Mit Kampf gegen die Roboter - Turbo-Futsaler empfangen Tabellenführer Köln Minden (kül). „Dieses Highlight tut uns gut“, sagt Kapitän Egor Pyntja. Denn der Schwung des Futsal-Regionalligisten FSP Turbo Minden hat in dieser Saison ein wenig abgenommen. Da kommt das Heimspiel am heutigen Samstag gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Futsal Panthers Köln gerade recht. Für die bislang größte Herausforderung in dieser Saison bieten die Gastgeber heute um 18 Uhr im Otto-Michelsohn-Sportzentrum das bestmögliche Team auf. Das ist vor allem deshalb möglich, weil die meisten Fußballer am Totensonntagwochenende keine Spiele haben. „Individuell sind wir dann vielleicht sogar etwas stärker als der Gegner“, meint Pyntja, der weiterhin verletzt passen muss. Der Vorteil der 2005 gegründeten Kölner liegt in ihrer Routine: „Sie sind uns spielerisch meilenweit voraus, da ist ganz viel einstudiert, sie beherrschen dieses Roboter-Kicken“, sagt Pyntja. Dem wollen die Turbo-Jungs vor allem mit Kampf begegnen – „und vielleicht auch mit etwas Härte“. Auf jeden Fall wollen die Gastgeber die schwächeren Auftritte dieser Saison vergessen machen. Drei Niederlagen kassierte Minden in den bisher sieben Spielen, nach der 2:6-Heimpleite gegen Holzpfosten Schwerte übte Trainer Faton Jefkaj klare Kritik an der Einstellung einzelner Akteure. „Die Bereitschaft war zuletzt ein bisschen unser Problem“, räumt auch Pyntja ein. Das Heimspiel gegen Köln soll die Trendwende fortsetzen, die Turbo beim jüngsten 5:8 in Detmold eingeleitet hat. Dafür bieten die Gastgeber die Maaslinger Etrit Cakici, Philipp Rusteberg und Connor Wlotzka auf. Hinzu kommen bekannte Namen wie Linus Brüggemann, Danny Odoy oder Paul Stichling. Auch in Sachen Zuschauer hofft Pyntja auf mehr Zuspruch als zuletzt – trotz der Corona-Lage: „Wer weiß, wie lange wir noch spielen dürfen.“

Mit Kampf gegen die Roboter - Turbo-Futsaler empfangen Tabellenführer Köln

Die Turbo-Spieler Danny Odoy (links) und Paul Stichling wollen es am Samstag gegen Köln besser machen als im Heimspiel gegen Schwerte (Szene). © Thomas Kühlmann

Minden (kül). „Dieses Highlight tut uns gut“, sagt Kapitän Egor Pyntja. Denn der Schwung des Futsal-Regionalligisten FSP Turbo Minden hat in dieser Saison ein wenig abgenommen. Da kommt das Heimspiel am heutigen Samstag gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Futsal Panthers Köln gerade recht.

Für die bislang größte Herausforderung in dieser Saison bieten die Gastgeber heute um 18 Uhr im Otto-Michelsohn-Sportzentrum das bestmögliche Team auf. Das ist vor allem deshalb möglich, weil die meisten Fußballer am Totensonntagwochenende keine Spiele haben. „Individuell sind wir dann vielleicht sogar etwas stärker als der Gegner“, meint Pyntja, der weiterhin verletzt passen muss.

Der Vorteil der 2005 gegründeten Kölner liegt in ihrer Routine: „Sie sind uns spielerisch meilenweit voraus, da ist ganz viel einstudiert, sie beherrschen dieses Roboter-Kicken“, sagt Pyntja. Dem wollen die Turbo-Jungs vor allem mit Kampf begegnen – „und vielleicht auch mit etwas Härte“.

Auf jeden Fall wollen die Gastgeber die schwächeren Auftritte dieser Saison vergessen machen. Drei Niederlagen kassierte Minden in den bisher sieben Spielen, nach der 2:6-Heimpleite gegen Holzpfosten Schwerte übte Trainer Faton Jefkaj klare Kritik an der Einstellung einzelner Akteure. „Die Bereitschaft war zuletzt ein bisschen unser Problem“, räumt auch Pyntja ein.

Das Heimspiel gegen Köln soll die Trendwende fortsetzen, die Turbo beim jüngsten 5:8 in Detmold eingeleitet hat. Dafür bieten die Gastgeber die Maaslinger Etrit Cakici, Philipp Rusteberg und Connor Wlotzka auf. Hinzu kommen bekannte Namen wie Linus Brüggemann, Danny Odoy oder Paul Stichling. Auch in Sachen Zuschauer hofft Pyntja auf mehr Zuspruch als zuletzt – trotz der Corona-Lage: „Wer weiß, wie lange wir noch spielen dürfen.“

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