Landesliga: "Galligkeit, Griffigkeit" - Das erwartet Neu-Trainer Petar Slavov von den SVEW-Spielern Egon Bieber Bad Oeynhausen. Schon vor einem Jahr starteten die Fußballer von Landesligist SV Eidinghausen-Werste zum Liga-Auftakt gegen den Nachbarrivalen FC Bad Oeynhausen. Nach der 0:2-Niederlage wollen die Werster am kommenden Sonntag ein besseres Ergebnis erreichen. Es wäre ein Mutmacher zu Beginn einer Saison voller Unwägbarkeiten. Denn auf den neuen Trainer Petar Slavov wartet bei dem neu formierten Team noch viel Arbeit. „Wir müssen in der Mannschaft eine Struktur aufbauen, einen eigenen Spielstil entwickeln und den Zuschauern dann einen attraktiven Fußball anbieten“, erklärt der 45-Jährige und betont: „Wir müssen aber Geduld haben, das wird noch einige Zeit dauern bis die Mechanismen ineinander greifen.“ Seine taktischen Vorstellungen sind aber genau: „Ich möchte, dass das Team agiert. Ich stehe für offensiven Fußball, der mit viel Laufarbeit verbunden ist. Wir sind auf Balleroberung mit Gegenpressing aus. Wir wollen dann schnell umschalten nach vorn. Das gilt auch bei Ballverlust in der Rückwärtsbewegung. Dieser Fußball soll unser Markenzeichen werden.“ Slavov spielte selbst in der Oberliga und trainierte viele Jahre Mannschaften von der U14 bis U19 von Arminia Bielefeld. Zwei Jahre war er dann Übungsleiter beim Bezirksligisten SC Bielefeld. Seine Arminia-Zeit kommt jetzt der SVEW zugute, denn der Kontakt zum jüngsten Zugang Atakan Kurnaz lief über Slavov. „Ich habe ihn schon in der C- und B-Jugend trainiert. Ein charakterlich und fußballerisch guter Junge“, sagt der neue SVEW-Coach. Der 19-jährige Vlothoer ist im zentralen Mittelfeld zu Hause und hat das große Ziel Profi-Fußball. Bis dahin könnte er fußballerisch eine gute Verstärkung für die SVEW werden, schließlich hat er bei der Arminia in der Jugend-Bundesliga eine gute Ausbildung genossen. Mit seinen erst 19 Jahren reiht sich Kurnaz in die lange Liste der jungen Spieler beim Landesligisten ein. „Wir haben einen jungen Kader, die Spieler haben eine gute Ausbildung genossen. Taktisch können sie viele Dinge dann auch schneller umsetzen. Alle sind lernwillig. Wir als Trainer-Team müssen in den nächsten Wochen die Mannschaft schon im Training mental so vorbereiten, dass sie in der Liga bestehen kann“, sagt Petar Slavov. Er will dem Team dabei die nötige Zeit geben, hat aber auch eine klare Linie: „Ich möchte von den Spielern auf dem Platz Galligkeit, Griffigkeit sehen, dass sie alles für das Team geben. Das müssen wir in die Köpfe der Spieler einpflanzen. Wenn sie alles getan haben, um ein gutes Ergebnis zu erreichen, dann können sie auch mit einem reinen Gewissen vom Platz gehen. Auch bei einer Niederlage. Wichtig ist immer die Art und Weise. Wenn die Spieler auf dem Platz aber nicht alles getan haben für den Erfolg, dann habe ich ein Problem.“ Es gibt also noch einige Baustellen bei der SVEW. Die größte ist der Fitness-Zustand – und darin lag auch der Schwerpunkt in der Vorbereitung. Zum einen ist das der monatelangen Corona-Pause geschuldet, dann fehlten immer wieder Spieler wegen Urlaub und Verletzung. „Das macht die Aufgabe nicht einfacher. An der Fitness müssen wir weiter stark arbeiten und uns auch in den anderen Bereichen verbessern. Momentan müssen wir viel malochen“, sagt Petar Slavov, der sich bei der SVEW super aufgenommen fühlt. „Wir wollen das Ganze gemeinsam anpacken und dann schauen, was die Zukunft für uns bei der SVEW so bringt.“

Landesliga: "Galligkeit, Griffigkeit" - Das erwartet Neu-Trainer Petar Slavov von den SVEW-Spielern

SV Eidinghausen-Werste © Egon Bieber

Bad Oeynhausen. Schon vor einem Jahr starteten die Fußballer von Landesligist SV Eidinghausen-Werste zum Liga-Auftakt gegen den Nachbarrivalen FC Bad Oeynhausen. Nach der 0:2-Niederlage wollen die Werster am kommenden Sonntag ein besseres Ergebnis erreichen. Es wäre ein Mutmacher zu Beginn einer Saison voller Unwägbarkeiten.

Denn auf den neuen Trainer Petar Slavov wartet bei dem neu formierten Team noch viel Arbeit. „Wir müssen in der Mannschaft eine Struktur aufbauen, einen eigenen Spielstil entwickeln und den Zuschauern dann einen attraktiven Fußball anbieten“, erklärt der 45-Jährige und betont: „Wir müssen aber Geduld haben, das wird noch einige Zeit dauern bis die Mechanismen ineinander greifen.“ Seine taktischen Vorstellungen sind aber genau: „Ich möchte, dass das Team agiert. Ich stehe für offensiven Fußball, der mit viel Laufarbeit verbunden ist. Wir sind auf Balleroberung mit Gegenpressing aus. Wir wollen dann schnell umschalten nach vorn. Das gilt auch bei Ballverlust in der Rückwärtsbewegung. Dieser Fußball soll unser Markenzeichen werden.“

Slavov spielte selbst in der Oberliga und trainierte viele Jahre Mannschaften von der U14 bis U19 von Arminia Bielefeld. Zwei Jahre war er dann Übungsleiter beim Bezirksligisten SC Bielefeld. Seine Arminia-Zeit kommt jetzt der SVEW zugute, denn der Kontakt zum jüngsten Zugang Atakan Kurnaz lief über Slavov. „Ich habe ihn schon in der C- und B-Jugend trainiert. Ein charakterlich und fußballerisch guter Junge“, sagt der neue SVEW-Coach. Der 19-jährige Vlothoer ist im zentralen Mittelfeld zu Hause und hat das große Ziel Profi-Fußball.

Bis dahin könnte er fußballerisch eine gute Verstärkung für die SVEW werden, schließlich hat er bei der Arminia in der Jugend-Bundesliga eine gute Ausbildung genossen. Mit seinen erst 19 Jahren reiht sich Kurnaz in die lange Liste der jungen Spieler beim Landesligisten ein. „Wir haben einen jungen Kader, die Spieler haben eine gute Ausbildung genossen. Taktisch können sie viele Dinge dann auch schneller umsetzen. Alle sind lernwillig. Wir als Trainer-Team müssen in den nächsten Wochen die Mannschaft schon im Training mental so vorbereiten, dass sie in der Liga bestehen kann“, sagt Petar Slavov.

Er will dem Team dabei die nötige Zeit geben, hat aber auch eine klare Linie: „Ich möchte von den Spielern auf dem Platz Galligkeit, Griffigkeit sehen, dass sie alles für das Team geben. Das müssen wir in die Köpfe der Spieler einpflanzen. Wenn sie alles getan haben, um ein gutes Ergebnis zu erreichen, dann können sie auch mit einem reinen Gewissen vom Platz gehen. Auch bei einer Niederlage. Wichtig ist immer die Art und Weise. Wenn die Spieler auf dem Platz aber nicht alles getan haben für den Erfolg, dann habe ich ein Problem.“

Es gibt also noch einige Baustellen bei der SVEW. Die größte ist der Fitness-Zustand – und darin lag auch der Schwerpunkt in der Vorbereitung. Zum einen ist das der monatelangen Corona-Pause geschuldet, dann fehlten immer wieder Spieler wegen Urlaub und Verletzung. „Das macht die Aufgabe nicht einfacher. An der Fitness müssen wir weiter stark arbeiten und uns auch in den anderen Bereichen verbessern. Momentan müssen wir viel malochen“, sagt Petar Slavov, der sich bei der SVEW super aufgenommen fühlt. „Wir wollen das Ganze gemeinsam anpacken und dann schauen, was die Zukunft für uns bei der SVEW so bringt.“

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