, wenn man nicht regelmäßig rotieren kann“, sagt der Coach. Doch für die Rückrunde ist Besserung in Sicht. In Zugang Laura Röttgen von SGS Essen II, die sich allerdings ausgerechnet bei ihrem Debüt im SVKT-Trikot beim 5:1-Sieg gegen Fortuna Freudenberg ohne Einwirkung einer Gegenspielerin eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zuzog, und der zweiten „Neuen“ Lea Heining n (SV Enger-Westerenger) sowie Rückkehrerin Lisa Reimer erhofft sich der Coach frische Kräfte im Kader. „Dann werden wir 22 Spielerinnen im Aufgebot haben, so dass wir der einen oder anderen Akteurin auch einmal eine verdiente Pause gönnen können“, sieht sich der Coach mit seiner Mannschaft für das neue Jahr gut aufgestellt. Vor allem Röttgen, die ehemalige Jugend-Nationalspielerin, die jetzt in Espelkamp wohnt, soll als Spielmacherin ihre Teamkameradinnen noch besser in Szene setzen, so dass das SVKT-Angriffsspiel noch variabler als bislang wird.Fazit und Ausblick Mit der Personalaufstockung ist sich Trainer Ronny Vogt sicher, sein Saisonziel, sich wieder im oberen Tabellendrittel zu etablieren, auch zu erreichen. „Wir wollen und werden wahrscheinlich nicht um den Aufstieg mitspielen, doch bis Platz drei ist bei gutem verlauf der Saison alles möglich. Dafür werden sich meine Spielerinnen auf jeden Fall ins zeug legen“, freut sich Vogt schon jetzt auf eine mitreißende zweite Saisonhälfte seiner Mannschaft.

Westfalenliga-Bilanz: Die offensivstarken Frauen der SVKT sind nur schwer auszurechnen

Top-Stürmerin Michele Haybat (vorne) hat bislang schon zehn Tore für die SVKT erzielt. MT-Foto: © Thomas Kühlmann

Minden. Die Fußballerinnen der SV Kutenhausen-Todtenhausden überwintern in der Westfalenliga auf einem guten sechsten Platz und haben in den Augen ihres Trainers Ronny Vogt auch in der laufenden Spielzeit noch Perspektiven nach oben.

Ziele und Zahlen

Die SVKT-Frauen waren mit der klaren Vorgabe in die Spielzeit gegangen, gut zu starten, um schnell das Tabellenende aus den Augen zu verlieren. „Das ist uns am Anfang hervorragend gelungen. End Oktober standen wir sogar auf Platz zwei der Tabelle. Das hatten sich die Mädchen mit Trainingsfleiß und bedingungslosem Einsatz auf dem Spielfeld aber auch verdient“, freute sich Vogt über die bestechende Frühform seiner Spielerinnen.

Allerdings mussten die Kutenhauserinnen diesem Raketenstart anschließend ein wenig Tribut zollen. „Im November haben wir gemerkt, dass die Kräfte nachließen und der Kader nicht groß genug war, um konsequent rotieren zu können. Daher gab es vier Niederlagen in Folge. Doch wir haben uns wieder gefangen und uns im oberen Tabellendrittel etabliert“, sagt Vogt, der aber auch zugibt: „Mit einigen Mädchen haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Einige haben gleich mehrere Spielklassen übersprungen und befinden sich noch in der Lernphase. Doch diese Zeit bekommen sie bei uns. Sie zeigen auf jeden Fall durch die Bank eine tolle Trainingsmoral. Darauf bauen wir. Der Rest kommt mit der Zeit.“

Stärken/Schwächen

Zu den Stärken des Teams zählt auf jeden Fall die hervorragende Offensive. In Michele Haybat, die bereits zehn Treffer erzielt hat, besitzt das Team eine herausragende Torjägerin, die für jeden Gegner eine Gefahr darstellt und nur sehr schwer auszuschalten ist. Doch ist es die Breite im Angriff, die Trainer Ronny Vogt noch zuversichtlicher stimmt. „Acht Spielerinnen haben sich bislang in die Torschützinnenliste eingetragen. Das ist schon gut“, freut sich der Coach, der daher seine komplette Offensive als nur schwer auszurechnen sieht – für jede Mannschaft.

Personal und Planung

Der Kräfteeinbruch im November ist nicht zuletzt auch dem bislang nicht ausreichend bestückten Kader geschuldet. „Wir sind mit 19 Spielerinnen durch die bisherige Saison gegangen. Und die Spielzeit umfasste inklusive Pokalmatches bislang 18 Partien. Das ist ein Monsterprogramm, wenn man nicht regelmäßig rotieren kann“, sagt der Coach.

Doch für die Rückrunde ist Besserung in Sicht. In Zugang Laura Röttgen von SGS Essen II, die sich allerdings ausgerechnet bei ihrem Debüt im SVKT-Trikot beim 5:1-Sieg gegen Fortuna Freudenberg ohne Einwirkung einer Gegenspielerin eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zuzog, und der zweiten „Neuen“ Lea Heining n (SV Enger-Westerenger) sowie Rückkehrerin Lisa Reimer erhofft sich der Coach frische Kräfte im Kader. „Dann werden wir 22 Spielerinnen im Aufgebot haben, so dass wir der einen oder anderen Akteurin auch einmal eine verdiente Pause gönnen können“, sieht sich der Coach mit seiner Mannschaft für das neue Jahr gut aufgestellt. Vor allem Röttgen, die ehemalige Jugend-Nationalspielerin, die jetzt in Espelkamp wohnt, soll als Spielmacherin ihre Teamkameradinnen noch besser in Szene setzen, so dass das SVKT-Angriffsspiel noch variabler als bislang wird.

Fazit und Ausblick

Mit der Personalaufstockung ist sich Trainer Ronny Vogt sicher, sein Saisonziel, sich wieder im oberen Tabellendrittel zu etablieren, auch zu erreichen. „Wir wollen und werden wahrscheinlich nicht um den Aufstieg mitspielen, doch bis Platz drei ist bei gutem verlauf der Saison alles möglich. Dafür werden sich meine Spielerinnen auf jeden Fall ins zeug legen“, freut sich Vogt schon jetzt auf eine mitreißende zweite Saisonhälfte seiner Mannschaft.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema