Verband diskutiert mit den Vereinen über die Fortsetzung der Saison Kamen/Minden (nw/mt). Die nächsten Wochen und nächsten Videokonferenzen sind entscheidend. Es geht um die mögliche Fortsetzung der Saison 2020/21 im Amateurfußball. Nach den aktuellen Beschlüssen der Bundesregierung wird es zeitlich sehr eng, das angestrebte Minimalziel, zumindest 50 Prozent aller Spiele auszutragen, zu erreichen. Unmöglich scheint es aber auch nicht. Deshalb bittet der Verband zum Gespräch – oder besser gesagt: zum Video-Meeting. „Wir werden die Vereine befragen, wie sie die Dinge sehen“, kündigt FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders an. An einer Stellschraube können die Beteiligten nämlich noch selber drehen: an der Länge der Vorbereitungszeit. Sollten die Vertreter für eine eher kürzere Präparationsphase plädieren – hier wird ein Zeitraum von zwei bis vier Wochen genannt –, könnten die Ligen theoretisch Mitte bis Ende April wieder in den Meisterschaftsbetrieb zurückkehren. Dies wäre allerdings wohl auch der späteste Wiedereintrittstermin. Der Verband, der laut Satzung dazu verpflichtet ist, sich um die Durchführung von Liga-Spielen zu kümmern, kann die Saison 2020/21 nicht einfach absagen. Das erste virtuelle Meeting mit den Oberliga-Teams fand vor anderthalb Wochen statt. Die höchste Amateurspielklasse in Westfalen ist mit 21 Teams besonders groß. Lösungen und eine Einigung mit den Vereinen muss gefunden werden. Eine zweite Gesprächsrunde der Oberliga-Teams wird es am 9. März geben, also zwei Tage nach dem Ende des aktuellen Lockdowns. Dann sollen die Planungen konkreter und ausgelotet werden, ob eine Chance besteht, das Training zeitnah wieder aufzunehmen. Die Oberligavereine haben kontrovers über die zwei- bis vierwöchige Vorbereitungszeit diskutiert. Einige sind damit einverstanden, andere geben zu bedenken, dass die Verletzungsgefahr zu groß sei. Wenn im April gestartet wird, bleiben maximal elf Wochenenden plus drei Feiertage, um die Spielzeit zu Ende zu bringen. Weitere Unterbrechungen darf es dann aber nicht mehr geben

Verband diskutiert mit den Vereinen über die Fortsetzung der Saison

Der Verband befragt Fußballvereine wegen des Neustarts. © MT

Kamen/Minden (nw/mt). Die nächsten Wochen und nächsten Videokonferenzen sind entscheidend. Es geht um die mögliche Fortsetzung der Saison 2020/21 im Amateurfußball. Nach den aktuellen Beschlüssen der Bundesregierung wird es zeitlich sehr eng, das angestrebte Minimalziel, zumindest 50 Prozent aller Spiele auszutragen, zu erreichen. Unmöglich scheint es aber auch nicht.

Deshalb bittet der Verband zum Gespräch – oder besser gesagt: zum Video-Meeting. „Wir werden die Vereine befragen, wie sie die Dinge sehen“, kündigt FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders an. An einer Stellschraube können die Beteiligten nämlich noch selber drehen: an der Länge der Vorbereitungszeit. Sollten die Vertreter für eine eher kürzere Präparationsphase plädieren – hier wird ein Zeitraum von zwei bis vier Wochen genannt –, könnten die Ligen theoretisch Mitte bis Ende April wieder in den Meisterschaftsbetrieb zurückkehren. Dies wäre allerdings wohl auch der späteste Wiedereintrittstermin. Der Verband, der laut Satzung dazu verpflichtet ist, sich um die Durchführung von Liga-Spielen zu kümmern, kann die Saison 2020/21 nicht einfach absagen.

Das erste virtuelle Meeting mit den Oberliga-Teams fand vor anderthalb Wochen statt. Die höchste Amateurspielklasse in Westfalen ist mit 21 Teams besonders groß. Lösungen und eine Einigung mit den Vereinen muss gefunden werden. Eine zweite Gesprächsrunde der Oberliga-Teams wird es am 9. März geben, also zwei Tage nach dem Ende des aktuellen Lockdowns. Dann sollen die Planungen konkreter und ausgelotet werden, ob eine Chance besteht, das Training zeitnah wieder aufzunehmen.

Die Oberligavereine haben kontrovers über die zwei- bis vierwöchige Vorbereitungszeit diskutiert. Einige sind damit einverstanden, andere geben zu bedenken, dass die Verletzungsgefahr zu groß sei. Wenn im April gestartet wird, bleiben maximal elf Wochenenden plus drei Feiertage, um die Spielzeit zu Ende zu bringen. Weitere Unterbrechungen darf es dann aber nicht mehr geben

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