„Du bist ein Schredder“: MT-Interview mit SVKT-Spielerin Nadine Jablonsky Fabian Terwey Minden. Die Bezeichnung als Wadenbeißerin empfindet sie selbst als „sehr passend". Nadine Jablonskys großes Vorbild ist nicht umsonst der einstige Bayern-Abräumer Arturo Vidal. Mit ihrer Zweikampfstärke trug die 34-Jährige bis zur coranabedingten Saisonpause entscheidend dazu bei, dass sich Fußball-Westfalenligist SV Kutenhausen-Todtenhausen im oberen Tabellendrittel festbiss. Im MT-Interview verrät die Innenverteidigerin, warum es für das Team von Trainer Ronny Vogt besser läuft als in der schwachen Vorsaison und wieso sie auf dem Platz nur Schredder genannt wird. Nadine, die Pandemie zwingt den Spielbetrieb zur Pause. Wie schwer fällt es, sich aktuell fit zu halten? Das ist derzeit nicht ganz so einfach. Es ist schwer, sich selbst zu motivieren. Denn man hat aktuell kein Ziel. Wir wissen ja noch nicht, wann es wieder los geht. In unserer WhatsApp-Gruppe versorgt uns unser Trainer aber fleißig mit Übungen. Ob wir sie machen, ist jeder Spielerin selbst überlassen. Denn wir verdienen ja alle kein Geld damit. Ich gehe ein-, zweimal die Woche laufen. Zusätzlich gehört Stabilisationstraining also Muskelaufbau zu meinem Training. Gut ist, dass wir zwei Wochen Vorbereitung garantiert bekommen haben, bevor es wieder losgeht. Der Zeitpunkt der Saisonunterbrechung war für uns aber auf jeden Fall ärgerlich. Ihr hattet gerade 7:0 beim SV Höntrop gewonnen. Dann kam die Corona-Pause. Aktuell steht ihr nach sechs Spieltagen auf dem fünften Tabellenplatz. Was macht euch nach der verkorksten Vorsaison in dieser Spielzeit so stark? Wir haben uns auch ein wenig selbst überrascht. Da, wo wir stehen, stehen wir aber zu Recht. Ich habe in der Vorsaison nur ein Spiel gemacht. Ich denke, bei den Mädels kam damals auch viel Verletzungspech dazu. Außerdem waren viele neue junge Spielerinnen dabei. Denen muss man auch Zeit geben. Dass sich das dann auszahlt, sieht man jetzt. Außerdem haben wir einen großen Kader. Da muss man sich im Training zeigen, um zu spielen. Wenn nicht, kann man sich die Spielpraxis bei unserer zweiten Mannschaft in der Bezirksliga holen. Haben euch auch Verstärkungen wie die zweitligaerfahrene Chiara Rösener das gewisse Extra verliehen? Ja, klar. Chiara ist besonders für uns Mädels hinten in der Viererkette wertvoll. Sie räumt davor einiges weg. Da muss ich in meinem Alter zum Glück nicht mehr so viel laufen. Aber auch eine Michele Haybat aus Rehme und Thandie Reinkensmeier, die nach ihrem USA-Aufenthalt zurückgekehrt ist, sind wichtig für uns. Entscheidend ist aber immer das gesamte Team. Nach dem fünften Spieltag wollte euer Trainer ein Saisonziel setzen. Sechs Partien sind zur Pause absolviert. Was habt ihr euch vorgenommen?Das bleibt intern. Nur so viel: Bislang sind wir im Soll. Wir haben gegen Tabellenführer Fortuna Freudenberg nur unglücklich mit 0:1 verloren. Beim 1:2 in Hauenhorst wäre ein Punkt verdient gewesen. Und dennoch ist das Abschneiden aller Ehren wert. Wir haben gegen Herford und Gütersloh II jeweils gewonnen. Das heißt schon etwas. Als ehemalige Spielerin beider Vereine weiß ich das nur zu gut. Und in den Pokalwettbewerben: Was ist da das Ziel? Im Westfalenpokal sollten ein, zwei weitere Runden machbar sein. Gegen Bezirksligist RW Ahlen sind wir in der ersten Runde in der Pflicht. Im Kreispokal-Viertelfinale gegen Bezirksligist RW Rehme ebenso. Da ist das Erreichen des Finals das Minimum – wenn nicht sogar die Titelverteidigung. Euer Trainer Ronny Vogt hat bei seinem Amtsantritt einen Drei-Jahres-Plan ausgegeben. Demnach möchte er in der kommenden Saison im oberen Tabellendrittel einlaufen. Wie schätzt du es als zweitligaerfahrene Spielerin ein: Ist auch irgendwann der Aufstieg drin? Das ist ja immer personalabhängig. Aber auch der Unterbau ist entscheidend. Irgendwann wird es möglich sein. Viele von uns spielen schon lange zusammen. Und die Mannschaft wird sich auch zukünftig weiterentwickeln. Aber auch unter den Top drei einzulaufen, ist schon eine gute Sache. Denn in der Westfalenliga gibt es schon viele gute Mannschaften. Du selbst hast auch schon 2. Liga gespielt. Siehst du dich mit deiner Erfahrung auch als rechte Hand des Trainers? Ob ich nun die rechte oder linke Hand bin, ich sage immer meine ehrliche Meinung, wenn Ronny fragt. Beverlie Bockhop als Kapitänin, Kim Müller als zweite und ich als dritte Spielführerin sind da im Vordergrund. Ob ich jetzt eine Anführerin bin, weiß ich nicht, aber ich versuche, meine Erfahrung einfließen zu lassen und gebe Kommandos. Auch Chiara gibt Tipps. Aber wir haben auch ein gutes Mannschaftsgefüge. Das Team feuert sich gegenseitig an. Eine spezielle Rolle kam dir zu, als du als Feldspielerin gegen Höntrop plötzlich im Tor  standest? Ja, zu dem Zeitpunkt war der Spielort Bochum ein Corona-Risikogebiet. Und weil unsere beiden Torhüterinnen Celine Camacho-Schneider und Nina Göking im Gesundheitswesen tätig sind, wollten sie dort nicht spielen. Das konnten wir alle nachvollziehen. Wir waren uns selbst alle unsicher, ob es richtig ist, zu spielen. Ich bin trotzdem ins Tor gegangen. In meiner Laufbahn habe ich schon alle Positionen gespielt – auch im Tor. Als Keeper muss man ein bisschen bekloppt sein, aber zwischen den Pfosten war ich wahrscheinlich am besten. An dem Tag habe ich jedenfalls die Null gehalten, aber der Gegner hat auch nur drei-, viermal aufs Tor geschossen. Es war ein ruhiger Sonntagnachmittag. Hat dein Trainer für deine Leistung schon die obligatorische Zu-Null-Kiste ausgegeben? Nein, danach kam direkt die Corona-Pause. Aber irgendjemand wird sie schon noch zahlen (lacht). Auf dem Platz heißt du bei deinen Mannschaftskolleginnen immer nur „Schredder". Warum? Der Spitzname ist in meiner Zeit beim FSV Gütersloh entstanden. Wir haben im Training zehn gegen zehn auf zehn Hütchentore gespielt. Ich habe den Ball kurz vorm Tor so oft abgegrätscht, dass eine Teamkollegin rief: „Du bist ein Schredder." Viele verbinden es auch mit Shredder, dem Schurken aus der Comic-Serie Turtles. Mir gefällt der Name. Und für die noch verbleibende Fußball-Serie mit der SVKT: Was ist da dein Wunsch? Ich hoffe, dass wir nach dem Ende der Pandemie so weitermachen wie bisher. Eins steht schon jetzt fest: Die erste After-Corona-Party findet bei mir statt. Dazu habe ich alle Mädels schon eingeladen. ZUR PERSONNadine Jablonsky kommt aus einer Fußballerfamilie. Ihre Eltern und ihr Bruder haben gespielt, Mutter Marion unter anderem für Arminia Bielefeld.Die Groß- und Außenhandelskauffrau arbeitet in ihrem Wohnort Bad Salzuflen in einer Digitaldruckerei. Sie begann ihre sportliche Laufbahn beim SV Werl-Aspe in der F-Jugend. Vom Heimatverein ging es für den Bayern-München-Fan zu den B-Mädchen von Arminia Bielefeld und anschließend zum FSV Gütersloh. Im Frauenbereich war sie unter anderem für den damaligen Zweitligisten Herforder SV Borussia Friedenstal aktiv. Dort coachte sie als Co-Trainerin zwei Jahre lang die B-Mädchen.Als Rückennummer trägt die 34-Jährige wie einst Vorbild Arturo Vidal beim FC Bayern München die Nummer 23. Weiterer Grund ist ihre erste Boxerhündin Sunny, die am 23. Januar geboren wurde. ZUM THEMABei den Fußball-Frauen der SVKT herrscht Planungssicherheit: Trainer Ronny Vogt hat dem Verein die Zusage für eine weitere Saison gegeben und wird das Westfalenligateam somit im dritten Jahr trainieren. Auch für die 2. Mannschaft in der Bezirksliga geht es wie gewohnt weiter: Coach Dennis Blaha hat für ein weiteres Jahr zugesagt.

„Du bist ein Schredder“: MT-Interview mit SVKT-Spielerin Nadine Jablonsky

Nadine Jablonsky gehört zu den erfahrensten Spielerinnen bei Fußball-Westfalenligist SV Kutenhausen-Todtenhausen. MT-Foto: Jörg Wehling © Jörg Wehling

Minden. Die Bezeichnung als Wadenbeißerin empfindet sie selbst als „sehr passend". Nadine Jablonskys großes Vorbild ist nicht umsonst der einstige Bayern-Abräumer Arturo Vidal. Mit ihrer Zweikampfstärke trug die 34-Jährige bis zur coranabedingten Saisonpause entscheidend dazu bei, dass sich Fußball-Westfalenligist SV Kutenhausen-Todtenhausen im oberen Tabellendrittel festbiss. Im MT-Interview verrät die Innenverteidigerin, warum es für das Team von Trainer Ronny Vogt besser läuft als in der schwachen Vorsaison und wieso sie auf dem Platz nur Schredder genannt wird.

Nadine, die Pandemie zwingt den Spielbetrieb zur Pause. Wie schwer fällt es, sich aktuell fit zu halten?

Das ist derzeit nicht ganz so einfach. Es ist schwer, sich selbst zu motivieren. Denn man hat aktuell kein Ziel. Wir wissen ja noch nicht, wann es wieder los geht. In unserer WhatsApp-Gruppe versorgt uns unser Trainer aber fleißig mit Übungen. Ob wir sie machen, ist jeder Spielerin selbst überlassen. Denn wir verdienen ja alle kein Geld damit. Ich gehe ein-, zweimal die Woche laufen. Zusätzlich gehört Stabilisationstraining also Muskelaufbau zu meinem Training. Gut ist, dass wir zwei Wochen Vorbereitung garantiert bekommen haben, bevor es wieder losgeht. Der Zeitpunkt der Saisonunterbrechung war für uns aber auf jeden Fall ärgerlich.

Ronny Vogt bleibt Trainer bei SVKT. MT-Foto: Sebastian Külbel - © Sebastian Külbel
Ronny Vogt bleibt Trainer bei SVKT. MT-Foto: Sebastian Külbel - © Sebastian Külbel

Ihr hattet gerade 7:0 beim SV Höntrop gewonnen. Dann kam die Corona-Pause. Aktuell steht ihr nach sechs Spieltagen auf dem fünften Tabellenplatz. Was macht euch nach der verkorksten Vorsaison in dieser Spielzeit so stark?

Wir haben uns auch ein wenig selbst überrascht. Da, wo wir stehen, stehen wir aber zu Recht. Ich habe in der Vorsaison nur ein Spiel gemacht. Ich denke, bei den Mädels kam damals auch viel Verletzungspech dazu. Außerdem waren viele neue junge Spielerinnen dabei. Denen muss man auch Zeit geben. Dass sich das dann auszahlt, sieht man jetzt. Außerdem haben wir einen großen Kader. Da muss man sich im Training zeigen, um zu spielen. Wenn nicht, kann man sich die Spielpraxis bei unserer zweiten Mannschaft in der Bezirksliga holen.

Haben euch auch Verstärkungen wie die zweitligaerfahrene Chiara Rösener das gewisse Extra verliehen?

Ja, klar. Chiara ist besonders für uns Mädels hinten in der Viererkette wertvoll. Sie räumt davor einiges weg. Da muss ich in meinem Alter zum Glück nicht mehr so viel laufen. Aber auch eine Michele Haybat aus Rehme und Thandie Reinkensmeier, die nach ihrem USA-Aufenthalt zurückgekehrt ist, sind wichtig für uns. Entscheidend ist aber immer das gesamte Team.

Nach dem fünften Spieltag wollte euer Trainer ein Saisonziel setzen. Sechs Partien sind zur Pause absolviert. Was habt ihr euch vorgenommen?

Das bleibt intern. Nur so viel: Bislang sind wir im Soll. Wir haben gegen Tabellenführer Fortuna Freudenberg nur unglücklich mit 0:1 verloren. Beim 1:2 in Hauenhorst wäre ein Punkt verdient gewesen. Und dennoch ist das Abschneiden aller Ehren wert. Wir haben gegen Herford und Gütersloh II jeweils gewonnen. Das heißt schon etwas. Als ehemalige Spielerin beider Vereine weiß ich das nur zu gut.

Und in den Pokalwettbewerben: Was ist da das Ziel?

Im Westfalenpokal sollten ein, zwei weitere Runden machbar sein. Gegen Bezirksligist RW Ahlen sind wir in der ersten Runde in der Pflicht. Im Kreispokal-Viertelfinale gegen Bezirksligist RW Rehme ebenso. Da ist das Erreichen des Finals das Minimum – wenn nicht sogar die Titelverteidigung.

Euer Trainer Ronny Vogt hat bei seinem Amtsantritt einen Drei-Jahres-Plan ausgegeben. Demnach möchte er in der kommenden Saison im oberen Tabellendrittel einlaufen. Wie schätzt du es als zweitligaerfahrene Spielerin ein: Ist auch irgendwann der Aufstieg drin?

Das ist ja immer personalabhängig. Aber auch der Unterbau ist entscheidend. Irgendwann wird es möglich sein. Viele von uns spielen schon lange zusammen. Und die Mannschaft wird sich auch zukünftig weiterentwickeln. Aber auch unter den Top drei einzulaufen, ist schon eine gute Sache. Denn in der Westfalenliga gibt es schon viele gute Mannschaften.

Du selbst hast auch schon 2. Liga gespielt. Siehst du dich mit deiner Erfahrung auch als rechte Hand des Trainers?

Ob ich nun die rechte oder linke Hand bin, ich sage immer meine ehrliche Meinung, wenn Ronny fragt. Beverlie Bockhop als Kapitänin, Kim Müller als zweite und ich als dritte Spielführerin sind da im Vordergrund. Ob ich jetzt eine Anführerin bin, weiß ich nicht, aber ich versuche, meine Erfahrung einfließen zu lassen und gebe Kommandos. Auch Chiara gibt Tipps. Aber wir haben auch ein gutes Mannschaftsgefüge. Das Team feuert sich gegenseitig an.

Eine spezielle Rolle kam dir zu, als du als Feldspielerin gegen Höntrop plötzlich im Tor  standest?

Ja, zu dem Zeitpunkt war der Spielort Bochum ein Corona-Risikogebiet. Und weil unsere beiden Torhüterinnen Celine Camacho-Schneider und Nina Göking im Gesundheitswesen tätig sind, wollten sie dort nicht spielen. Das konnten wir alle nachvollziehen. Wir waren uns selbst alle unsicher, ob es richtig ist, zu spielen. Ich bin trotzdem ins Tor gegangen. In meiner Laufbahn habe ich schon alle Positionen gespielt – auch im Tor. Als Keeper muss man ein bisschen bekloppt sein, aber zwischen den Pfosten war ich wahrscheinlich am besten. An dem Tag habe ich jedenfalls die Null gehalten, aber der Gegner hat auch nur drei-, viermal aufs Tor geschossen. Es war ein ruhiger Sonntagnachmittag.

Hat dein Trainer für deine Leistung schon die obligatorische Zu-Null-Kiste ausgegeben?

Nein, danach kam direkt die Corona-Pause. Aber irgendjemand wird sie schon noch zahlen (lacht).

Auf dem Platz heißt du bei deinen Mannschaftskolleginnen immer nur „Schredder". Warum?

Der Spitzname ist in meiner Zeit beim FSV Gütersloh entstanden. Wir haben im Training zehn gegen zehn auf zehn Hütchentore gespielt. Ich habe den Ball kurz vorm Tor so oft abgegrätscht, dass eine Teamkollegin rief: „Du bist ein Schredder." Viele verbinden es auch mit Shredder, dem Schurken aus der Comic-Serie Turtles. Mir gefällt der Name.

Und für die noch verbleibende Fußball-Serie mit der SVKT: Was ist da dein Wunsch?

Ich hoffe, dass wir nach dem Ende der Pandemie so weitermachen wie bisher. Eins steht schon jetzt fest: Die erste After-Corona-Party findet bei mir statt. Dazu habe ich alle Mädels schon eingeladen.

ZUR PERSON
Nadine Jablonsky kommt aus einer Fußballerfamilie. Ihre Eltern und ihr Bruder haben gespielt, Mutter Marion unter anderem für Arminia Bielefeld.
Die Groß- und Außenhandelskauffrau arbeitet in ihrem Wohnort Bad Salzuflen in einer Digitaldruckerei. Sie begann ihre sportliche Laufbahn beim SV Werl-Aspe in der F-Jugend. Vom Heimatverein ging es für den Bayern-München-Fan zu den B-Mädchen von Arminia Bielefeld und anschließend zum FSV Gütersloh. Im Frauenbereich war sie unter anderem für den damaligen Zweitligisten Herforder SV Borussia Friedenstal aktiv. Dort coachte sie als Co-Trainerin zwei Jahre lang die B-Mädchen.
Als Rückennummer trägt die 34-Jährige wie einst Vorbild Arturo Vidal beim FC Bayern München die Nummer 23. Weiterer Grund ist ihre erste Boxerhündin Sunny, die am 23. Januar geboren wurde.

ZUM THEMA
Bei den Fußball-Frauen der SVKT herrscht Planungssicherheit: Trainer Ronny Vogt hat dem Verein die Zusage für eine weitere Saison gegeben und wird das Westfalenligateam somit im dritten Jahr trainieren. Auch für die 2. Mannschaft in der Bezirksliga geht es wie gewohnt weiter: Coach Dennis Blaha hat für ein weiteres Jahr zugesagt.

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