Tischfußball-Oldies des SV 1860 Minden in die 2. Liga aufgestiegen Thomas Kühlmann Minden. Großer Erfolg für die Tischfußball-Oldies des SV 1860 Minden: Die Ü50-Mannschaft hat den Aufstieg in die 2. Liga, die zweithöchste deutsche Senioren-Spielklasse, geschafft. Bei zwei Qualifikations-Turnieren in Bielefeld und Oberhausen haben die Mannen um Abteilungsleiter Herbert Hoppmann den Sprung perfekt gemacht. Hoppmann steckte für das Team dann auch gleich ein klares Ziel ab: Auf jeden Fall den Abstieg vermeiden. Dafür erhält die Mannschaft in Sascha Freigang und Horst Petersen, der zuletzt für Paderborn gespielt hat, zwei wertvolle Verstärkungen. Zusammen mit Hoppmann sowie Helmut Lück, Torsten Ehreke, Klaus Möhlenbrock, Carsten Möller, Werner Prütschler und Jens Waterbär wollen sie versuchen, das Saisonziel in die Tat umzusetzen. Gegner der Mindener sind unter anderem Teams aus Kaiserslautern, Coesfeld, Münster, Bielefeld, Duisburg-Meiderich, Aachen, Hamburg, Berlin, Freiburg und Würzburg. „Hamburg, Münster und Hannover sind sicherlich Hochburgen im deutschen Tischfußball, doch auch andere Mannschaften sind nicht zu unterschätzen, da sie sich oft mit namhaften Spielern verstärken“, sagt Horst Petersen, der über eine lange Tischfußball-Erfahung verfügt.Im Gegensatz zum normalen Ligen-Spielbetrieb, der sich über mehrere Spieltage hinzieht, wird bei den Senioren, bei denen nur Spieler über 50 Jahre eingesetzt werden dürfen, die Liga in zwei Turnieren durchgeführt. Das Vorrunden-Turnier findet am 12. und 13. März 2022 in Uckerath statt, das Final-Turner steigt am 20. und 21. August 2022 in Haltern am See. Doch nicht nur bei den Senioren hat der SV 1860 Minden in der Tischfußball-Sparte einiges vor. „Nachdem wir in der vergangenen Saison aufgrund der Corona-Pandemie keinen Ligen-Spielbetrieb hatten, gehe ich davon aus, dass wir nun trotz der neuen neuen Inzidenzzahlen unter strikter Einhaltung der geltenden 2G-Regel wieder einen Ligen-Spielbetrieb haben werden. Da bin ich optimistisch“, sagte Abteilungsleiter Hoppmann und ergänzte: „Wir wollen mit drei Mannschaften, in denen Spieler jeder Altersklasse eingesetzt werden dürfen, antreten und müssen unten in der Kreisliga anfangen. Da wir viele Spieler mit gutem Potenzial haben, wollen wir um den Aufstieg mitspielen. Dabei sollen möglichst mehrere unserer Mannschaften den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse schaffen. Umso mehr hoffe ich daher, dass unsere Teams auf verschiedene Kreisliga-Staffeln verteilt werden und nicht in eine Gruppe kommen, wo sie sich unter Umständen die Aufstiegs-Chancen gegenseitig nehmen würden.“ Hoppmann formulierte zudem das Ziel, dass man mit dem Aufbau- einer Jugend- und Juniorenmannschaft auch jüngeren Mitgliedern die Chance geben will, sich von frühester Jugend an zu messen und seine Spielqualität zu verbessern. „Neben Spiel, Sport und Spaß soll allerdings auch der sportliche Erfolg im Mittelpunkt stehen“, sagte Hoppmann. „Daher planen wir für Ende Januar, Anfang Februar 2022 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr eine Kicker-AG mit der Hohenstaufenschule, nachdem wir ja bereits eine Kooperation mit dem Treffpunkt Johanniskirchhof im Seniorenbereich geschlossen haben. So leisten wir Basisarbeit für alle Altersklassen“, betont Hoppmann, der den Senioren und den Jugendlichen im „Kicks“, dem Vereinsheim der Tischfußballer, einen sozialen Anlaufpunkt bieten will.Dieses Vereinsheim haben die Tischfußballer jüngst in Eigenarbeit renoviert und dafür ausreichend Lob von 1860-Vorstand Manfred Pahl erhalten. „Was hier geleistet wurde, ist schon toll anzusehen, dafür hat der Verein gern Geld ausgegeben“, sagte Pahl. Den krönenden Abschluss der Außenarbeiten lieferte Jason Holloway, der eine Wandfassade des Klubheims mit einem kunstvollen Graffiti verziert hat und sich dafür ein Extralob der gesamten Abteilung verdiente. Zudem hat der Verein von der Gauselmann-Stiftung einen neuen Spieltisch gesponsert bekommen, so dass man mit bestem Material und Personal die neue Spielzeit nun ambitioniert angehen kann.

Tischfußball-Oldies des SV 1860 Minden in die 2. Liga aufgestiegen

Die erfolgreichen Tischfußball-Oldies des SV 1860 Minden, die künftig in der 2. Liga spielen werden, am neuen Spieltisch: Herbert Hoppmann (von links), Werner Prütschler, Jens Waterbär, Horst Petersen, Torsten Ehreke, Helmut Lück. Auf dem Foto fehlen Klaus Möhlenbrock, Carsten Möller und Sascha Freigang. MT-Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Großer Erfolg für die Tischfußball-Oldies des SV 1860 Minden: Die Ü50-Mannschaft hat den Aufstieg in die 2. Liga, die zweithöchste deutsche Senioren-Spielklasse, geschafft. Bei zwei Qualifikations-Turnieren in Bielefeld und Oberhausen haben die Mannen um Abteilungsleiter Herbert Hoppmann den Sprung perfekt gemacht. Hoppmann steckte für das Team dann auch gleich ein klares Ziel ab: Auf jeden Fall den Abstieg vermeiden.

Dafür erhält die Mannschaft in Sascha Freigang und Horst Petersen, der zuletzt für Paderborn gespielt hat, zwei wertvolle Verstärkungen. Zusammen mit Hoppmann sowie Helmut Lück, Torsten Ehreke, Klaus Möhlenbrock, Carsten Möller, Werner Prütschler und Jens Waterbär wollen sie versuchen, das Saisonziel in die Tat umzusetzen. Gegner der Mindener sind unter anderem Teams aus Kaiserslautern, Coesfeld, Münster, Bielefeld, Duisburg-Meiderich, Aachen, Hamburg, Berlin, Freiburg und Würzburg. „Hamburg, Münster und Hannover sind sicherlich Hochburgen im deutschen Tischfußball, doch auch andere Mannschaften sind nicht zu unterschätzen, da sie sich oft mit namhaften Spielern verstärken“, sagt Horst Petersen, der über eine lange Tischfußball-Erfahung verfügt.

Im Gegensatz zum normalen Ligen-Spielbetrieb, der sich über mehrere Spieltage hinzieht, wird bei den Senioren, bei denen nur Spieler über 50 Jahre eingesetzt werden dürfen, die Liga in zwei Turnieren durchgeführt. Das Vorrunden-Turnier findet am 12. und 13. März 2022 in Uckerath statt, das Final-Turner steigt am 20. und 21. August 2022 in Haltern am See.

Zusammen mit seiner siebenjährigen Tochter Zoey-Karise präsentiert Jason Holloway sein Graffiti, das eine Außenwand des 1860-Klubheims "Kicks" ziert. MT-Foto: Thomas Kühlmann - © Thomas Kühlmann
Zusammen mit seiner siebenjährigen Tochter Zoey-Karise präsentiert Jason Holloway sein Graffiti, das eine Außenwand des 1860-Klubheims "Kicks" ziert. MT-Foto: Thomas Kühlmann - © Thomas Kühlmann

Doch nicht nur bei den Senioren hat der SV 1860 Minden in der Tischfußball-Sparte einiges vor. „Nachdem wir in der vergangenen Saison aufgrund der Corona-Pandemie keinen Ligen-Spielbetrieb hatten, gehe ich davon aus, dass wir nun trotz der neuen neuen Inzidenzzahlen unter strikter Einhaltung der geltenden 2G-Regel wieder einen Ligen-Spielbetrieb haben werden. Da bin ich optimistisch“, sagte Abteilungsleiter Hoppmann und ergänzte: „Wir wollen mit drei Mannschaften, in denen Spieler jeder Altersklasse eingesetzt werden dürfen, antreten und müssen unten in der Kreisliga anfangen. Da wir viele Spieler mit gutem Potenzial haben, wollen wir um den Aufstieg mitspielen. Dabei sollen möglichst mehrere unserer Mannschaften den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse schaffen. Umso mehr hoffe ich daher, dass unsere Teams auf verschiedene Kreisliga-Staffeln verteilt werden und nicht in eine Gruppe kommen, wo sie sich unter Umständen die Aufstiegs-Chancen gegenseitig nehmen würden.“

Hoppmann formulierte zudem das Ziel, dass man mit dem Aufbau- einer Jugend- und Juniorenmannschaft auch jüngeren Mitgliedern die Chance geben will, sich von frühester Jugend an zu messen und seine Spielqualität zu verbessern. „Neben Spiel, Sport und Spaß soll allerdings auch der sportliche Erfolg im Mittelpunkt stehen“, sagte Hoppmann. „Daher planen wir für Ende Januar, Anfang Februar 2022 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr eine Kicker-AG mit der Hohenstaufenschule, nachdem wir ja bereits eine Kooperation mit dem Treffpunkt Johanniskirchhof im Seniorenbereich geschlossen haben. So leisten wir Basisarbeit für alle Altersklassen“, betont Hoppmann, der den Senioren und den Jugendlichen im „Kicks“, dem Vereinsheim der Tischfußballer, einen sozialen Anlaufpunkt bieten will.

Dieses Vereinsheim haben die Tischfußballer jüngst in Eigenarbeit renoviert und dafür ausreichend Lob von 1860-Vorstand Manfred Pahl erhalten. „Was hier geleistet wurde, ist schon toll anzusehen, dafür hat der Verein gern Geld ausgegeben“, sagte Pahl. Den krönenden Abschluss der Außenarbeiten lieferte Jason Holloway, der eine Wandfassade des Klubheims mit einem kunstvollen Graffiti verziert hat und sich dafür ein Extralob der gesamten Abteilung verdiente. Zudem hat der Verein von der Gauselmann-Stiftung einen neuen Spieltisch gesponsert bekommen, so dass man mit bestem Material und Personal die neue Spielzeit nun ambitioniert angehen kann.

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