Kreisligen B: TSG Neuenknick feiert 3:2-Sieg im Nord-Spitzenspiel gegen den FC Roj Minden Thomas Kühlmann Minden. Fußball-B-Kreisligist TuS Wasserstraße hat den Sprung an die Spitze der Nordgruppe verpasst. Die Schützlinge von Trainer Bernd Neumann konnten aus der 2:3-Niederlage von Tabellenführer FC Roj Minden bei der TSG Neuenknick kein Kapital schlagen und kamen bei TuS Lahde/Quetzen II nur zu einem 2:2 nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand. Nach Minuspunkten steht nun Neuenknick am besten da, allerdings steht noch die Wertung des abgebrochenen Spiels gegen Wulferdingsen an. In der Südgruppe zementierte der TuS Kleinenbremen seine Spitzenposition mit einem 5:0-Erfolg gegen den FC Holtrup und weist nach acht Spieltagen die Optimalausbeute von 24 Punkten auf. Kreisliga B Nord Bereits zur Pause führte die TSG Neuenknick, die ohne acht Stammspieler angetreten war, durch zwei Treffer von Marcel Reinkensmeier und ein Tor von Jonas Ronnenberg 3:0. Nach dem Seitenwechsel kam der FC Roj Minden dann deutlich besser ins Spiel und verkürzte bis zum 2:3. Zum Ausglich reichte es jedoch nicht mehr. „In der Schlussphase hatte Roj Minden klar die besseren Chancen und wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn wir noch den Ausgleich kassiert hätten“, sagte Neuenknicks Trainer Nico Hauke, der als Schiedsrichter fungieren musste, da kein Referee für die Partie angesetzt worden war. Er sah aber auch eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegenüber der 0:3-Niederlage beim SC Hille. Die Hiller kamen ihrerseits dieses Mal zu einem 1:1 bei SuS Wulferdingsen II. Hilles Trainer Jörn Brinkmann war mit dem Remis zufrieden. „Schließlich ist das 1:1 für uns auch erst spät gefallen. Beide Teams können, denke ich, gut mit dem Ergebnis leben“, sagte der Coach. Der TuS Wasserstraße rettete bei der Reserve des TuS Lahde/Quetzen wenigstens noch einen Punkt. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt und durch einen Kontertreffer sowie ein Eigentor von Till Nordmeier verdient zurückgelegen. Nach der Pause sind wir dann besser geworden und hätten durchaus auch drei oder vier Tore erzielen können, doch Lahde hat aggressiv dagegengehalten“, analysierte Wasserstraßes Trainer Bernd Neumann. Glücklich über den 1:0-Sieg bei SG Gorspen-Vahlsen/Windheim II war Sascha Wolf, Trainer von SVKT III. „Wir haben die ersten 30 Minuten mit der Führung im Rücken ein sehr gutes Spiel gemacht, dann kam ein Bruch ins Spiel und Gorspen-Vahlsen/Windheim II hat uns gezwungen, die Bälle aus der Abwehr immer unsauberer hinauszuspielen. Am Ende wäre ein Punktgewinn für Gorspen sogar okay gewesen, doch nehmen wir den Sieg gerne mit“, sagte der Coach. Ohne Chance indes war die zweite Mannschaft von Union Minden. Gegen die Zweitvertretung des TuS Petershagen-Ovenstädt setzte es für die Schützlinge von Trainer Baris Agirman eine 0:6-Heimniederlage. „Das war schon in Ordnung. Da die erste Mannschaft spielfrei hatte, hatten wir Unterstützung in personae Meik Möhlenbrock, Lennart Meier und Tim-Lukas Wiegmann. Das hat uns Sicherheit gegeben. Der Sieg geht auf jeden Fall in Ordnung“, freute sich TuSPO-Co-Trainer Thorben Wahrendorff. Den ersten Saisonsieg bejubelte unterdessen die SG SV Päpinghausen-Cammer/Frille-Wietersheim beim 4:0 gegen den TuS Döhren. „Endlich hat es geklappt. Doch wollen wir den Triumph nicht überbewerten. Es war ein Pflichtsieg für uns“, sagte SV-Trainer Benjamin Hahne nach der Begegnung. Kreisliga B Süd Tabellenführer TuS Kleinenbremen ließ auch gegen den FC Holtrup nichts anbrennen und gewann 5:0. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. An unserem Spiel geb es für mich nicht viel zu meckern“, freute sich Kleinenbremens Trainer Marco Zeilinger nach dem Abpfiff der Partie. Sein Gegenüber Jens Rasche pflichtete ihm bei. „Unserer erste Halbzeit war eine Katastrophe. Es war ein verdienter Sieg für Kleinenbremen. In der zweiten Halbzeit war unsere Leistung dann besser und wir haben nur noch ein Gegentor zugelassen“, resümierte Rasche. Über einen 3:1-Erfolg seines FC Rodenbeck freute sich Trainer Ahmed Mejri. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Allerdings hätten sowohl meine Mannschaft als auch Leteln noch zwei Tore mehr schießen können, so dass ein Ergebnis von 5:3 am Ende durchaus möglich gewesen wäre“, sagte der überglückliche Rodenberg-Coach. Auch Türk-SV-Trainer Faysal Bayata durfte sich über einen verdienten Sieg freuen. 3:1 hieß es am Ende für seine Schützlinge im Gastspiel beim SuS Wulferdingsen. Leon Beckemeier hatte den Türk SV in Führung gebracht, Wulferdingsen durch Lukas Winkler ausgeglichen. Doch Orhan Ciz und Sedat Yilmaz mit einem verwandelten Elfmeter stellten den Erfolg für die Gästemannschaft sicher. Einen kampflosen Sieg verbuchte unterdessen der TuS Holzhausen/Porta gegen den SC BW Lerbeck am „Grünen Tisch“, da Lerbeck nicht zum Spiel angetreten war. „Wir haben im Moment einfach zu viele personelle Probleme. Wir waren ohnehin schon knapp besetzt. Doch jetzt während der Ferien sind noch fünf, sechs Spieler in den Urlaub gefahren, so dass wir keine konkurrenzfähige Mannschaft mehr zusammenbekommen haben. Deshalb mussten wir die Partie aus unserer Sicht leider absagen“, sagte Lerbecks Trainer Sebastian Schick.

Kreisligen B: TSG Neuenknick feiert 3:2-Sieg im Nord-Spitzenspiel gegen den FC Roj Minden

FC Roj Mindens Spieler Iyad Aosman (Mitte) behauptet sich im Dreikampf gegen die Neuenknicker Niklas Sölter (links) und Marcel Reinkensmeier. MT-Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Fußball-B-Kreisligist TuS Wasserstraße hat den Sprung an die Spitze der Nordgruppe verpasst. Die Schützlinge von Trainer Bernd Neumann konnten aus der 2:3-Niederlage von Tabellenführer FC Roj Minden bei der TSG Neuenknick kein Kapital schlagen und kamen bei TuS Lahde/Quetzen II nur zu einem 2:2 nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand. Nach Minuspunkten steht nun Neuenknick am besten da, allerdings steht noch die Wertung des abgebrochenen Spiels gegen Wulferdingsen an. In der Südgruppe zementierte der TuS Kleinenbremen seine Spitzenposition mit einem 5:0-Erfolg gegen den FC Holtrup und weist nach acht Spieltagen die Optimalausbeute von 24 Punkten auf.

Kreisliga B Nord

Bereits zur Pause führte die TSG Neuenknick, die ohne acht Stammspieler angetreten war, durch zwei Treffer von Marcel Reinkensmeier und ein Tor von Jonas Ronnenberg 3:0. Nach dem Seitenwechsel kam der FC Roj Minden dann deutlich besser ins Spiel und verkürzte bis zum 2:3. Zum Ausglich reichte es jedoch nicht mehr. „In der Schlussphase hatte Roj Minden klar die besseren Chancen und wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn wir noch den Ausgleich kassiert hätten“, sagte Neuenknicks Trainer Nico Hauke, der als Schiedsrichter fungieren musste, da kein Referee für die Partie angesetzt worden war. Er sah aber auch eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegenüber der 0:3-Niederlage beim SC Hille.

Die Hiller kamen ihrerseits dieses Mal zu einem 1:1 bei SuS Wulferdingsen II. Hilles Trainer Jörn Brinkmann war mit dem Remis zufrieden. „Schließlich ist das 1:1 für uns auch erst spät gefallen. Beide Teams können, denke ich, gut mit dem Ergebnis leben“, sagte der Coach.

Der TuS Wasserstraße rettete bei der Reserve des TuS Lahde/Quetzen wenigstens noch einen Punkt. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt und durch einen Kontertreffer sowie ein Eigentor von Till Nordmeier verdient zurückgelegen. Nach der Pause sind wir dann besser geworden und hätten durchaus auch drei oder vier Tore erzielen können, doch Lahde hat aggressiv dagegengehalten“, analysierte Wasserstraßes Trainer Bernd Neumann.

Glücklich über den 1:0-Sieg bei SG Gorspen-Vahlsen/Windheim II war Sascha Wolf, Trainer von SVKT III. „Wir haben die ersten 30 Minuten mit der Führung im Rücken ein sehr gutes Spiel gemacht, dann kam ein Bruch ins Spiel und Gorspen-Vahlsen/Windheim II hat uns gezwungen, die Bälle aus der Abwehr immer unsauberer hinauszuspielen. Am Ende wäre ein Punktgewinn für Gorspen sogar okay gewesen, doch nehmen wir den Sieg gerne mit“, sagte der Coach.

Ohne Chance indes war die zweite Mannschaft von Union Minden. Gegen die Zweitvertretung des TuS Petershagen-Ovenstädt setzte es für die Schützlinge von Trainer Baris Agirman eine 0:6-Heimniederlage. „Das war schon in Ordnung. Da die erste Mannschaft spielfrei hatte, hatten wir Unterstützung in personae Meik Möhlenbrock, Lennart Meier und Tim-Lukas Wiegmann. Das hat uns Sicherheit gegeben. Der Sieg geht auf jeden Fall in Ordnung“, freute sich TuSPO-Co-Trainer Thorben Wahrendorff.

Den ersten Saisonsieg bejubelte unterdessen die SG SV Päpinghausen-Cammer/Frille-Wietersheim beim 4:0 gegen den TuS Döhren. „Endlich hat es geklappt. Doch wollen wir den Triumph nicht überbewerten. Es war ein Pflichtsieg für uns“, sagte SV-Trainer Benjamin Hahne nach der Begegnung.

Kreisliga B Süd

Tabellenführer TuS Kleinenbremen ließ auch gegen den FC Holtrup nichts anbrennen und gewann 5:0. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. An unserem Spiel geb es für mich nicht viel zu meckern“, freute sich Kleinenbremens Trainer Marco Zeilinger nach dem Abpfiff der Partie. Sein Gegenüber Jens Rasche pflichtete ihm bei. „Unserer erste Halbzeit war eine Katastrophe. Es war ein verdienter Sieg für Kleinenbremen. In der zweiten Halbzeit war unsere Leistung dann besser und wir haben nur noch ein Gegentor zugelassen“, resümierte Rasche.

Über einen 3:1-Erfolg seines FC Rodenbeck freute sich Trainer Ahmed Mejri. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Allerdings hätten sowohl meine Mannschaft als auch Leteln noch zwei Tore mehr schießen können, so dass ein Ergebnis von 5:3 am Ende durchaus möglich gewesen wäre“, sagte der überglückliche Rodenberg-Coach.

Auch Türk-SV-Trainer Faysal Bayata durfte sich über einen verdienten Sieg freuen. 3:1 hieß es am Ende für seine Schützlinge im Gastspiel beim SuS Wulferdingsen. Leon Beckemeier hatte den Türk SV in Führung gebracht, Wulferdingsen durch Lukas Winkler ausgeglichen. Doch Orhan Ciz und Sedat Yilmaz mit einem verwandelten Elfmeter stellten den Erfolg für die Gästemannschaft sicher.

Einen kampflosen Sieg verbuchte unterdessen der TuS Holzhausen/Porta gegen den SC BW Lerbeck am „Grünen Tisch“, da Lerbeck nicht zum Spiel angetreten war. „Wir haben im Moment einfach zu viele personelle Probleme. Wir waren ohnehin schon knapp besetzt. Doch jetzt während der Ferien sind noch fünf, sechs Spieler in den Urlaub gefahren, so dass wir keine konkurrenzfähige Mannschaft mehr zusammenbekommen haben. Deshalb mussten wir die Partie aus unserer Sicht leider absagen“, sagte Lerbecks Trainer Sebastian Schick.

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