SV Hausberge im Glück: Spitzenreiter trifft erst in der Nachspielzeit zum Sieg Astrid Plaßhenrich Minden. Der SV Hausberge hat in der Fußball-Kreisliga A2 jetzt vier Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger TuS Volmerdingsen. Union Minden erzielte in der Staffel 1 ebenfalls erst spät den Siegtreffer. Kreisliga A1 SV Eidinghausen-Werste II – SV Kutenhausen-Todtenhausen II 5:2. „Eidinghausen war einfach besser“, erkannte SVKT-Trainer Kai Sprung neidlos an: „Das ist die stärkste Truppe, gegen die wir bislang gespielt haben.“ Zwar glichen die Kutenhauser einen 0:2-Rückstand zum 2:2 durch Tore kurz vor und kurz nach der Pause aus, doch davon ließ sich die SVEW-Reserve nicht beeindrucken. „Normalerweise liegt dann das Momentum auf unserer Seite. Aber das war heute nicht der Fall. Eidinghausen hat einfach immer weiter gemacht“, sagte Sprung. TuS Minderheide – Union Minden 2:3. Union legte vor, der TuS glich zum 1:1 und 2:2 aus. Erst in der Nachspielzeit erzielte Markus Teuber den Siegtreffer für die Mindener. „Ich habe wieder ein paar graue Haare mehr bekommen“, sagte Union-Trainer Tim Meyer, der mal wieder vergebenen Chancen hinterher trauerte. „Wir haben sehr gut dagegen gehalten und hätten einen Punkt verdient gehabt“, meinte Minderheides Routinier Deniz Bärsch. SV Weser Leteln – FC Bad Oeynhausen II 0:4. Mathias Sitko konnte die Niederlage kaum in Worte fassen. „Das Spiel war nicht so deutlich wie es das Ergebnis aussagt“, meinte der Letelner Trainer: „Wir haben bis zum ersten Gegentor ein super Spiel gemacht.“ Pascal Proksch erzielte nach einer Ecke per Kopf sogar die vermeintliche Führung für den SVWL. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an. „Oeynhausen kommt viermal vor unser Tor und macht vier Treffer. Ansonsten war das Spiel auf Augenhöhe“, fasste Sitko den feinen Unterschied zusammen. FT Dützen II – TuS Lohe II 2:2. Die Dützer gaben in Abwesenheit ihres urlaubenden Trainers Faton Jekaj nie auf und kämpften sich zum Unentschieden. Damit bleiben die Dützener auf eigenen Platz ungeschlagen. Kreisliga A2 FSC Eisbergen II – SG Gorspen-Vahlsen/Windheim 3:1. Unterschiedlicher hätten die Ansprachen der Trainer nach dem ersten Sieg der Eisberger Reserve nicht sein können. „Erinnert euch an meine Worte in der Kabine vor dem Spiel. Über Eisbergen scheint heute die Sonne. Wir haben heute alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und uns dafür belohnt“, waren die Worte des Eisberger Coaches Lars Brandt. Sein Gegenüber Dirk Mayer ging unterdessen mit seinen Spielern hart ins Gericht. „Eisbergen hat ständig nach vorne gespielt, wir haben immer einen Schritt zurück gemacht, selbst im eigenen Strafraum. Das darf einfach nicht sein“, ließ der SG-Coach seinem Frust freien Lauf. Nach einer 1:0-Führung der Gorspen-Vahlser hatte Eisbergen II immer mehr das Kommando übernommen und dem Gegner den Schneid abgekauft. TuS Volmerdingsen – RW Maaslingen II 0:0. „Ich bin super stolz auf meine Mannschaft. Es war ein gerechtes Unentschieden“, sagte RWM-Trainer Antonio Romao. Beide Teams hatten ihre Chancen. Auf Maaslinger Seite vergab Mamadou Diallo die beste Möglichkeit. SV Hausberge – TuS Porta Westfalica 1:0. Der SVH bleibt weiterhin ungeschlagen, hatte aber auch Glück. Patrik Werner gelang erst in der fünften Minute der Nachspielzeit das Goldene Tor. Der Ball wurde von einem TuS-Spieler auch noch unhaltbar abgefälscht. Dagegen traf Portas Alexander Südmersen nur den Pfosten. „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, meinte TuS-Trainer Michael Fromme. SVH-Coach Marcel Wallbaum sah sein Team im Vorteil: „Wir waren klar überlegen und haben es uns unnötig schwer gemacht.“ Haddenhauser SV – SV Bölhorst-Häverstädt 3:4. Die Bölhorster hatten mit 3:0 geführt, dann glich Haddenhausen innerhalb von fünf Minuten aus. Schließlich nutzte SVBH-Spieler Noel-Niklas Kuhlmann einen individuellen Fehler der Haddenhauser zum 4:3 aus. „Wir haben uns selbst geschlagen. Nach dem 3:3 waren wir dran und Bölhorst verunsichert“, sagte Thomas Wittek. Ähnlich sah es auch SVBH-Coach Holger Sarres: „Das war ein verrücktes Spiel. Es war ein wichtiger Sieg. Wir sind jetzt sehr erleichtert.“

SV Hausberge im Glück: Spitzenreiter trifft erst in der Nachspielzeit zum Sieg

FSC Eisbergens Torhüter Christopher Düker (Mitte) hat den Ball im Dreikampf mit seinem Mitspieler Thomas Wolter (links) und Gorspen-Vahlsen/Windheims Alan Beko unter sich begraben. © Thomas Kühlmann

Minden. Der SV Hausberge hat in der Fußball-Kreisliga A2 jetzt vier Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger TuS Volmerdingsen. Union Minden erzielte in der Staffel 1 ebenfalls erst spät den Siegtreffer.

Kreisliga A1

SV Eidinghausen-Werste II – SV Kutenhausen-Todtenhausen II 5:2. „Eidinghausen war einfach besser“, erkannte SVKT-Trainer Kai Sprung neidlos an: „Das ist die stärkste Truppe, gegen die wir bislang gespielt haben.“ Zwar glichen die Kutenhauser einen 0:2-Rückstand zum 2:2 durch Tore kurz vor und kurz nach der Pause aus, doch davon ließ sich die SVEW-Reserve nicht beeindrucken. „Normalerweise liegt dann das Momentum auf unserer Seite. Aber das war heute nicht der Fall. Eidinghausen hat einfach immer weiter gemacht“, sagte Sprung.

TuS Minderheide – Union Minden 2:3. Union legte vor, der TuS glich zum 1:1 und 2:2 aus. Erst in der Nachspielzeit erzielte Markus Teuber den Siegtreffer für die Mindener. „Ich habe wieder ein paar graue Haare mehr bekommen“, sagte Union-Trainer Tim Meyer, der mal wieder vergebenen Chancen hinterher trauerte. „Wir haben sehr gut dagegen gehalten und hätten einen Punkt verdient gehabt“, meinte Minderheides Routinier Deniz Bärsch.

SV Weser Leteln – FC Bad Oeynhausen II 0:4. Mathias Sitko konnte die Niederlage kaum in Worte fassen. „Das Spiel war nicht so deutlich wie es das Ergebnis aussagt“, meinte der Letelner Trainer: „Wir haben bis zum ersten Gegentor ein super Spiel gemacht.“ Pascal Proksch erzielte nach einer Ecke per Kopf sogar die vermeintliche Führung für den SVWL. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an. „Oeynhausen kommt viermal vor unser Tor und macht vier Treffer. Ansonsten war das Spiel auf Augenhöhe“, fasste Sitko den feinen Unterschied zusammen.

FT Dützen II – TuS Lohe II 2:2. Die Dützer gaben in Abwesenheit ihres urlaubenden Trainers Faton Jekaj nie auf und kämpften sich zum Unentschieden. Damit bleiben die Dützener auf eigenen Platz ungeschlagen.

Kreisliga A2

FSC Eisbergen II – SG Gorspen-Vahlsen/Windheim 3:1. Unterschiedlicher hätten die Ansprachen der Trainer nach dem ersten Sieg der Eisberger Reserve nicht sein können. „Erinnert euch an meine Worte in der Kabine vor dem Spiel. Über Eisbergen scheint heute die Sonne. Wir haben heute alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und uns dafür belohnt“, waren die Worte des Eisberger Coaches Lars Brandt. Sein Gegenüber Dirk Mayer ging unterdessen mit seinen Spielern hart ins Gericht. „Eisbergen hat ständig nach vorne gespielt, wir haben immer einen Schritt zurück gemacht, selbst im eigenen Strafraum. Das darf einfach nicht sein“, ließ der SG-Coach seinem Frust freien Lauf. Nach einer 1:0-Führung der Gorspen-Vahlser hatte Eisbergen II immer mehr das Kommando übernommen und dem Gegner den Schneid abgekauft.

TuS Volmerdingsen – RW Maaslingen II 0:0. „Ich bin super stolz auf meine Mannschaft. Es war ein gerechtes Unentschieden“, sagte RWM-Trainer Antonio Romao. Beide Teams hatten ihre Chancen. Auf Maaslinger Seite vergab Mamadou Diallo die beste Möglichkeit.

SV Hausberge – TuS Porta Westfalica 1:0. Der SVH bleibt weiterhin ungeschlagen, hatte aber auch Glück. Patrik Werner gelang erst in der fünften Minute der Nachspielzeit das Goldene Tor. Der Ball wurde von einem TuS-Spieler auch noch unhaltbar abgefälscht. Dagegen traf Portas Alexander Südmersen nur den Pfosten. „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, meinte TuS-Trainer Michael Fromme. SVH-Coach Marcel Wallbaum sah sein Team im Vorteil: „Wir waren klar überlegen und haben es uns unnötig schwer gemacht.“

Haddenhauser SV – SV Bölhorst-Häverstädt 3:4. Die Bölhorster hatten mit 3:0 geführt, dann glich Haddenhausen innerhalb von fünf Minuten aus. Schließlich nutzte SVBH-Spieler Noel-Niklas Kuhlmann einen individuellen Fehler der Haddenhauser zum 4:3 aus. „Wir haben uns selbst geschlagen. Nach dem 3:3 waren wir dran und Bölhorst verunsichert“, sagte Thomas Wittek. Ähnlich sah es auch SVBH-Coach Holger Sarres: „Das war ein verrücktes Spiel. Es war ein wichtiger Sieg. Wir sind jetzt sehr erleichtert.“

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