SV Bölhorst-Häverstädt holt Schwung in der Corona-Krise Sebastian Külbel Minden. Mannschaftsabmeldungen, Spielortwechsel, Abstiegskampf – die SV Bölhorst-Häverstädt hat wahrlich keine gute Saison hinter sich. Nur dank der Sonderregelungen nach dem Saisonabbruch blieben die Fußballer in der Kreisliga A. Und die Corona-Pause haben sie genutzt, um neuen Schwung zu holen. „Wir haben es geschafft, Aufbruchstimmung zu erzeugen“, sagt Spartenleiter Mario Friedebold und denkt dabei vor allem an die gemeinsamen Arbeiten am Sportplatz. So wurde der ramponierte Rasen in Eigenarbeit wieder auf Vordermann gebracht, auf das kleine Gebäude neben dem Holzunterstand pinselten er und seine Helfer ein großes Vereinslogo. „Wir sind aber noch nicht fertig und wollen zum Beispiel noch den Unterstand erweitern“, sagt Friedebold. Auch die Struktur des Klubs wurde modernisiert. Nach einer Schulung zur Vereinsentwicklung mit Ex-SVBH-Trainer Bernd Rust steht der Abteilungschef als Kopf eines Spezialistenteams mit neun Ansprechpartnern für alle Themen von der Teamausrüstung über Social Media bis hin zu Passwesen und Ansprechpartner für Eltern der Jugendspieler. „Die Kommunikationswege im Verein sind dadurch extrem schnell und kurz geworden“, sagt Friedebold, der gemeinsam mit Janni Iakovidis und Julian Müller die Dinge in der Fußballsparte vorantreibt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Nachwuchsbereich, die JSG Bölhorst-Häverstädt/Barkhausen stellt bis auf die F-Junioren Teams in allen Altersstufen. Bemerkenswert findet der Spartenleiter vor allem, dass sich viele ältere Jugendspieler bereits als Trainer engagieren. Die Arbeit hat Erfolg, die B-Junioren hätten aufsteigen können, nahmen ihr Recht aufgrund der zu wenigen nachrückenden C-Jugendlichen aber nicht wahr. „Wir versuchen jetzt, die A-Jugend nach oben zu bekommen“, sagt Friedebold, der diese trainiert. Der Unterbau soll dazu führen, dass schon bald wieder eine zweite Mannschaft angemeldet werden kann. Diese musste im Verlauf der Vorsaison aus Personalmangel zurückgezogen werden. Die Drittvertretung war bereits gar nicht mehr gemeldet worden. Aushängeschild bleibt jedoch die erste Mannschaft, die nach einigen Spielerwechseln und mit dem neuen Trainer Holger Sarres ebenfalls im Umbruch steckt. „Er zieht die Truppe fachlich und menschlich mit, alle sind top-motiviert“, schildert der Spartenleiter.

SV Bölhorst-Häverstädt holt Schwung in der Corona-Krise

Symbol für den Aufbruch: Am Ballraum prangt jetzt das große Vereinslogo. MT- © Foto: Sebastian Külbel

Minden. Mannschaftsabmeldungen, Spielortwechsel, Abstiegskampf – die SV Bölhorst-Häverstädt hat wahrlich keine gute Saison hinter sich. Nur dank der Sonderregelungen nach dem Saisonabbruch blieben die Fußballer in der Kreisliga A. Und die Corona-Pause haben sie genutzt, um neuen Schwung zu holen.

„Wir haben es geschafft, Aufbruchstimmung zu erzeugen“, sagt Spartenleiter Mario Friedebold und denkt dabei vor allem an die gemeinsamen Arbeiten am Sportplatz. So wurde der ramponierte Rasen in Eigenarbeit wieder auf Vordermann gebracht, auf das kleine Gebäude neben dem Holzunterstand pinselten er und seine Helfer ein großes Vereinslogo. „Wir sind aber noch nicht fertig und wollen zum Beispiel noch den Unterstand erweitern“, sagt Friedebold.

Auch die Struktur des Klubs wurde modernisiert. Nach einer Schulung zur Vereinsentwicklung mit Ex-SVBH-Trainer Bernd Rust steht der Abteilungschef als Kopf eines Spezialistenteams mit neun Ansprechpartnern für alle Themen von der Teamausrüstung über Social Media bis hin zu Passwesen und Ansprechpartner für Eltern der Jugendspieler. „Die Kommunikationswege im Verein sind dadurch extrem schnell und kurz geworden“, sagt Friedebold, der gemeinsam mit Janni Iakovidis und Julian Müller die Dinge in der Fußballsparte vorantreibt.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Nachwuchsbereich, die JSG Bölhorst-Häverstädt/Barkhausen stellt bis auf die F-Junioren Teams in allen Altersstufen. Bemerkenswert findet der Spartenleiter vor allem, dass sich viele ältere Jugendspieler bereits als Trainer engagieren. Die Arbeit hat Erfolg, die B-Junioren hätten aufsteigen können, nahmen ihr Recht aufgrund der zu wenigen nachrückenden C-Jugendlichen aber nicht wahr. „Wir versuchen jetzt, die A-Jugend nach oben zu bekommen“, sagt Friedebold, der diese trainiert.

Der Unterbau soll dazu führen, dass schon bald wieder eine zweite Mannschaft angemeldet werden kann. Diese musste im Verlauf der Vorsaison aus Personalmangel zurückgezogen werden. Die Drittvertretung war bereits gar nicht mehr gemeldet worden.

Aushängeschild bleibt jedoch die erste Mannschaft, die nach einigen Spielerwechseln und mit dem neuen Trainer Holger Sarres ebenfalls im Umbruch steckt. „Er zieht die Truppe fachlich und menschlich mit, alle sind top-motiviert“, schildert der Spartenleiter.

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