„Man hat wieder ein Ziel“ - RW Maaslingens Trainer Jan-Werner Schmitz über die Freuden der Vorbereitung Sebastian Külbel Petershagen. Trainieren dürfen die Fußballer schon seit einigen Wochen wieder, dennoch begann für RW Maaslingen am Freitagabend mit dem Vorbereitungsstart die Rückkehr in die sportliche Normalität. Trainer Jan-Werner Schmitz spricht im MT-Interview über die Folgen der Corona-Krise und die Ziele für die nächsten Wochen. Hätten Sie Ende März gedacht, dass vier Monate später die Vorbereitung für eine Saison startet? Darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Zu dieser Zeit kam ja jede Woche etwas Neues, man konnte überhaupt nicht planen. Gehofft, dass irgendwann die neue Serie losgeht, hat man aber schon. Und irgendwann konnte man ja auch planen. Jetzt hoffen wir, dass alles normal über die Bühne geht. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den Trainingsbetrieb aus? Die Vorbereitung wird für uns eine freudige Zeit, weil wir wieder unserem Hobby nachgehen dürfen. Wir haben auch schon vorher trainiert, aber eben ohne Ziel. Jetzt hat man wieder etwas, worauf man hinarbeiten kann. Die Abstandsregel gilt zwar immer noch, darauf achten wir. Deshalb dürfen wir auch die Kabinen und Duschen nicht nutzen. Aber das Training läuft normal ab. Wir hoffen nur, dass bei den Spielern und in deren Umfeld nichts passiert. Gibt es Besonderheiten in der Vorbereitung? Wir machen wieder eine Box-Einheit mit Andreas Dunster, das hat sich im Winter bewährt. Zudem gibt es Mitte August ein Trainingslager in Maaslingen, wobei noch fraglich ist, inwieweit wir die Räumlichkeiten dort nutzen dürfen. Übernachten wird wohl nicht möglich sein, aber vielleicht gibt es noch Lockerungen bezüglich der Kabinen. Wir wollten aber gerne mal eine längere Zeit miteinander verbringen, das war auch der Wunsch der Spieler. Mit sieben Abgängen und sieben Zugängen ändert sich ein Drittel des Kaders. Wird sich auch der Spielstil ändern? Eigentlich nicht. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir uns nach dem Trainerwechsel im Sommer 2019 gefunden hatten. Aber jetzt haben wir unsere Ausrichtung gefunden und alle stehen dahinter. Wir wollen die Situationen spielerisch lösen, variabel und schwer auszurechnen sein. Die Grundausrichtung bleibt offensiv mit Angriffs- und Mittelfeldpressing. Was ist Ihr Ziel der Vorbereitung? Im Training und in den Testspielen wollen wir individuell und als Team an unsere Bestleistung herankommen. Wir wollen entschlossen verteidigen und die Abstände halten. Und jeder Spieler soll individuell eine Schippe drauflegen, weshalb wir jetzt auch mehr in Kleingruppen arbeiten. Es ist einfach ein Unterschied, ob ein Stürmer im Training hundert Abschlüsse hat oder nur vier.

„Man hat wieder ein Ziel“ - RW Maaslingens Trainer Jan-Werner Schmitz über die Freuden der Vorbereitung

RWM-Trainer Jan-Werner Schmitz (Mitte) beim Trainingsauftakt mit seinem Team. MT- © Foto: Sebastian Külbel

Petershagen. Trainieren dürfen die Fußballer schon seit einigen Wochen wieder, dennoch begann für RW Maaslingen am Freitagabend mit dem Vorbereitungsstart die Rückkehr in die sportliche Normalität. Trainer Jan-Werner Schmitz spricht im MT-Interview über die Folgen der Corona-Krise und die Ziele für die nächsten Wochen.

Hätten Sie Ende März gedacht, dass vier Monate später die Vorbereitung für eine Saison startet?

Darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Zu dieser Zeit kam ja jede Woche etwas Neues, man konnte überhaupt nicht planen. Gehofft, dass irgendwann die neue Serie losgeht, hat man aber schon. Und irgendwann konnte man ja auch planen. Jetzt hoffen wir, dass alles normal über die Bühne geht.

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den Trainingsbetrieb aus?

Die Vorbereitung wird für uns eine freudige Zeit, weil wir wieder unserem Hobby nachgehen dürfen. Wir haben auch schon vorher trainiert, aber eben ohne Ziel. Jetzt hat man wieder etwas, worauf man hinarbeiten kann. Die Abstandsregel gilt zwar immer noch, darauf achten wir. Deshalb dürfen wir auch die Kabinen und Duschen nicht nutzen. Aber das Training läuft normal ab. Wir hoffen nur, dass bei den Spielern und in deren Umfeld nichts passiert.

Gibt es Besonderheiten in der Vorbereitung?

Wir machen wieder eine Box-Einheit mit Andreas Dunster, das hat sich im Winter bewährt. Zudem gibt es Mitte August ein Trainingslager in Maaslingen, wobei noch fraglich ist, inwieweit wir die Räumlichkeiten dort nutzen dürfen. Übernachten wird wohl nicht möglich sein, aber vielleicht gibt es noch Lockerungen bezüglich der Kabinen. Wir wollten aber gerne mal eine längere Zeit miteinander verbringen, das war auch der Wunsch der Spieler.

Mit sieben Abgängen und sieben Zugängen ändert sich ein Drittel des Kaders. Wird sich auch der Spielstil ändern?

Eigentlich nicht. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir uns nach dem Trainerwechsel im Sommer 2019 gefunden hatten. Aber jetzt haben wir unsere Ausrichtung gefunden und alle stehen dahinter. Wir wollen die Situationen spielerisch lösen, variabel und schwer auszurechnen sein. Die Grundausrichtung bleibt offensiv mit Angriffs- und Mittelfeldpressing.

Was ist Ihr Ziel der Vorbereitung?

Im Training und in den Testspielen wollen wir individuell und als Team an unsere Bestleistung herankommen. Wir wollen entschlossen verteidigen und die Abstände halten. Und jeder Spieler soll individuell eine Schippe drauflegen, weshalb wir jetzt auch mehr in Kleingruppen arbeiten. Es ist einfach ein Unterschied, ob ein Stürmer im Training hundert Abschlüsse hat oder nur vier.

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