Virtuelle Fußball-EM: Wales dominiert Gruppe A, Italien ist ohne Chance Patrick Schwemling Minden. Wäre das Jahr 2020 ein normales Jahr, dann würde an dieser Stelle höchstwahrscheinlich ein Artikel über das Eröffnungsspiel der Fußball-EM 2020 zwischen der Türkei und Italien stehen. Das hätte nämlich gestern Abend um 21 Uhr im römischen Olympiastadion stattgefunden – und wäre der Auftakt für vier Wochen fußballerischen Ausnahmezustand gewesen. Doch 2020 ist kein normales Jahr, es gibt keine Europameisterschaft – oder doch? Doch, die gibt es! Und zwar die virtuelle Fußball-EM vom MT, bei der nicht nur das Eröffnungsspiel die Italiener in ein Tal der Tränen gestürzt hat. Ganz wie bei der richtigen EM treten aktuell nämlich 24 Mannschaften – ein bunter Mix aus Vertretern von Sportvereinen, Einzelpersonen oder einfach nur Freunden – um den Titel der besten Konsolenmannschaft im Kreis Minden-Lübbecke an. Den Auftakt hat die Gruppe A gemacht und für überraschende Ergebnisse gesorgt. Bei der Auslosung der Mannschaften in der vergangenen Woche hat das hauseigene MT-Team um Redakteur Patrick Schwemling und Volontär Fabian Terwey die italienische Nationalelf zugewiesen bekommen, während das Team von Matscho und Jebero für die Türkei antritt. Komplettiert wird die Gruppe von Wales mit „den Kugelblitzen" Philipp Bredemeier und Sebastian Bazyk sowie der Schweiz mit den beiden Fußballern Grish Avetyan und Tim Witte von der FT Dützen. Gleich zu Beginn der ungefähr zweistündigen Veranstaltung im Verlagsgebäude schaut es bei allen Teilnehmern ähnlich aus: Es herrscht Anspannung. „Das ist schon was anderes, als einfach nur zu Hause im Wohnzimmer zu zocken", sagt Bazyk. Zusammen mit seinem Mitstreiter Philipp Bredemeier gehört das Team sicherlich zur Riege der Profis. „Wir haben bei einem Turnier der Uni Bielefeld den zweiten Platz belegt", erzählen sie – und werfen zudem mit vielen Fachbegriffen um sich. Ganz anders sieht es beim MT-Team aus – dort besitzen die Teammitglieder nicht einmal eine Playstation. Das zeigt sich dann auch im ersten Spiel der virtuellen EM. Während die Italiener etliche Fehlpässe spielen, kommt die Türkei immer wieder zu Chancen – doch der Ball will nicht ins Tor. Selbst einen Elfmeter verschießen sie. Das MT-Team zeigt immerhin vorbildlichen Catenaccio, doch in der 90. Minute ist es dann geschehen: 1:0 für die Türkei. Das Eröffnungsspiel hat einen Sieger. Gleich im zweiten Gruppenspiel zeigt sich schnell, dass die visiertesten Mannschaften sich auf dem virtuellen grünen Rasen gegenüberstehen. Wales und die Schweiz neutralisieren sich über weite Strecken des Spiels. Für die Dützer spielt Grish Avetyan, für „Die Kugelblitze" Sebastian Bazyk. Den entscheidenden Treffer bejubeln dann auch die Waliser nach einem Fernschuss von Gareth Bale (61.) – von wem auch sonst? Gleich im Anschluss sind die Waliser wieder gefordert – und tun sich schwer. Kurz nach der Pause gehen Matscho und Jebero mit der Türkei sogar in Führung. „Das gibt es doch nicht", ärgert sich Bredemeier – und dreht auf. Binnen kürzester Zeit steht es 2:1. Die Türken gleichen jedoch aus (82.). Gibt es das erste Remis? Nein! Denn mit drei Treffern sorgt Wales in den Schlussminuten für die Entscheidung und zieht mit dem Sieg sogar schon vorzeitig in das Achtelfinale ein. Danach schlägt die große Stunde der Schweiz, dem Team der FT Dützen. Zunächst lassen sie dem MT-Team beim 4:0 keine Chance und entscheiden die Partie schon zur Halbzeit mit 3:0. Direkt im Anschluss geht es gegen die Türkei – beide Teams haben zu diesem Zeitpunkt drei Punkte. Mit dem nächsten 4:0 ist klar: auch die Eidgenossen stehen im Achtelfinale. Und zwar hinter Wales, deren Mannschaft das MT-Team wie Amateure aussehen lässt. Mit dem 4:0 zum Abschluss ist Gruppe A abgeschlossen. Die Türkei muss jetzt noch zittern: kommen sie als einer von vier Gruppendritten noch weiter? Der Auftakt der virtuellen Fußball-EM ist gemacht. In den nächsten Tagen werden die weiteren Gruppen ausgespielt und nach und nach veröffentlicht – bis am Ende der Europameisterschaft das beste Konsolenteam im Kreis Minden-Lübbecke feststeht.

Virtuelle Fußball-EM: Wales dominiert Gruppe A, Italien ist ohne Chance

Die beiden besten Teams in Gruppe A waren die walisischen Kugelblitze um Philipp Bredemeier (rechts) und die Schweiz, für die Grish Avetyan (links) zusammen mit Tim Witte von FT Dützen angetreten waren. MT- © Foto: Jan Henning Rogge

Minden. Wäre das Jahr 2020 ein normales Jahr, dann würde an dieser Stelle höchstwahrscheinlich ein Artikel über das Eröffnungsspiel der Fußball-EM 2020 zwischen der Türkei und Italien stehen. Das hätte nämlich gestern Abend um 21 Uhr im römischen Olympiastadion stattgefunden – und wäre der Auftakt für vier Wochen fußballerischen Ausnahmezustand gewesen. Doch 2020 ist kein normales Jahr, es gibt keine Europameisterschaft – oder doch? Doch, die gibt es! Und zwar die virtuelle Fußball-EM vom MT, bei der nicht nur das Eröffnungsspiel die Italiener in ein Tal der Tränen gestürzt hat.

Ganz wie bei der richtigen EM treten aktuell nämlich 24 Mannschaften – ein bunter Mix aus Vertretern von Sportvereinen, Einzelpersonen oder einfach nur Freunden – um den Titel der besten Konsolenmannschaft im Kreis Minden-Lübbecke an. Den Auftakt hat die Gruppe A gemacht und für überraschende Ergebnisse gesorgt.

Fotostrecke 28 Bilder

Bei der Auslosung der Mannschaften in der vergangenen Woche hat das hauseigene MT-Team um Redakteur Patrick Schwemling und Volontär Fabian Terwey die italienische Nationalelf zugewiesen bekommen, während das Team von Matscho und Jebero für die Türkei antritt. Komplettiert wird die Gruppe von Wales mit „den Kugelblitzen" Philipp Bredemeier und Sebastian Bazyk sowie der Schweiz mit den beiden Fußballern Grish Avetyan und Tim Witte von der FT Dützen.

Im Topspiel setzte sich Wales knapp mit 1:0 gegen die Schweiz durch. Beide Teams stehen im Achtelfinale.
Im Topspiel setzte sich Wales knapp mit 1:0 gegen die Schweiz durch. Beide Teams stehen im Achtelfinale.

Gleich zu Beginn der ungefähr zweistündigen Veranstaltung im Verlagsgebäude schaut es bei allen Teilnehmern ähnlich aus: Es herrscht Anspannung. „Das ist schon was anderes, als einfach nur zu Hause im Wohnzimmer zu zocken", sagt Bazyk. Zusammen mit seinem Mitstreiter Philipp Bredemeier gehört das Team sicherlich zur Riege der Profis. „Wir haben bei einem Turnier der Uni Bielefeld den zweiten Platz belegt", erzählen sie – und werfen zudem mit vielen Fachbegriffen um sich. Ganz anders sieht es beim MT-Team aus – dort besitzen die Teammitglieder nicht einmal eine Playstation.

Das zeigt sich dann auch im ersten Spiel der virtuellen EM. Während die Italiener etliche Fehlpässe spielen, kommt die Türkei immer wieder zu Chancen – doch der Ball will nicht ins Tor. Selbst einen Elfmeter verschießen sie. Das MT-Team zeigt immerhin vorbildlichen Catenaccio, doch in der 90. Minute ist es dann geschehen: 1:0 für die Türkei. Das Eröffnungsspiel hat einen Sieger.

Gleich im zweiten Gruppenspiel zeigt sich schnell, dass die visiertesten Mannschaften sich auf dem virtuellen grünen Rasen gegenüberstehen. Wales und die Schweiz neutralisieren sich über weite Strecken des Spiels. Für die Dützer spielt Grish Avetyan, für „Die Kugelblitze" Sebastian Bazyk. Den entscheidenden Treffer bejubeln dann auch die Waliser nach einem Fernschuss von Gareth Bale (61.) – von wem auch sonst?

Gleich im Anschluss sind die Waliser wieder gefordert – und tun sich schwer. Kurz nach der Pause gehen Matscho und Jebero mit der Türkei sogar in Führung. „Das gibt es doch nicht", ärgert sich Bredemeier – und dreht auf. Binnen kürzester Zeit steht es 2:1. Die Türken gleichen jedoch aus (82.). Gibt es das erste Remis? Nein! Denn mit drei Treffern sorgt Wales in den Schlussminuten für die Entscheidung und zieht mit dem Sieg sogar schon vorzeitig in das Achtelfinale ein.

Danach schlägt die große Stunde der Schweiz, dem Team der FT Dützen. Zunächst lassen sie dem MT-Team beim 4:0 keine Chance und entscheiden die Partie schon zur Halbzeit mit 3:0. Direkt im Anschluss geht es gegen die Türkei – beide Teams haben zu diesem Zeitpunkt drei Punkte. Mit dem nächsten 4:0 ist klar: auch die Eidgenossen stehen im Achtelfinale. Und zwar hinter Wales, deren Mannschaft das MT-Team wie Amateure aussehen lässt. Mit dem 4:0 zum Abschluss ist Gruppe A abgeschlossen. Die Türkei muss jetzt noch zittern: kommen sie als einer von vier Gruppendritten noch weiter?

Sicherheit geht vor: In Corona-Zeiten werden die Hände und die Playstation-Controller regelmäßig desinfiziert.
Sicherheit geht vor: In Corona-Zeiten werden die Hände und die Playstation-Controller regelmäßig desinfiziert.

Der Auftakt der virtuellen Fußball-EM ist gemacht. In den nächsten Tagen werden die weiteren Gruppen ausgespielt und nach und nach veröffentlicht – bis am Ende der Europameisterschaft das beste Konsolenteam im Kreis Minden-Lübbecke feststeht.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Fußball