Landesliga: RW Maaslingen will im Nachholspiel in Peckeloh seine Ladehemmungen überwinden Astrid Plaßhenrich Petershagen (mt). Das eine Team hat die letzten vier Partien in Serie gewonnen, das andere seit fünf Spielen nicht verloren. Wenn am Sonntag Fußball-Landesligist RW Maaslingen zum SC Peckeloh reist, könnte man meinen, dass zwei Spitzenteams aufeinandertreffen. Zumindest wenn man die jüngsten Ergebnisse gegenüberstellt. Tatsächlich aber treffen zwei Mannschaften aus völlig unterschiedlichen Tabellenregionen aufeinander. Maaslingen steht noch immer in der Abstiegszone. Peckeloh hat sich hingegen auf dem zweiten Platz etabliert. Die Meisterschaft mit dem verbundenen Aufstieg in die Westfalenliga scheint für das Team aus dem Altkreis Halle angesichts des übermächtigen Spitzenreiters Preußen Espelkamp allerdings unmöglich. Peckeloh hat einen Lauf: Vier Siege aus den letzten vier Spielen und den damit einhergehenden zwölf Punkten sprechen eine deutliche Sprache. Vor allem in der Offensive hat der SCP geballte Qualität. Ein Garant für die Erfolgswelle ist sicherlich auch Alban Shabani. Der ehemalige kosovarische U19-Nationalspieler traf in den vergangenen vier Partien siebenmal. „Alban schießt im Moment fast jeden Ball rein“, lobte Peckelohs Trainer Markus Kleine-Tebbe seinen Kapitän nach dem 5:0-Auswärtssieg beim FC Kaunitz. Insgesamt hat der Stürmer in den bisherigen 16 Spielen 20 Tore erzielt. Das ist der Spitzenwert der Liga. Zum Vergleich: Maaslingens bester Torjäger ist Bastian Rode mit sieben Treffern. Maaslingens Defensive wird gegen den starken Pekeloher Angriff – der Tabellenzweite hat nach Espelkamp die torgefährlichste Offensive – gefordert werden. So viel steht fest. Dass RWM aber in den vergangenen Wochen weitaus stabiler steht als noch zu Saisonbeginn, belegen auch die beiden 0:0-Spiele gegen Bad Oeynhausen und Holsen in den vergangenen beiden Wochen. Allerdings passen die Ergebnisse nicht zu der guten Abwehrleistung und den herausgespielten Chancen. Maaslingen verballert einfach zu viel vor dem gegnerischen Tor. In Peckeloh gilt es nun, die Ladehemmung endlich wieder zu überwinden. Schließlich können die Maaslinger mit einem Sieg bis auf Platz zehn springen. Das muss das Ziel sein. Dann wäre der Blick auf die Tabelle in den kommenden zwei spielfreien Monaten nach einem schwierigen Jahr zumindest versöhnlich. Übrigens: Die Partie war gegen Peckeloh Anfang November wegen Unbespielbarkeit des Maaslinger Platzes ausgefallen. Daraufhin haben die beiden Teams das Heimrecht getauscht, weil auf dem Peckeloher Kunstrasen nahezu bei jedem Wetter gespielt werden kann.

Landesliga: RW Maaslingen will im Nachholspiel in Peckeloh seine Ladehemmungen überwinden

Maaslingens Bastian Schreiber (am Ball) enteilt seinem Oeynhauser Gegenspieler. Die Rot-Weißen wollen sich am Sonntag mit einem Erfolgserlebnis in Peckeloh aus dem Jahr verabschieden. MT- © Foto: Sebastian Külbel

Petershagen (mt). Das eine Team hat die letzten vier Partien in Serie gewonnen, das andere seit fünf Spielen nicht verloren. Wenn am Sonntag Fußball-Landesligist RW Maaslingen zum SC Peckeloh reist, könnte man meinen, dass zwei Spitzenteams aufeinandertreffen. Zumindest wenn man die jüngsten Ergebnisse gegenüberstellt. Tatsächlich aber treffen zwei Mannschaften aus völlig unterschiedlichen Tabellenregionen aufeinander. Maaslingen steht noch immer in der Abstiegszone. Peckeloh hat sich hingegen auf dem zweiten Platz etabliert. Die Meisterschaft mit dem verbundenen Aufstieg in die Westfalenliga scheint für das Team aus dem Altkreis Halle angesichts des übermächtigen Spitzenreiters Preußen Espelkamp allerdings unmöglich.

Peckeloh hat einen Lauf: Vier Siege aus den letzten vier Spielen und den damit einhergehenden zwölf Punkten sprechen eine deutliche Sprache. Vor allem in der Offensive hat der SCP geballte Qualität. Ein Garant für die Erfolgswelle ist sicherlich auch Alban Shabani. Der ehemalige kosovarische U19-Nationalspieler traf in den vergangenen vier Partien siebenmal. „Alban schießt im Moment fast jeden Ball rein“, lobte Peckelohs Trainer Markus Kleine-Tebbe seinen Kapitän nach dem 5:0-Auswärtssieg beim FC Kaunitz. Insgesamt hat der Stürmer in den bisherigen 16 Spielen 20 Tore erzielt. Das ist der Spitzenwert der Liga. Zum Vergleich: Maaslingens bester Torjäger ist Bastian Rode mit sieben Treffern.

Maaslingens Defensive wird gegen den starken Pekeloher Angriff – der Tabellenzweite hat nach Espelkamp die torgefährlichste Offensive – gefordert werden. So viel steht fest. Dass RWM aber in den vergangenen Wochen weitaus stabiler steht als noch zu Saisonbeginn, belegen auch die beiden 0:0-Spiele gegen Bad Oeynhausen und Holsen in den vergangenen beiden Wochen. Allerdings passen die Ergebnisse nicht zu der guten Abwehrleistung und den herausgespielten Chancen. Maaslingen verballert einfach zu viel vor dem gegnerischen Tor.

In Peckeloh gilt es nun, die Ladehemmung endlich wieder zu überwinden. Schließlich können die Maaslinger mit einem Sieg bis auf Platz zehn springen. Das muss das Ziel sein. Dann wäre der Blick auf die Tabelle in den kommenden zwei spielfreien Monaten nach einem schwierigen Jahr zumindest versöhnlich.

Übrigens: Die Partie war gegen Peckeloh Anfang November wegen Unbespielbarkeit des Maaslinger Platzes ausgefallen. Daraufhin haben die beiden Teams das Heimrecht getauscht, weil auf dem Peckeloher Kunstrasen nahezu bei jedem Wetter gespielt werden kann.

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