Maaslingen ist raus Minden (nw/jöw). Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird den laufenden Wettbewerb im Westfalenpokal 2020/2021 mit den noch verbliebenen sechs westfälischen Teilnehmern aus der 3. Liga und der Regionalliga West zu Ende führen. Darauf verständigten sich Vertreterinnen und Vertreter aller aktuell für den Pokal qualifizierten Vereine während einer Video-Konferenz mit dem Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA). Die teilnahmeberechtigten Mannschaften unterhalb der vierten Fußball-Spielklasse erhalten in der kommenden Saison 2021/2022 direkt einen Startplatz im Westfalenpokal. „Ziel war und ist es, den Westfalenpokal sportlich zu Ende zu führen. Auch, um einen westfälischen Teilnehmer für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde melden zu können. Ich bin froh und allen Vereinen sehr dankbar, dass wir zusammen eine praktikable und solidarische Lösung im Sinne des Fair-Plays gefunden haben“, sagt Pokal-Spielleiter Klaus Overwien. Von dieser Entscheidung betroffen ist auch Landesligist RW Maaslingen. Die Mannschaft von Jan-Werner-Schmitz hätte in der aktuellen Runde gegen den TuS Tengern gespielt. „Auch wenn ich keine bessere Lösung habe, finde ich die Entscheidung schade, weil diese wieder auf dem Rücken der kleinen Vereine ausgetragen wird.“ Schmitz erinnert an die vergangene Westfalenpokal-Saison, in der man einen Westfalen- und einen Oberligisten aus dem Wettbewerb kegelte. Insgesamt macht sich bei ihm und seinen Spielern viel Frust breit, weil aus seiner Sicht auch nicht einzusehen ist, warum einige Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stattfinden können, aber drei Spieler auf der Fläche eines Fußballfeldes nicht miteinander trainieren können. „Es wird schon geguckt, was wir da machen, wenn wir erlaubterweise in Zweier-Gruppen auf unserer Sportanlage trainieren“, sagt Schmitz. Ob beabsichtigt oder nicht fährt auch gelegentlich ein Polizeiwagen am Vereinsgelände vorbei. „Obwohl wir uns an alle Regeln halten, bleibt ein schlechtes Gefühl.“ Zurück zum Westfalenpokal: Hier werden die West-Regionalligisten SV Rödinghausen, SV Lippstadt 08, SC Wiedenbrück, SC Preußen Münster und Sportfreunde Lotte sowie der Drittligist SC Verl bis zum 26. Mai in zwei Viertelfinalspielen (plus zwei Freilose) die Halbfinals und das Finale ermitteln. Das Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal soll dann am 29. Mai im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ steigen. Ort des Geschehens ist – unabhängig von den Finalteilnehmern – die SportClub Arena in Verl. Die aktuellen Teilnehmer am Westfalenpokal unterhalb der vierten Spielklasse, zu denen RW Maaslingen gehört, starten dafür im Spieljahr 2021/22 automatisch in der Runde, für die sie sich bereits qualifiziert haben. Bereits ausgeschiedene Vereine starten erneut in der ersten Runde. Vor Beginn des Wettbewerbs um den Westfalenpokal 2021/22 werden die Erstrunden-Paarungen neu ausgelost.

Maaslingen ist raus

RWM-Trainer Jan-Werner Schmitz © jwehling

Minden (nw/jöw). Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird den laufenden Wettbewerb im Westfalenpokal 2020/2021 mit den noch verbliebenen sechs westfälischen Teilnehmern aus der 3. Liga und der Regionalliga West zu Ende führen. Darauf verständigten sich Vertreterinnen und Vertreter aller aktuell für den Pokal qualifizierten Vereine während einer Video-Konferenz mit dem Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA).

Die teilnahmeberechtigten Mannschaften unterhalb der vierten Fußball-Spielklasse erhalten in der kommenden Saison 2021/2022 direkt einen Startplatz im Westfalenpokal. „Ziel war und ist es, den Westfalenpokal sportlich zu Ende zu führen. Auch, um einen westfälischen Teilnehmer für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde melden zu können. Ich bin froh und allen Vereinen sehr dankbar, dass wir zusammen eine praktikable und solidarische Lösung im Sinne des Fair-Plays gefunden haben“, sagt Pokal-Spielleiter Klaus Overwien.

Von dieser Entscheidung betroffen ist auch Landesligist RW Maaslingen. Die Mannschaft von Jan-Werner-Schmitz hätte in der aktuellen Runde gegen den TuS Tengern gespielt. „Auch wenn ich keine bessere Lösung habe, finde ich die Entscheidung schade, weil diese wieder auf dem Rücken der kleinen Vereine ausgetragen wird.“ Schmitz erinnert an die vergangene Westfalenpokal-Saison, in der man einen Westfalen- und einen Oberligisten aus dem Wettbewerb kegelte.

Insgesamt macht sich bei ihm und seinen Spielern viel Frust breit, weil aus seiner Sicht auch nicht einzusehen ist, warum einige Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stattfinden können, aber drei Spieler auf der Fläche eines Fußballfeldes nicht miteinander trainieren können. „Es wird schon geguckt, was wir da machen, wenn wir erlaubterweise in Zweier-Gruppen auf unserer Sportanlage trainieren“, sagt Schmitz. Ob beabsichtigt oder nicht fährt auch gelegentlich ein Polizeiwagen am Vereinsgelände vorbei. „Obwohl wir uns an alle Regeln halten, bleibt ein schlechtes Gefühl.“

Zurück zum Westfalenpokal: Hier werden die West-Regionalligisten SV Rödinghausen, SV Lippstadt 08, SC Wiedenbrück, SC Preußen Münster und Sportfreunde Lotte sowie der Drittligist SC Verl bis zum 26. Mai in zwei Viertelfinalspielen (plus zwei Freilose) die Halbfinals und das Finale ermitteln. Das Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal soll dann am 29. Mai im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ steigen. Ort des Geschehens ist – unabhängig von den Finalteilnehmern – die SportClub Arena in Verl.

Die aktuellen Teilnehmer am Westfalenpokal unterhalb der vierten Spielklasse, zu denen RW Maaslingen gehört, starten dafür im Spieljahr 2021/22 automatisch in der Runde, für die sie sich bereits qualifiziert haben. Bereits ausgeschiedene Vereine starten erneut in der ersten Runde. Vor Beginn des Wettbewerbs um den Westfalenpokal 2021/22 werden die Erstrunden-Paarungen neu ausgelost.

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