Landesliga: Erst fast ausgewechselt, dann Matchwinner - Connor Wlotzka führt RWM zum 2:0 gegen Paderborn Sebastian Külbel Petershagen. Fast hätte Connor Wlotzka gar nicht erst zum Matchwinner werden können. Nach einer schwachen ersten Halbzeit inklusive Gelber Karte wollte RW Maaslingens Trainer Jan-Werner Schmitz den Offensivspieler schon auswechseln – dann gelang ihm die entscheidende Aktion beim letztlich souveränen 2:0 (0:0)-Heimsieg in der Fußball-Landesliga gegen den SV Heide Paderborn. „Die erste Halbzeit war katastrophal von mir, ich war überhaupt nicht zufrieden“, sagte auch Wlotzka selbst über seinen wechselhaften Nachmittag. In der 54. Minute rutschte der Ball bei einem Angriff dann zu ihm durch, und der 24-Jährige traf freistehend per Flachschuss zum wichtigen 1:0. „Den habe ich gut getroffen“, meinte Wlotzka. Das galt auch bei seinem zweiten Treffer, als er nach einem Querschläger der Gäste vor dem eigenen Strafraum schnell schaltete und den Ball zum Endstand ins Netz schlenzte (72.). „Manchmal muss man als Trainer auch Glück haben“, sagte Schmitz wenig später über die geplante, aber dann doch nicht vollzogene Auswechslung. Denn Wlotzka hatte gestern genau das, was seinen Angriffskollegen fehlte: die nötige Konsequenz im Abschluss. Philipp Rusteberg (17., 22.) und auch Wlotzka (40.) vergaben im ersten Durchgang die besten Maaslinger Chancen, danach schlenzte Kilian Tschöpe den Ball ans Lattenkreuz (49.). Auch nach dem 1:0 verpassten Christian Schröer (60.) und Jan-Christoph Thom (68.) eine frühere Entscheidung, in der Schlussphase versäumte vor allem Tim Möller bei zwei dicken Möglichkeiten das dritte Tor (83., 90.). Es wäre verdient gewesen, denn RWM zeigte sich nach dem schwachen 0:0 beim Kreisderby in Bad Oeynhausen vor allem im Spiel nach vorne stark verbessert. Defensiv läuft es bei den Maaslingern ohnehin rund, auch gegen Paderborn ließen sie am Sonntagnachmittag kaum eine Torchance zu. „Wir verteidigen mit elf Leuten, dann sind wir schwer zu bezwingen“, beschreibt Schmitz die Vorstellungen des Trainerteams: „Wir erwarten, dass alle mitarbeiten.“ Der Lohn ist gut sichtbar: RW Maaslingen hat bislang in noch keinem Pflichtspiel dieser Saison ein Gegentor kassiert. Auch Wlotzkas Einstellung unterstreicht, warum das so ist. Als es bei ihm gestern nicht lief, konzentrierte er sich auf die einfachen Dinge: „Dann hilft nur noch kämpfen und sich reinbeißen. Verteidigen muss immer gehen.“ Es ging so gut, dass es später noch zu zwei Geniestreichen reichte. RW Maaslingen: Redeker – Agirman, Höhne, Adick (55. Wiese), Waltke, Schröer (71. Siekmann), J. Fuchs, Tschöpe, Rusteberg (67. Keser), Wlotzka, Thom (76. Möller). Tore: 1:0 Wlotzka (54.), 2:0 Wlotzka (72.).

Landesliga: Erst fast ausgewechselt, dann Matchwinner - Connor Wlotzka führt RWM zum 2:0 gegen Paderborn

Maaslingens Connor Wlotzka bejubelt sein wichtiges Tor zum 1:0 gegen Heide Paderborn. MT-Foto: Sebastian Külbel © Sebastian Külbel

Petershagen. Fast hätte Connor Wlotzka gar nicht erst zum Matchwinner werden können. Nach einer schwachen ersten Halbzeit inklusive Gelber Karte wollte RW Maaslingens Trainer Jan-Werner Schmitz den Offensivspieler schon auswechseln – dann gelang ihm die entscheidende Aktion beim letztlich souveränen 2:0 (0:0)-Heimsieg in der Fußball-Landesliga gegen den SV Heide Paderborn.

„Die erste Halbzeit war katastrophal von mir, ich war überhaupt nicht zufrieden“, sagte auch Wlotzka selbst über seinen wechselhaften Nachmittag. In der 54. Minute rutschte der Ball bei einem Angriff dann zu ihm durch, und der 24-Jährige traf freistehend per Flachschuss zum wichtigen 1:0. „Den habe ich gut getroffen“, meinte Wlotzka. Das galt auch bei seinem zweiten Treffer, als er nach einem Querschläger der Gäste vor dem eigenen Strafraum schnell schaltete und den Ball zum Endstand ins Netz schlenzte (72.).

„Manchmal muss man als Trainer auch Glück haben“, sagte Schmitz wenig später über die geplante, aber dann doch nicht vollzogene Auswechslung. Denn Wlotzka hatte gestern genau das, was seinen Angriffskollegen fehlte: die nötige Konsequenz im Abschluss. Philipp Rusteberg (17., 22.) und auch Wlotzka (40.) vergaben im ersten Durchgang die besten Maaslinger Chancen, danach schlenzte Kilian Tschöpe den Ball ans Lattenkreuz (49.).

Auch nach dem 1:0 verpassten Christian Schröer (60.) und Jan-Christoph Thom (68.) eine frühere Entscheidung, in der Schlussphase versäumte vor allem Tim Möller bei zwei dicken Möglichkeiten das dritte Tor (83., 90.). Es wäre verdient gewesen, denn RWM zeigte sich nach dem schwachen 0:0 beim Kreisderby in Bad Oeynhausen vor allem im Spiel nach vorne stark verbessert.

Defensiv läuft es bei den Maaslingern ohnehin rund, auch gegen Paderborn ließen sie am Sonntagnachmittag kaum eine Torchance zu. „Wir verteidigen mit elf Leuten, dann sind wir schwer zu bezwingen“, beschreibt Schmitz die Vorstellungen des Trainerteams: „Wir erwarten, dass alle mitarbeiten.“ Der Lohn ist gut sichtbar: RW Maaslingen hat bislang in noch keinem Pflichtspiel dieser Saison ein Gegentor kassiert.

Auch Wlotzkas Einstellung unterstreicht, warum das so ist. Als es bei ihm gestern nicht lief, konzentrierte er sich auf die einfachen Dinge: „Dann hilft nur noch kämpfen und sich reinbeißen. Verteidigen muss immer gehen.“ Es ging so gut, dass es später noch zu zwei Geniestreichen reichte.

RW Maaslingen: Redeker – Agirman, Höhne, Adick (55. Wiese), Waltke, Schröer (71. Siekmann), J. Fuchs, Tschöpe, Rusteberg (67. Keser), Wlotzka, Thom (76. Möller).

Tore: 1:0 Wlotzka (54.), 2:0 Wlotzka (72.).

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