Mit „Abstand“ beste Weihnachtssause: TSG Neuenknick und Haddenhauser SV feiern online Daniel Branahl Minden (dab). Die traditionellen Weihnachtsfeiern der Firmen und Sportvereine mussten aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr größtenteils ausfallen. Zwei heimische Fußballteams wollten darauf aber nicht ganz verzichten und haben ihre Weihnachtsfeiern virtuell stattfinden lassen. Beim B-Kreisligisten TSG Neuenknick gibt es jedes Jahr einen Partyausschuss, der sich um die Organisation der jährlichen Weihnachtsfeier der Mannschaftsfahrt kümmert. In diesem Jahr waren die Spieler Till Windheim, Kevin Gatzke und Simon Vlachou an der Reihe. Aufgrund der Pandemie war den Dreien schnell klar, dass es wohl in diesem Jahr nicht möglich sein wird, sich allesamt auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen, gemeinsam essen zu gehen oder in einem Club feiern zu können. „Uns war schnell bewusst, dass wohl die einzige Möglichkeit sein wird, uns virtuell zu treffen“, berichtet Vlachou. Nach dem Motto „mit Abstand die beste Sause“ hat der Partyausschuss sich etwas ganz Besonderes dafür einfallen lassen. Und zwar haben die Jungs bei einem Veranstalter eine Online-Bier-Verköstigung gebucht. „Ich kannte das von der Arbeit aus und habe es den anderen beiden vorgeschlagen. Die waren davon direkt begeistert“, berichtet der 35-jährige Vlachou. Das Ganze lief wie folgt ab: Jeder aus der Mannschaft hatte vom Veranstalter im Vorfeld acht besondere Biere zugeschickt bekommen. „Die konnten wir sogar frei wählen und haben uns dann für eine bunte Mischung von einem Weizenbier bis hin zu einem Dunkelbier entschieden“, sagt Vlachou. Zudem gab es für jeden Currywurst aus dem Glas als Grundlage. Am Abend der Feier startete man dann eine Videokonferenz. „Daran nahmen aber nicht nur wir als Mannschaft teil, sondern auch drei Sommeliers, die uns sehr interessante Informationen über die verschiedenen Biersorten lieferten. Nach und nach wurde also gemeinsam eine Biersorte nach der anderen verköstigt und sich dabei über die verschiedensten Themen unterhalten. „Das Ganze wurde von Bier zu Bier selbstverständlich immer lustiger“, erzählt TSG-Trainer Nico Hauke, der wie alle anderen in der Mannschaft mehr als begeistert von der Idee war. „Ein großes Lob an unseren Partyausschuss, das war eine richtig geile Weihnachtsfeier.“ Auch beim A-Kreisligisten Haddenhauser SV gab es eine virtuelle Weihnachtsfeier. Initiator des Ganzen war Stürmer John Kemp. „Ich habe das in unserer WhatsApp-Gruppe vorgeschlagen und es waren direkt viele von der Idee begeistert“, berichtet Kemp. „Es war einfach schön, dass man seine Mannschaftskameraden alle mal wiedersehen konnte. Wir haben uns dann über die verschiedensten Themen unterhalten, eigentlich genau so, wie wir es nach dem Training oder nach einem Spiel auch immer machen“, so der Initiator. Auch sein Trainer Thomas Ehlert fand die Aktion super. „Das war wirklich eine tolle Sache. Die Jungs haben sogar vorgeschlagen, sich nun während der Fußballpause regelmäßig virtuell zu treffen, um zum Beispiel gemeinsam zu kniffeln.“

Mit „Abstand“ beste Weihnachtssause: TSG Neuenknick und Haddenhauser SV feiern online

Feier in Corona-Zeiten © Daniel Branahl

Minden (dab). Die traditionellen Weihnachtsfeiern der Firmen und Sportvereine mussten aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr größtenteils ausfallen. Zwei heimische Fußballteams wollten darauf aber nicht ganz verzichten und haben ihre Weihnachtsfeiern virtuell stattfinden lassen.

Beim B-Kreisligisten TSG Neuenknick gibt es jedes Jahr einen Partyausschuss, der sich um die Organisation der jährlichen Weihnachtsfeier der Mannschaftsfahrt kümmert. In diesem Jahr waren die Spieler Till Windheim, Kevin Gatzke und Simon Vlachou an der Reihe. Aufgrund der Pandemie war den Dreien schnell klar, dass es wohl in diesem Jahr nicht möglich sein wird, sich allesamt auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen, gemeinsam essen zu gehen oder in einem Club feiern zu können. „Uns war schnell bewusst, dass wohl die einzige Möglichkeit sein wird, uns virtuell zu treffen“, berichtet Vlachou. Nach dem Motto „mit Abstand die beste Sause“ hat der Partyausschuss sich etwas ganz Besonderes dafür einfallen lassen. Und zwar haben die Jungs bei einem Veranstalter eine Online-Bier-Verköstigung gebucht. „Ich kannte das von der Arbeit aus und habe es den anderen beiden vorgeschlagen. Die waren davon direkt begeistert“, berichtet der 35-jährige Vlachou.

Das Ganze lief wie folgt ab: Jeder aus der Mannschaft hatte vom Veranstalter im Vorfeld acht besondere Biere zugeschickt bekommen. „Die konnten wir sogar frei wählen und haben uns dann für eine bunte Mischung von einem Weizenbier bis hin zu einem Dunkelbier entschieden“, sagt Vlachou. Zudem gab es für jeden Currywurst aus dem Glas als Grundlage. Am Abend der Feier startete man dann eine Videokonferenz. „Daran nahmen aber nicht nur wir als Mannschaft teil, sondern auch drei Sommeliers, die uns sehr interessante Informationen über die verschiedenen Biersorten lieferten. Nach und nach wurde also gemeinsam eine Biersorte nach der anderen verköstigt und sich dabei über die verschiedensten Themen unterhalten. „Das Ganze wurde von Bier zu Bier selbstverständlich immer lustiger“, erzählt TSG-Trainer Nico Hauke, der wie alle anderen in der Mannschaft mehr als begeistert von der Idee war. „Ein großes Lob an unseren Partyausschuss, das war eine richtig geile Weihnachtsfeier.“

Auch beim A-Kreisligisten Haddenhauser SV gab es eine virtuelle Weihnachtsfeier. Initiator des Ganzen war Stürmer John Kemp. „Ich habe das in unserer WhatsApp-Gruppe vorgeschlagen und es waren direkt viele von der Idee begeistert“, berichtet Kemp. „Es war einfach schön, dass man seine Mannschaftskameraden alle mal wiedersehen konnte. Wir haben uns dann über die verschiedensten Themen unterhalten, eigentlich genau so, wie wir es nach dem Training oder nach einem Spiel auch immer machen“, so der Initiator. Auch sein Trainer Thomas Ehlert fand die Aktion super. „Das war wirklich eine tolle Sache. Die Jungs haben sogar vorgeschlagen, sich nun während der Fußballpause regelmäßig virtuell zu treffen, um zum Beispiel gemeinsam zu kniffeln.“

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